Interdisciplinary Polish Studies / Akteure der Neuordnung

Ostmitteleuropa und das Erbe der Imperien, 1917 - 1924

Interdisciplinary Polish Studies Band 4

Frank Grelka, Tim Buchen

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Beschreibung

Nach dem Zusammenbruch der Grossreiche am Ende des Ersten Weltkriegs war eine nationalstaatliche Ordnung für Ostmitteleuropa keineswegs alternativlos. Welche Staaten in nationaler oder imperialer Gestalt bestehen würden, war ein Spiel mit offenem Ausgang. Der Tagungsband zeigt an sieben Fallbeispielen, wie lokale Akteure auf rechtliche, politische und militärische Neuordnungen zwischen Ostsee und adriatischem Küstenland Einfluss nahmen. Neue Forschungsansätze beleuchten die Auswirkungen ostmitteleuropäischer Erfahrungen auf die internationale Geschichte der Nachkriegsjahre abseits der Versailler Diplomatie.

Po upadku imperiów pod koniec pierwszej wojny światowej kształt opartego na państwach narodowych ładu Europy Środkowo-Wschodniej nie był bynajmniej przesądzony. Nie sposób było przewidzieć, które państwa przetrwają w narodowej lub imperialnej postaci. Niniejszy tom pokonferencyjny demonstruje na siedmiu przykładach, jak lokalne podmioty wpływały na tworzenie się nowego ładu prawnego, politycznego i wojskowego od Bałtyku po wybrzeże adriatyckie. Nowe koncepcje badawcze naświetlają skutki środkowo-wschodnioeuropejskich doświadczeń dla międzynarodowej historii lat powojennych z dala od rokowań dyplomatycznych w Wersalu.

Frank Grelka ist Osteuropahistoriker. Er promovierte 2005 an der Ruhr-Universität Bochum mit einer Arbeit zur ukrainischen Nationalbewegung (Die ukrainische Nationalbewegung unter deutscher Besatzungsherrschaft 1918 und 1941/42, Wiesbaden: Harrassowitz Verlag 2005). Seit 2014 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien der Europa-Universität Viadrina. Dort leitet er derzeit ein Projekt zur Verlagerung von Kunstobjekten aus der Sowjetischen Besatzungszone durch die Rote Armee, 1944-1948. Er arbeitet zudem an einer Monographie über Zwangsarbeiterlager für Juden im Kontext des Holocaust im Distrikt Lublin..
Tim Buchen ist DAAD-Fachlektor für Neueste Europäische Geschichte an der Universität Edinburgh. Seine Dissertationschrift „Antisemitismus in Galizien. Agitation, Gewalt und Politik gegen Juden in der Habsburgermonarchie um 1900“ erschien in Buchform 2012. Derzeit beschäftigt er sich mit Antikommunismus und Dekolonialisierung im Europa des 20. Jahrhundert. Weitere Forschungsinteressen sind jüdische Geschichte, Gewaltforschung und Kulturgeschichte der Politik.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Altersempfehlung 18 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 20.02.2017
Verlag Epubli
Seitenzahl 300
Maße (L/B/H) 24/17/1.7 cm
Gewicht 600 g
Auflage 5
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7375-0077-7

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