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Lügen über meinen Vater

Ausgezeichnet mit dem Corine - Internationaler Buchpreis, Kategorie Belletristik 2011

Das autobiografische Projekt Band 1

John Burnside

(10)
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Beschreibung


Eine Geschichte von alttestamentarischer Wucht

Der Vater war ein Nichts. Als Säugling auf einer Türschwelle abgelegt. Zeitlebens erfindet sich John Burnsides Vater in unzähligen Lügen eine Herkunft, will Anerkennung und Bedeutung. Er ist brutal, ein Grossmaul, ein schwerer Trinker, ein Tyrann. Seine Verachtung zerstört alles, die Mutter, die Familie, John. Dieser hat als junger Mann massive Suchtprobleme, landet in der Psychiatrie und erkennt schliesslich in den eigenen Exzessen den Vater. Erst die Entdeckung der Welt der Literatur eröffnet ihm eine Perspektive.

Nur einem Autor vom Kaliber John Burnsides kann es gelingen, eine solche, auch noch autobiographische Geschichte in Literatur zu überführen. So ist dieses Buch ein radikal wahrer Blick in die menschlichen Abgründe und zugleich eine Feier der Sprache.



Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 09.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-10172-7
Verlag Penguin
Maße (L/B/H) 18.6/11.8/3 cm
Gewicht 309 g
Originaltitel A Lie about my Father
Übersetzer Bernhard Robben
Verkaufsrang 69436

Weitere Bände von Das autobiografische Projekt

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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Mit der Wucht der Sprache
von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2020

John Burnsides Bücher sind keine leichte Kost. Ihnen haftet etwas Unverdauliches an. Seine Romane und Erzählungen werden als schwermütig, wortgewaltig, kraftvoll, wüst und dunkel beschrieben. Das Buch "Lügen über meinen Vater" ist der erste Band seines autobiografischen Projekts. Das Projekt - wie alle Bücher von John Burnside -... John Burnsides Bücher sind keine leichte Kost. Ihnen haftet etwas Unverdauliches an. Seine Romane und Erzählungen werden als schwermütig, wortgewaltig, kraftvoll, wüst und dunkel beschrieben. Das Buch "Lügen über meinen Vater" ist der erste Band seines autobiografischen Projekts. Das Projekt - wie alle Bücher von John Burnside - wurde häufig mit Ehrfurcht und Bewunderung besprochen. Zumeist wurde in dem Zusammenhang betont, dass John Burnside seine schriftstellerische Tätigkeit quasi zu einem therapeutischen Verfahren machte, um Herkunft und Zustand zu erkunden. Und es mag sein, dass ihm das Schreiben zu einer Stütze im Leben wurde: Das Schreiben als ein reflexiver Prozess, der den Klienten oder die Klientin - wie in einer psychoanalytischen Kur - aus Kindheitstraumen und familiären Neurosenzüchtungen herausführen soll. Jedoch muss ich zugeben, dass mich diese Art von Erbaulichkeit wenig interessiert. Allerdings fand ich die Morbidität und Mortalität im Roman erstaunlich. Dieser Entzug des Daseins kommt geradezu mit Wucht daher. Vielleicht ist es der reflexive Ton im Bericht über die Destruktivität des Vaters - mit dem sich der Erzähler aus seine traumatische Familienkonstellation herauswinden möchte -, der einen Sog auf Leser und Leserinnen ausübt. Es ist aber die Frage, ob man sich in den Strudel von Trauma und Therapie begibt.

von einer Kundin/einem Kunden am 12.01.2020
Bewertet: anderes Format

Dies ist ein erschütternd-autobiographisches Werk über die Beziehung von einem Sohn zu seinem Vater. Er hofft in kindlichem Urvertrauen, wird zum skeptischen Jugendlichen und kämpft sich als Erwachsener aus vorgelebten und nachgemachten Fehlern heraus. Starkes literarisches Werk.

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Beeindruckender Roman über das Erwachsenwerden mit einem trinkenden Vater in der englischen Unterschicht. Fesselnd!


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