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Der Krieg der Zwerge

Roman

Die Zwerge Band 2

Markus Heitz

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Beschreibung

Im Geborgenen Land herrscht Festtagsstimmung. Während Zwerg Tungdil mit seinen Freunden den Sieg über den verräterischen Magus Nôd'onn feiert, wälzt sich ein Heer hinterhältiger Orks heran, um das Zwergenreich zu zermalmen. Das Schwarze Wasser, ein düsteres Geheimnis, hat sie unsterblich gemacht, und schon bald müssen Tungdil und seine Gefährten ihre ganze Tapferkeit aufbieten, um sich den Bösewichtern entgegenzuwerfen. Inzwischen braut sich ein entsetzliches Unheil zusammen: Elf Verkörperungen des Gottes des Bösen stehen mit ihrem Heer an der Westgrenze des Landes. Doch ein Zwerg gibt seinen Besitz erst auf, wenn die letzte Axt geschwungen ist … – Wer »Die Zwerge« gelesen hat, wird die Fortsetzung verschlingen – ein neues Meisterwerk aus der Bestsellerschmiede von Markus Heitz.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 604
Erscheinungsdatum 01.10.2004
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-70093-1
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 21.3/13.6/4.5 cm
Gewicht 649 g
Originaltitel The War of the Dwarves
Auflage 23. Auflage
Verkaufsrang 59419

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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Der Krieg der Zwerge
von einer Kundin/einem Kunden aus Illertissen am 29.11.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich finde diese Reihe super.Der erste Teil war super spannend. Der zweite Teil ist auch super. Habe das Buch allerdings noch nicht fertig aber spannend auf jeden Fall und für jeden der dies noch nicht gelesen hat empfehlenswert

Kein Zeichen von Schwäche in Sicht
von Markus B am 10.11.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nach dem grandiosen ersten Teil zeigt Markus Heitz im zweiten Band kein Anzeichen von Schwäche. Die Geschichte um Tungdil wird sinnvoll weiter gesponnen und der gewachsene Held entwickelt sich zusammen mit der Handlung durch verschiedene Rollen hindurch weiter. Alles in allem eine gelungene Fortsetzung.

Immer Ärger mit Zwergen :)
von einer Kundin/einem Kunden am 08.06.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nôd'onn ist besiegt! Doch da war doch noch was? Genau eine schlimme Prophezeiung seinerseits! Denn wirklich vorbei ist der Krieg der Zwerge noch lange nicht. Zum einen wären da die Orks von Toboribor, welche auf der Flucht gen Norden in einem abscheulichen Ort, einem entseelten Wald, schwarzes Wasser finden, dass sie unsterblich... Nôd'onn ist besiegt! Doch da war doch noch was? Genau eine schlimme Prophezeiung seinerseits! Denn wirklich vorbei ist der Krieg der Zwerge noch lange nicht. Zum einen wären da die Orks von Toboribor, welche auf der Flucht gen Norden in einem abscheulichen Ort, einem entseelten Wald, schwarzes Wasser finden, dass sie unsterblich macht... naja fast unsterblich! Nicht zu vergessen die feingliedrigen Albae, welche das "Geborgene Land" immer noch zu unterwerfen versuchen. "Die Dritten", jener Stamm der Zwerge welcher sich als Todfeind aller anderen Zwergenstämme verschrieben hat, ist natürlich auch mit von der Partie um immer wieder Ärger zu machen. Und zu guter Letzt wären da noch die von Nôd'onn so schön prophezeiten Avatare mit ihrem leuchtendem Heer, welche aus Westen in das "Geborgene Land" einmarschieren. Das Land braucht seine Helden dringender denn je! Die fantastische Saga um Tungdil, seinen Gefährten und das Schicksal des "Geborgenen Landes" geht weiter und wird zu dem noch spannender und düsterer als je zuvor!


  • Artikelbild-0
  • Prolog
    Das Geborgene Land, im Osten des Reichs der Ersten, 6234. Sonnenzyklus, Spätwinter
    Die Schneeflocken wirbelten unruhig umher. Trunkenen Tänzern gleich, taumelten sie aus dem Himmel herab und dem Roten Gebirge entgegen. Nach Belieben des Windes verteilten sie sich an den Hängen, wo sie als grosse, eisige Gemeinschaft die Felsen wie ein weisses Tuch bedeckten.
    Seit vielen Sonnenumläufen schütteten die Wolken ihre Last aus. Die Menge, die sich an den Schrägen angesammelt hatte, genügte, um zehn aufrecht übereinander stehende Zwerge zu bedecken.
    Boëndal Pinnhand aus dem Clan der Axtschwinger vom Stamm des Zweiten, Beroïn, stand auf dem zweithöchsten der neun Türme und schaute nach Osten, während ihn eine dicke Lage Pelze über seinem Kettenhemd vor den frostigen Temperaturen schützte.
    Vor ihm erstreckte sich Ost-Eisenwart, die Festung der Nachfahren Borengars, des ersten Zwergenschmieds. Wie gewaltige Schranken ruhten die zweifachen Mauern vor den Felswänden des Gebirges. Acht der neun imposanten Türme waren versetzt in die Wälle eingepasst worden und in schwindelnder Höhe mit zusätzlichen Brücken verbunden. Der höchste Turm Eisenwarts jedoch stand frei hinter der zweiten Mauer; von ihm aus führte eine breite Brücke zu dem einzigen Eingang in den Berg und in das Reich der Ersten. Auf der Westseite des Roten Gebirges erhob sich die baugleiche Schwesterburg West-Eisenwart, ein unüberwindbares Hindernis für die Scheusale, die ins Geborgene Land drängten.
    Elendes Warten! Der Zwerg, dem als Gast in den Mauern Unterkunft gewährt wurde, unterdrückte ein Gähnen. So schön der im Mondenlicht glitzernde Schnee in klaren Nächten auch anzusehen war, er bot ihm keine Abwechslung und barg darüber hinaus ungeahnte Gefahren. Wachtürme, Wehrgänge und Brücken am Eingang zum Reich der Ersten mussten ständig vom Weiss befreit werden, denn das tonnenschwere Gewicht lastete auf den Bauten und drohte sie einstürzen zu lassen. Die Erbauer des Bollwerks hatten die Kraft von angreifenden Trollen, die Wucht von einschlagenden Steinkugeln und titanischen Rammböcken berechnet, aber dass es jemals so viel Schnee geben könnte, daran hatten sie nicht gedacht.
    "Er kommt aus dem Westen", sagte einer der wachenden Zwerge mit einem missmutigen Blick zum Himmel. Die Kälte verwandelte seinen Atem in Wölkchen, und der dichte dunkelbraune Bart war unterhalb seiner Nase mit einer Schicht Reif bedeckt. Er schnaubte, nahm seinen Krug und tauchte ihn in den offenen Kessel mit dem Gewürzbier, unter dem ein schwaches Kohlefeuer brannte; auf diese Weise hielten sie es warm, ohne den Alkohol verdunsten zu lassen.
    Der Zwerg leerte den Humpen in einem Zug und rülpste laut, danach füllte er ihn erneut und hielt ihn Boëndal hin. "Dabei kam er noch nie aus dem Westen. Immer aus dem Norden."
    Boëndal nahm das Angebot gern an; in Nächten wie diesen vertrieb der starke Gerstensaft die Kühle aus den Gedärmen. Die Ringe des Kettenhemds, das er über dem Lederwams trug, schlugen klirrend aneinander. Die Wunden in seinem Rücken schmerzten noch bei jeder Bewegung, auch wenn sie gut verheilten. Er verzog den Mund.
    "Geht es?", erkundigte sich der andere besorgt. "Ich habe gehört, dass die Verletzungen, welche die Pfeile der Albae schlagen, besonders peinigend sein sollen."
    "Es geht", erwiderte Boëndal. "Die Schmerzen erinnern mich unablässig daran, wie viel Beistand ich von unserem Gott Vraccas hatte, als mich die beiden Pfeile trafen." Er entsann sich genau. Nach langer Reise quer durch das Geborgene Land war er mit seinen Freunden auf Ost-Eisenwart zugeritten, als sie von den Albae unerwartet unter Beschuss genommen worden waren. Ihn hatte es am härtesten getroffen; die gefiederten Pfeile hatten die Rüstung perforiert und sein Blut in Sturzbächen zum Fliessen gebracht ...
    "Allerdings verdanke ich mein Leben sicherlich auch euch, denn ihr habt uns aufgenommen und mich versorgt", fügte er hinzu. "Hast du schon mal gegen