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Das merkwürdige Verhalten von Schimpansen in Kinderkleidung

und andere sozialpsychologische Experimente

Felicitas Auersperg

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Beschreibung

Sozialpsychologen sind findige Leute: Um zu untersuchen, wie Menschen aufeinander reagieren, verwenden sie oft äusserst originelle Versuchsanordnungen: Bei dem Experiment, das dem Buch den Titel gibt, wurden ein Kleinkind und ein Schimpanse gemeinsam in einer Familie aufgezogen – mit überraschendem Ergebnis.
Felicitas Auersperg, Psychologin an der Sigmund-Freud-Universität in Wien, nimmt dieses und viele andere Experimente unter die Lupe. Nicht nur so berühmte wie das Milgram-Experiment, das zeigt, wie schnell Menschen bereit sind, einem „Führer“ zu folgen, sondern auch unbekanntere, die aber mindestens genauso aufschlussreich sind, etwa:

•• Warum sind Männer auf einer schwankenden Hängebrücke eher bereit, sich zu verlieben, als auf sicherem Terrain?

•• Unter welchen Umständen führt ein Streit zur Eskalation, und wie kann man die Gemüter wieder besänftigen?

•• Warum scheinen schlechte Schüler ihren Ruf trotz aller Bemühungen nicht loszuwerden?

•• Oder auch: Kann man einen Serienkiller an seinem Lächeln erkennen?

Spannend und unterhaltsam zu lesen, bieten die Experimente auch viele Anregungen, um mit seinen Mitmenschen besser zurechtzukommen.

Felicitas Auersperg, geboren 1989 in Wien, Studium der Psychologie an der Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien, Master-Abschluss 2013. Danach Mitarbeit an zahlreichen wissenschaftlichen Projekten und Lehrauftrag an der MedUni Wien, derzeit Universitätsassistentin an der Psychologischen Fakultät der Sigmund-Freud-Privatuniversität.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 24.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7015-0594-4
Verlag Orac
Maße (L/B/H) 22.3/14.6/2.5 cm
Gewicht 399 g
Auflage 1

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Sozialpsychologische Experimente – kurzweilig und interessant erzählt
von Sikal am 25.03.2017

Felicitas Auersperg, Psychologin an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien, präsentiert uns hier eine Sammlung sozialpsychologischer Experimente, die zum Teil bestimmt jedem bekannt und doch wieder interessant zu lesen sind. Andere Designs sind wiederum beinahe vergessen und dennoch sehr beeindruckend. Bereits Cover und Ti... Felicitas Auersperg, Psychologin an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien, präsentiert uns hier eine Sammlung sozialpsychologischer Experimente, die zum Teil bestimmt jedem bekannt und doch wieder interessant zu lesen sind. Andere Designs sind wiederum beinahe vergessen und dennoch sehr beeindruckend. Bereits Cover und Titel sind ein Hingucker und verleiten dazu, das Buch in die Hand zu nehmen. In den sechzehn Kapiteln erläutert die Autorin zu Beginn das jeweilige Experiment, stellt im Anschluss daran eine Verbindung zum alltäglichen Nutzen her und gibt uns hier so manchen Denkanstoß. Das Buch überzeugt durch eine breite Palette an wissenschaftlichen Experimenten, hier ist bestimmt für jeden etwas dabei. Während vielen Lesern bestimmt der Pygmalioneffekt, das Stanford-Prison-Experiment sowie die Experimente nach Milgram bekannt sind, gibt es eben auch weitere Versuche, wie z.B Ferienlager-Experimente, Forschungen zum Bindungsverhalten, Hinweisreizen oder Voreingenommenheit. Die Autorin schafft es, auch für Laien verständlich zu schreiben, erklärt plakativ, kurzweilig und lässt auch den Humor nicht vermissen. Interessant schildert sie die Experimente und spannt den Bogen gekonnt in das Alltagsleben, erklärt diverse Verhaltensmuster, gibt Tipps um gerade diese zu vermeiden. Als Zielgruppe fühlen sich hier ganz sicher Menschen angesprochen, die sich für Wissenschaft interessieren ohne gleich den Wunsch zu haben von Expertenwissen erdrückt zu werden. Ich finde das Buch sehr lesenswert, das man auch in Zukunft wieder gerne hervorholen wird, um einzelne Passagen nochmal Revue passieren zu lassen.

Alltagstaugliche Erläuterungen zu wissenschaftlichen Experimenten
von Ladybella911 aus Besancon am 23.03.2017

Schon allein der ungewöhnliche Titel dieses Buches hat mich neugierig gemacht und ich wollte unbedingt wissen, was es damit explizit auf sich hat. Ich wurde nicht enttäuscht. In einer lockeren, angenehm zu lesenden Schreibweise wurden mir hier sozialpsychologische Experimente nahe gebracht, von denen ich viele davon zwar scho... Schon allein der ungewöhnliche Titel dieses Buches hat mich neugierig gemacht und ich wollte unbedingt wissen, was es damit explizit auf sich hat. Ich wurde nicht enttäuscht. In einer lockeren, angenehm zu lesenden Schreibweise wurden mir hier sozialpsychologische Experimente nahe gebracht, von denen ich viele davon zwar schon kannte, die mir aber im Hinblick auf ihre Alltagstauglichkeit nicht so ganz schlüssig waren. Dieses hat mir das Buch mit den Erläuterungen möglich gemacht, und ich habe viel Wissen im Hinblick darauf erworben. Das Lesen hat mir Spaß gemacht, die Experimente waren spannend und trotz der sachlichen, wissenschaftlichen Erkenntnisse habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt, was ich der gar nicht trockenen sondern teilweise amüsanten Schreibweise zuschreibe. Dieses Buch kann ich daher nur wärmstens empfehlen, denn dem Leser werden hier Erkenntnisse vermittelt, die ihn auf jeden Fall in seinem Alltagsleben bereichern.

Sozialpsychologie pointiert dargestellt und für den Laien nutzbar gemacht
von Elke Seifried aus Gundelfingen am 21.03.2017

Auf 192 Seiten werden hier sechzehn sozialpsychologische Experimente genauer unter die Lupe genommen und so erklärt, dass auch ein Laie sie versteht. Und nicht nur das, sondern er kann auch Nutzen für den Alltag daraus ziehen. Die kurzen Kapitel beginnen meist mit einigen Worten zu den jeweiligen Personen, die das nachfolgende E... Auf 192 Seiten werden hier sechzehn sozialpsychologische Experimente genauer unter die Lupe genommen und so erklärt, dass auch ein Laie sie versteht. Und nicht nur das, sondern er kann auch Nutzen für den Alltag daraus ziehen. Die kurzen Kapitel beginnen meist mit einigen Worten zu den jeweiligen Personen, die das nachfolgende Experiment durchgeführt haben, sodass man auch einen kleinen Background erhält, warum und unter welchen gesellschaftlichen Voraussetzungen experimentiert wurde. Danach wird die Versuchsanordnung bzw. der Versuch selbst beschrieben und gedeutet. Abschließend bekommt man als Leser noch einen Abschnitt zum alltäglichen Nutzen geboten. Vorgestellt werden u.a. der Hängebrücken-, der Bystander- und der Pygmalioneffekt, das Gehorsam-, das Gefängnis- oder auch die Ferienlagerexperimente, sowie einige weitere hochinteressante Versuche zu Bindungsverhalten, Testbögen, Attribution oder auch der Verlässlichkeit von psychologischen Gutachten und Diagnosen. Der pointierte Schreibstil der Autorin hat mir von Anfang an super gut gefallen. Hier liest man kein trockenes Sachbuch, sondern kann den Schilderungen locker, leicht folgen. Verständnisprobleme sind ebenfalls nicht möglich, da wirklich alles so anschaulich erklärt wird, dass auch der Laie versteht, worum es geht. Toll finde ich, dass man auch viel schmunzeln darf. So macht Wissenszuwachs richtig Spaß. Die Auswahl der Versuche hat mich ebenfalls überzeugt. Es finden sich darunter große, bekannte Experimente, die vielen oder zumindest einigen Lesern vermutlich schon einmal begegnet sind, aber auch weniger bekannte, von denen zumindest ich bisher noch nicht gehört hatte. Gemein haben alle, dass sie der Sozialpsychologie entstammen und somit unmittelbar auch einen Einfluss auf unser Alltagsleben haben. Das Wissen um ebendiesen kann man als Leser dann auch wirklich gezielt nutzen. Man bekommt Erklärungen für Verhaltensweisen, erhält Tipps, wie man Fehler vermeidet und es besser macht, aber auch einige Tricks, die im Alltag Leben retten können. Nicht zu vergessen sind auch zahlreiche Ratschläge für eine bessere Beziehung zu seinen Mitmenschen oder eine langfristig gute Ehe. Ich habe jedes Kapitel interessiert und gebannt gelesen. Manche Experimente haben mich schockiert, denn auch ethisch kritisch zu betrachtende sind zu finden, bei denen ich befürchte, dass die Versuchsteilnehmer nicht ohne Schaden davon gekommen sind. Einige haben mich verblüfft, weil ich mir das so nie vorstellen hätte können, denn wer sieht schon in Kreis und Dreieck menschliche Eigenschaften? Ich nicht, dachte ich zumindest! Aber ich durfte auch viel schmunzeln, z.B. wenn trotz Meditationsübungen, Hilfe von Experten für fliegende Untertassen und gebrochener Schweigsamkeit des Universums, das Ufo eingeweihte Gläubige nicht gerettet hat. Leon Festingers Versuch zur kognitiven Dissonanz war sicher der, der mich am meisten amüsiert hat. Toll finde ich, dass sich die Autorin auch an Versuche gewagt hat, die die Ergebnisse der Studien selbst infrage stellen, so zeigt sich z.B., dass ein Multiple Choice Test nur ein bedingt aussagekräftiges Ergebnis liefert. Alles in allem bin ich wirklich begeistert von „Das merkwürdige Verhalten von Schimpansen in Kinderkleidung“. Die Autorin hat genau den richtigen Ton getroffen. Ich kann das Buch nur allen wärmstens ans Herz legen, die sich für wissenschaftliche Experimente und menschliches Verhalten interessieren, einen persönlichen Nutzen ihres erworbenen Wissen ziehen und dabei gut unterhalten werden wollen.

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