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Mein Herz ist eine Insel

Roman

Eine kleine Insel an der Westküste Schottlands und ein Geheimnis, das alles verändert ...

Isla Grant ging es schon mal besser. Ohne Wohnung und ohne Job bleibt ihr keine andere Wahl, als nach Hause zurückzukehren, nach Bailevar, eine winzige Insel an der rauen Westküste Schottlands. Und das, obwohl sie kaum Kontakt zu ihrer Familie hat. Als sie auch noch ausgerechnet ihre Jugendliebe Finn wiedertrifft, sind alle unliebsamen Erinnerungen zurück. Ihr einziger Lichtblick ist die alte Dame Shona, die wie keine andere Geschichten erzählt, besonders gern die Legende von der verschwundenen Insel. Doch schon bald erkennt Isla, welch tragisches Geheimnis Shona zu verbergen versucht. Und auch ihre eigene Vergangenheit holt Isla unaufhaltsam ein …

Portrait
Anne Sanders lebt in München und arbeitet als Autorin und Journalistin. Zu schreiben begann sie bei der »Süddeutschen Zeitung«. Als Schriftstellerin veröffentlichte sie unter anderem Namen bereits erfolgreich Romane für jugendliche Leser. Die Küste Cornwalls begeisterte Anne Sanders auf einer Reise so sehr, dass sie spontan beschloss, ihren Roman »Sommer in St. Ives« dort spielen zu lassen. Dieser eroberte die Herzen der Leserinnen und wurde zum Bestseller. Auch »Mein Herz ist eine Insel« und »Sommerhaus zum Glück« waren grosse Erfolge.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783641195076
Verlag Blanvalet
Dateigröße 2166 KB
Verkaufsrang 35.837
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
33 Bewertungen
Übersicht
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7
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Leben auf der Insel
von Bücher in meiner Hand am 01.02.2019

Das hübsche, helle Cover passt nicht wirklich zu der schottischen Insel Bailevar, die erfundene Nachbarinsel von Iona. Das Leben auf Bailevar ist hart und dem launischen Wetter und den Gezeiten angepasst. Isla, die Protagonistin dieses Romans, ist genau wie die Insel: je nach Wetter macht sie einen sonnigen, frischen,... Das hübsche, helle Cover passt nicht wirklich zu der schottischen Insel Bailevar, die erfundene Nachbarinsel von Iona. Das Leben auf Bailevar ist hart und dem launischen Wetter und den Gezeiten angepasst. Isla, die Protagonistin dieses Romans, ist genau wie die Insel: je nach Wetter macht sie einen sonnigen, frischen, forschen, schroffen oder betrübten Eindruck. Sie wurde in ihrer Kindheit zutiefst verletzt, weshalb sie, kaum alt genug, die Insel verliess. Die letzten zehn Jahre lebte und arbeitete Isla in Edinburgh mit ihrem Freund Eric zusammen. Als die Beziehung in die Brüche geht, weiss sie nur einen Fluchtort: Bailevar. Auch wenn es ihr gegen den Strich geht, wieder nach Hause zu kommen. Empfangen wird Isla nicht gerade freundlich von ihren Verwandten. Nur die 88jährige Shona freut sich, dass Isla zurück gekehrt ist und will Isla mit Finn verkuppeln. Finn war Islas bester Freund und vielleicht auch mehr, doch nun sind beide erwachsen geworden und haben verschiedene Lebensträume. Kein Wunder, denn Finn und Isla kommen aus unterschiedlichen Elternhäuser. Bei Isla wurde und wird nicht geredet und nicht geliebt - Verbitterung macht sich breit. Finns Familie hingegen ist herzlich und ermunternd und gibt das so weiter. Finn hat ein grosses, gute Herz. Er kam mir vor wie das Herzstück der Insel. Sein älteres Pendant ist seine Grosstante Shona. Sie kennt nicht nur alle Bewohner, sondern auch sämtliche Geschichten der Insel, die sie immer gern erzählt. Verschlagen ist sie auch und nutzt ihr Alter, um alles Mögliche vorzutäuschen - sie muss man einfach mögen. Während also Finn das Inselpub samt Feinschmecker-Restaurant führt, Shona es gemütlich angehen lässt und Isla ihre Vergangenheit zu bewältigen versucht, taucht ein Fremder auf der Insel auf. Der Mann fällt auf, da er mehr Zeit auf der Insel verbringt als ein normaler Tourist. Wild wird spekuliert, was es mit dem Mann auf sich haben könnte. Diese Szenen sorgen für Würze im erzählstarken Roman. Das Leben auf der rauen Insel hat die Autorin toll und glaubhaft festgehalten, ebenso die lebensnahen Figuren. Zum Beispiel die Musiker, die ins Pub einfallen, sobald feststeht, dass heute wegen Sturm keine Gäste vom Festland kommen werden. Ganz nach dem Motto: die Insel gehört heute Nacht nur uns Einheimischen. Auch Isla mochte ich sehr. Sie ist ein Inselkind durch und durch, auch wenn sie sich eingeengt fühlt und sich ein Leben auf ihrer Heimatinsel Bailevar nicht mehr vorstellen kann. Die Insel hat sie stärker geprägt, als sie meint. Ich konnte mich gut in sie einfühlen. "Mein Herz ist eine Insel" erinnert mich stark an Jenny Colgans Sommerküche. Ähnliches Setting, ähnliche Story - und doch ganz anders. Anne Sanders Geschichte hat mich von der ersten Seite an gepackt und liess mich bis zum Ende nicht mehr los. Fazit: Wer sich auf die raue Insel einlassen kann, entdeckt eine überzeugende und berührende Geschichte, die man das ganze Jahr über lesen kann. 4.5 Punkte.

Eine wunderschöne Geschichte
von Marion2505 am 17.12.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Inhalt: Nach der Trennung von ihrem langjährigen Freund ist Isla Grant in Edinburgh ohne Wohnung und ohne Job. Dort hält sie nichts mehr. Doch wohin soll sie gehen? Schweren Herzens macht sie sich auf nach Hause, nach Bailevar, einer kleinen Insel an der Westküste Schottlands. Wie wird ihre Familie, zu... Inhalt: Nach der Trennung von ihrem langjährigen Freund ist Isla Grant in Edinburgh ohne Wohnung und ohne Job. Dort hält sie nichts mehr. Doch wohin soll sie gehen? Schweren Herzens macht sie sich auf nach Hause, nach Bailevar, einer kleinen Insel an der Westküste Schottlands. Wie wird ihre Familie, zu der sie kaum noch Kontakt hatte, auf ihr plötzliches Auftauchen reagieren? Und dann ist da auch noch ihre Jugendliebe Finn, der ebenfalls auf die Insel zurückgekehrt ist. Das Chaos ist perfekt. Islas einziger Lichtblick ist die alte Shona, die für ihr Leben gerne Geschichten erzählt, besonders gerne die Legende von der verschwundenen Insel, an die sie fest glaubt. Isla wird ganz bald von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt. Doch auch in Shonas Vergangenheit gibt es einiges zu entdecken ... Meine Meinung: Ein wunderschönes Buchcover In das Buchcover habe ich mich sofort verliebt. Beim Betrachten habe ich große Lust, mich auf die gemütliche Bank zu setzen und auf das Meer zu blicken. Auch erinnert mich das Cover direkt wieder an die kleine Insel Bailevar mit ihren besonderen Bewohnern, auf die ich Isla in diesem Buch begleitet habe. Gerne wäre ich geblieben :-) Ein lebendiger Schreibstil Der Schreibstil von Anne Sanders hat mir sofort sehr gefallen. Er ist angenehm flüssig und macht es dem Leser nicht schwer, in der Geschichte des Buches abzutauchen. Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Isla und Finn geschrieben, was das Lesen sehr spannend macht, denn so bekommt man einen guten Einblick in die beiden Protagonisten. Darüber hinaus befassen sich ein paar Kapitel weder mit Isla noch mit Finn, sondern erzählen die Geschichte der verschwundenen Insel, welche ich mit Begeisterung verfolgt habe. Auch die Landschaftsbeschreibungen waren wunderbar. Ich konnte mir alles klar vorstellen und hatte das Gefühl, wirklich auf dieser kleinen idyllischen Insel Bailevar zu sein, auf der ich mich sehr wohlgefühlt habe. Viele interessante Charaktere Auch die Charaktere, die ich in diesem Buch getroffen habe, konnten mich alle absolut überzeugen. Zwar war meine Meinung zu Isla sehr wechselnd, denn sie ist oft launisch, missmutig und verbittert. Allerdings wird auch mit fortschreitender Geschichte klar, warum das so ist, so dass ich sie am Ende des Buches wirklich mochte. Finn hingegen mochte ich sofort und die Passagen, die aus seiner Sicht erzählt wurden, haben mir ganz besonders gefallen. Er ist ein toller Mensch und hat mich mit vielen seiner Handlungen wirklich begeistert. Mein absolutes Highlight war allerdings die alte Shona. Was für eine tolle alte Dame!!! Ich konnte sie bildlich vor mir sehen und hatte jede Menge Spaß mit ihr. Für ihre 88 Jahre hat sie es noch faustdick hinter den Ohren! Oft musste ich laut über sie und ihre Sprüche lachen, doch genauso oft hat sie mich mit ihren Aussagen zum Nachdenken gebracht. Eine wirklich wunderbare Protagonistin! Ich hätte ewig mit ihr zusammen bleiben können! Eine überraschende Lebensgeschichte Mir hat es unglaublich viel Freude gemacht, Isla auf die Insel Bailevar zu begleiten und mitzuerleben, wie ihre Familie auf ihr plötzliches Auftauchen reagiert. Nicht jeder war begeistert, womit schnell klar war, dass in dieser Familie einiges im Argen liegt. Es war sehr spannend, all die Geheimnisse aufzudecken und mitzuerleben, wie sich die einzelnen Charaktere im Laufe der Zeit gewandelt haben. Natürlich hat mir auch die zu erwartende Liebesgeschichte zwischen Isla und Finn sehr gut gefallen, denn es bleibt lange spannend. Allerdings verbirgt das Buch noch eine andere ganz besondere Geschichte, über die ich nicht allzu viel verraten möchte, denn sie hat mich einfach wahnsinnig berührt. Nur so viel: Es geht um Shona und gerechnet hätte ich mit diesem Handlungsstrang gar nicht, was ihn für mich umso außergewöhnlicher gemacht hat. Mein Fazit: "Mein Herz ist eine Insel" von Anne Sanders ist eine berührende Familiengeschichte, deren Verlauf mich immer wieder überraschen konnte. Ich hatte lustige, spannende, traurige und zutiefst berührende Momente und hätte ewig weiterlesen können. Daher gibt es von mir für dieses Buch eine absolut Leseempfehlung.

nicht schlecht, konnte meine Erwartungen aber nicht erfüllen
von Nicky Mohini (Mohini & Grey's Bookdreams) aus Dresden am 12.12.2018
Bewertet: Einband: Paperback

"Mein Herz ist eine Insel" ist ein ganz guter Liebesroman, der meine Erwartungen leider nicht erfüllen konnte. Nach Hause zurückkehren? Auf die Insel, auf der sie sich nicht wirklich wohlfühlt? Die ein eigenartiges Gefühl in ihr auslöst? Zu ihrer Familie, die sie schon so lange nicht gesehen hat? Zurück in... "Mein Herz ist eine Insel" ist ein ganz guter Liebesroman, der meine Erwartungen leider nicht erfüllen konnte. Nach Hause zurückkehren? Auf die Insel, auf der sie sich nicht wirklich wohlfühlt? Die ein eigenartiges Gefühl in ihr auslöst? Zu ihrer Familie, die sie schon so lange nicht gesehen hat? Zurück in die Nähe von Finn, ihrer Jugendliebe? Niemals wäre Isla das in den Sinn gekommen, doch ohne Job und ohne Wohnung bleibt ihr fast gar nichts anderes übrig. Also kehrt sie auf die kleine Insel Bailevar zurück, auf der sie aufgewachsen ist. Und mit ihrer Rückkehr kehren auch alte Erinnerungen zurück, die sie zu verdrängen versucht hat. Und es kommt, wie es kommen muss. Die Vergangenheit scheint Isla einzuholen. Einzig und allein Shona, eine alte Dame, die für Isla fast wie ein Familienmitglied ist, kann ihr ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Shona erzählt ihr immer wieder von der Legende der verschwundenen Insel. Und mit jedem Moment, den Isla länger auf der Insel ist, kommt ein tragisches Geheimnis immer näher ans Licht ... Das Cover erweckt auf den ersten Blick direkt ein Urlaubsgefühl in mir. Man sieht eine gemütliche Sitzbank, dekoriert mit Kissen, die vor einem offenen Fenster steht. Im Hintergrund kann man den Strand und das Meer erkennen. Die Dekoration des Fensterbrettes ist maritim und man möchte sich am liebsten auf diese Bank setzen, ein Buch lesen und das Meer rauschen hören. Isla hat es mir von Anfang an nicht wirklich leicht gemacht. In einem Moment mochte ich sie, im nächsten hatte ich irgendwie meine Probleme mit ihr. Natürlich ist die Situation, in der sie steckt, nicht einfach und sie muss sich erst einmal wieder selbst finden, aber ich konnte mit ihr einfach nicht warm werden. Finn ist ein unglaublich sympathischer Protagonist, der mir von Anfang an gut gefallen hat. Er ist charmant, tough und gleichzeitig sensibel, doch kann auch mal richtig aus der Haut fahren. Gerade diese Vielfalt, die er zeigt, macht ihn für mich einfach echt. Shona ist die gute Seele der Insel und ein herzensguter Mensch. Sie konnte mich immer wieder zum Lachen bringen, weil sie einen Dickkopf hat und diesen immer wieder durchsetzen will. Ihre Kommentare, die Spielchen, die sie gerne spielt, das ist einfach erheiternd und auch total süß von ihr, weil sie das nur macht, um den Menschen, die sie liebt, einen kleinen Schubs zu geben. "Mein Herz ist eine Insel" ist kein schlechtes Buch, doch so wirklich überzeugen konnte es mich auch nicht. Das Cover und der Klappentext haben mir sehr gut gefallen, weshalb ich es unbedingt lesen wollte. Doch schon nach den ersten Seiten hatte ich meine Probleme, weil die Geschichte mich einfach nicht mitnehmen konnte. Der Schreibstil war gut, aber für mich hat einfach etwas gefehlt. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass ich mich in die Insel verliebe und die Legende mich mit auf eine Reise nimmt, doch dem war leider nicht so. Ein weiterer Grund, der mir das Lesen auch etwas erschwert hat, sind die vielen Charaktere, die alle eine wichtige Rolle spielen. Aber ich konnte mich mit fast keinem wirklich anfreunden und kam auch ab und an durcheinander. Ich habe mir tatsächlich mehr erhofft und die positiven Dinge konnten mich nicht überzeugen oder umstimmen.