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Die gelehrten Frauen

Komödie in fünf Akten. Nachw. v. Volker Held

Reclam Universal-Bibliothek 18328

(1)
"Im Hinterkopf der Frau ist Wissen schön, doch soll sie damit nicht lauthals hausieren gehen." Molière selbst hat ′Les Femmes savantes′ zu seinen Lieblingsstücken gezählt. Thema der Verskomödie ist die Gespreiztheit der preziösen Damen, ihre Koketterie und Prüderie, letztlich auch die Emanzipation der Frauen. Das Stück wird hier in einer neuen, zeitgemässen Übersetzung vorgelegt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 103
Erscheinungsdatum Oktober 2004
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-018328-1
Verlag Philipp Reclam Jun.
Maße (L/B/H) 15/9,9/0,8 cm
Gewicht 60 g
Originaltitel Les Femmes savantes
Übersetzer Rainer Kohlmayer
Buch (Taschenbuch)
Fr. 5.90
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intellektueller Feminismus auf Abwegen
von Mario Pf. aus Oberösterreich am 11.09.2005

Wie schon in so vielen anderen Werken ist Moliere auch mit die gelehrten Frauen gelungen ein wohl ewig modernes Thema aufzugreifen. 1672 uraufgeführt zählte es zu den persönlichen Lieblingsstücken des Autors und kombiniert durchaus modernen Konfliktstoff mit satirischem Biss, psychologischen Tiefgang, herrlicher Charakterkomik und sprachlichem Witz. Neben dem Hauptthema... Wie schon in so vielen anderen Werken ist Moliere auch mit die gelehrten Frauen gelungen ein wohl ewig modernes Thema aufzugreifen. 1672 uraufgeführt zählte es zu den persönlichen Lieblingsstücken des Autors und kombiniert durchaus modernen Konfliktstoff mit satirischem Biss, psychologischen Tiefgang, herrlicher Charakterkomik und sprachlichem Witz. Neben dem Hauptthema der Frauenemanzipation wird nebenbei auch heftig Kritik an den Geisteswissenschaften und dem Treiben der Schöngeister und Literaten genommen. Trotz der 333 Jahre Zeitunterschied ist Molieres Stück noch sie frisch wie eh und je. Nicht ganz zu unterschätzen ist dabei auch die Wirkung der Neuübersetzung, welche dem Werk wieder die Frische und Lebendigkeit verleiht als wäre es erst heute erstmals aufgeführt worden. Die Handlung beginnt mit einem Streit der beiden Schwestern Armande und Henriette. Henriette möchte Clitandre heiraten, der einst für Armande schwärmte, doch von ihr schroff zurückgewiesen wurde. Während Armande versucht den Streit für sich zu gewinnen und die Schwester davon zu überzeugen was ihr die Wissenschaften doch für Möglichkeiten bieten würden, beruft sich Henriette auf ihre Liebe zu Clitandre und bekundet ihre Entscheidung nicht zu einer Gelehrten zu werden. Auf dieses Argument hin versucht Armande sie davon zu überzeugen dass Clitandre sie doch nur haben wolle weil sie ihn zurückgewiesen hätte. Anders als Armande erwartet wendet sich das Blatt zu Gunsten ihrer Schwester, denn diese wirft ihr Eifersucht und Neid vor. Nichtsdestoweniger hat auch die Mutter ihre eigenen Pläne mit Henriette. Ihr Wunsch ist es sie mit Trissotin zu vermählen, dem grauenvollen Philosophen und Literaten. Vater und Onkel Henriettes werden jedoch von Clitandre gebeten, ihm bei seiner Brautwerbung zu helfen. Zwar willigt der Vater ein, doch hat er sich dem eisernen Willen seiner Frau entgegenzustellen, die ansonsten die Entscheidungen im Hause trifft. Für Irrungen und Wirrungen sorgt auch die Tante der beiden Töchter. Humorvoll und intelligent ist die gelehrten Frauen ein Meisterwerk ohnegleichen. Noch immer modern überrascht Molieres Lieblingsstück durch die unverwechselbaren Charaktere der gelehrten Frauen und die Befassung mit dem Thema der Emanzipation. Durch und durch eine Satire würden weniger humorvolle Feministinnen dieses Werk wohl regelrecht hassen. Lesenswert bis zur letzten Seite.