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Nie mehr süchtig sein

Leben in Balance

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Die Sucht ist eine moderne Volkskrankheit. Süchtig sein heisst, niemals genug zu kriegen, nie zufrieden zu sein und für wenige Momente des Wohlbefindens den Preis zunehmender Unfreiheit zu bezahlen. Meist ist man sich der eigenen, sich unbemerkt entwickelnden Süchte erst gar nicht bewusst. Und süchtig sein kann man nach vielem: nach Fernsehen, Einkaufen, Glücksspiel, Alkohol, Drogen, nach Essen, Arbeit, Computer, Sex und dem Internet.

Reinhard Haller erklärt, wie Sucht entsteht, woran man sie erkennt und wie man sie überwinden kann - der Bestseller in einer aktualisierten und überarbeiteten Neuauflage.
Portrait
Reinhard Haller ist Chefarzt einer psychiatrisch-psychotherapeutischen Klinik mit dem Schwerpunkt Abhängigkeitserkrankungen. Als einer der renommiertesten Gerichtspsychiater Europas wird er immer wieder mit der Begutachtung in grossen Kriminalfällen betraut. Seine Analysen von psychischen Störungen und spektakulären Verbrechen sind in den internationalen Medien gefragt. Haller hat zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten verfasst, vor allem zu den Themen Sucht, Selbstmord und Kriminalpsychiatrie, und ist Autor mehrerer Bestseller, zuletzt Die Macht der Kränkung.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 244
Erscheinungsdatum 23.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7110-0123-8
Verlag Ecowin
Maße (L/B/H) 21,8/14,9/2,5 cm
Gewicht 467 g
Auflage 3
Verkaufsrang 18.581
Buch (gebundene Ausgabe)
Fr. 36.90
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Der Mensch als süchtiges Wesen
von Sikal am 08.06.2017

„Sucht ist die einzige Krankheit, bei der letztlich nur ein einziger Arzt wirklich heilen kann: der Betroffene selbst.“ Reinhard Haller, Chefarzt einer psychiatrisch-psychotherapeutischen Klinik mit dem Schwerpunkt Abhängigkeitserkrankungen, plaudert aus dem Nähkästchen. Er analysiert hier – ohne mahnend den Zeigefinger zu erheben – wie Süchte entstehen, welche Ausprägungen diese haben... „Sucht ist die einzige Krankheit, bei der letztlich nur ein einziger Arzt wirklich heilen kann: der Betroffene selbst.“ Reinhard Haller, Chefarzt einer psychiatrisch-psychotherapeutischen Klinik mit dem Schwerpunkt Abhängigkeitserkrankungen, plaudert aus dem Nähkästchen. Er analysiert hier – ohne mahnend den Zeigefinger zu erheben – wie Süchte entstehen, welche Ausprägungen diese haben können und welche Wege wieder den jeweiligen Menschen aus der Sucht herausleiten. Er beschreibt z.B. den Beginn des Suchtprozesses, diese Erfahrungen zu erleben, Verhaltensweisen durch diverse Drogen zu ändern. Erst durch Wiederholungen entsteht Abhängigkeit. Der Prozess wird traditionell in Probier-, Missbrauchs- oder Gewöhnungs- und Abhängigkeitsphasen eingeteilt, diverse psychische und physische Krankheiten sind als Begleiterscheinungen bekannt, oftmals auch das Abrutschen in die Illegalität (z.B. wenn es um die Geldbeschaffung für sogenannte harte Drogen geht). Wenn man an Sucht denkt, kommen zuerst die Gedanken an Kokain, Heroin o.ä., doch die Welt der Sucht ist vielfältig: Alkohol, Medikamente, Arbeit, Spiel, Sport, Sex, essen, einkaufen, moderne Medien … Im Grunde kann jedes Verhalten zur Sucht werden, wenn es über ein normales Maß, eine Begeisterung hinausgeht. Sucht stellt eine schwerwiegende Störung dar, das Verhalten wir von Zwang gesteuert, fern von freien Entscheidungen, eine Art Zeitlupenselbstmord – wenn man Psychologen und den Statistiken trauen darf, ist bei Suchtkranken die Suizidhäufigkeit um das 50- bis 200-Fache erhöht… Haller schreibt mit einer außergewöhnlichen Leichtigkeit über ein Thema, das uns alle treffen kann. Niemand ist davor gefeit, betroffen zu sein oder zu werden. Der Schreibstil ist äußerst flüssig, einfach gehalten, soll aufrütteln und zum Nachdenken anregen. Kurz und plakativ werden wichtige Themen auf den Punkt gebracht, Vergleiche angestellt und Diskussionsgrundlagen gelegt. Sehr empfehlenswert!

äußerst interessant und gut verständlich
von geheimerEichkater aus Essen am 23.05.2017

Reinhard Haller, u. a. Chefarzt einer psychiatrisch-psychotherapeutischen Klinik mit Schwerpunkt Abhängigkeitserkrankungen, analysiert, selbst für den Laien gut verständlich, wie Sucht entsteht, welche verschiedenen Abstufungen oder Erscheinungsformen es gibt und welche möglichen Wege aus der Sucht führen können. Der Autor stellt Modelle und Hypothesen zu den jeweiligen Hintergründen , z.B.... Reinhard Haller, u. a. Chefarzt einer psychiatrisch-psychotherapeutischen Klinik mit Schwerpunkt Abhängigkeitserkrankungen, analysiert, selbst für den Laien gut verständlich, wie Sucht entsteht, welche verschiedenen Abstufungen oder Erscheinungsformen es gibt und welche möglichen Wege aus der Sucht führen können. Der Autor stellt Modelle und Hypothesen zu den jeweiligen Hintergründen , z.B. genetische Veranlagung, vor, beschreibt das Verhalten der Angehörigen als Co-Abhängige und veranschaulicht die vermittelten Erkenntnisse durch zahlreiche Fallbeispiele. Deutlich wird die Vielfalt der möglichen Süchte; ob verschiedene illegale Drogen, Rauchen, Alkohol, Spiel, Arbeit, Sport, Sex oder Medien weisen sie als Hauptmerkmale die Dosissteigerung, Entzugssyntome und den Kontrollverlust auf und erweisen sich häufig als Zeitlupenselbstmord. Sehr gut gefällt mir die sachliche Darstellung der Problematik sowie der Suchtstoffe, die nicht generell verteufelt werden, denn die meisten Konsumenten beispielsweise von Alkohol, pflegen einen durchdachten, genießenden und ungefährlichen Umgang damit. Ohne selber betroffen zu sein, beeindruckten mich die Ausführungen und besonders die vorgestellten Wege aus der Sucht, sowohl für Süchtige als auch Angehörige, denn Haller stellt eindeutig klar, wie wichtig es für den Süchtigen ist, dass seine Sucht nicht gedeckt ist, damit er sich ihr stellen kann. Fazit: äußerst interessantes und dabei gut verständliches Buch, darüber, wie Sucht entsteht, wie man sie erkennt und überwinden kann