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Was der Körper zu sagen hat

Ganzheitlich gesund durch achtsames Spüren. Stress- und Traumabewältigung mit Somatic Experiencing® (SE)

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gebundene Ausgabe
- Wirksame Hilfe bei psychosomatischen Beschwerden -

Unsere ganze Lebensgeschichte ist in unserem Körper gespeichert - die glücklichsten Momente, aber auch negative Erlebnisse und schwere Belastungen. Durch lang andauernden Stress und traumatische Erfahrungen können die Selbstregulationskräfte mehr oder weniger stark eingeschränkt sein, denn all unsere Körpererinnerungen können jederzeit wachgerufen werden. Das kann zu Schlafstörungen, Angstzuständen und Panikattacken, chronischer Erschöpfung, Migräne, Konzentrationsschwierigkeiten, der Unfähigkeit zu entspannen und vielen weiteren Beschwerden und Problemen führen.

Dieses Buch stellt Ihnen eine Therapieform vor, bei der Ihr Körper selbst Ihnen den Weg weist: Somatic Experiencing® (SE) - "Den Körper erleben" - nach Dr. Peter Levine. Mit anschaulichen Beispielen aus der eigenen Praxis wird gezeigt, wie diese Methode hilft, die Folgen von Stress, Schock- und Traumaerlebnissen aufzulösen und mit den Belastungen des Alltags besser umzugehen.

Wichtige Grundlage ist dabei das gezielte und achtsame Spüren in den Körper. So kann sich die innere Spannung nach und nach lösen und wieder einem Gefühl von Kraft und Lebendigkeit Platz machen. Vielen psychosomatischen Beschwerden wird dadurch der Nährboden entzogen. Die Lebensqualität steigt, und Sie können sich wieder auf das konzentrieren, was Ihnen wirklich wichtig ist in Ihrem Leben.
Rezension
"Von Somatic Experiencing, einer wirkungsvollen Therapieform zur Bewältigung und Heilung von Traumata, hatte ich schon mehrfach sehr Positives gehört. Daher war ich an dem Buch 'Was der Körper zu sagen hat' sofort interessiert. Heute kann ich sagen: Es ist eines der wertvollsten Bücher in meiner Sammlung. (...) Die Autorin versteht es, komplexe Zusammenhänge mit einfachen Worten äusserst anschaulich zu beschreiben. Auf diese Weise lichten sich die Schleier rund um das Thema Trauma in kürzester Zeit und ein Aha folgt dem anderen. Denn hier wird die Rolle des Körpers - als Speicher unverarbeiteter traumatischer Erlebnisse - ins rechte Licht gerückt, sodass die Wirkmechanismen, die sich bei Betroffenen im täglichen Leben äussern und unkontrollierbar zu sein scheinen, plausibel werden. (...) Dieses Buch empfehle ich mit mehr als gutem Gewissen allen, die sich für das Thema Trauma interessieren - Betroffenen wie Therapeuten. Sein Wert übersteigt den Preis des Buches aus meiner Sicht um ein Vielfaches!"
Birgit Kratz, www.spirituelles-portal.de

"Somatic Experiencing ist eine wunderbare Möglichkeit, Traumata aufzulösen und einen neuen Zugang zu sich selbst zu finden. Der Autorin Frau Dr. Grüber gelingt es mit Leichtigkeit, das Interesse für Somatic Experiencing zu wecken und die Leserin/den Leser mit ihrer Begeisterung anzustecken."
Bernd Herbig, bücherplaza.de

"Einfach formuliert und anhand praktischer Beispiele erläutert die Autorin, wie man die Körpersignale von Stress und Trauma fühlt und damit umgehen kann. Viel anregender Lesestoff, der sich aber nach eigenem Bedarf dosieren lässt."
Freizeitmagazin LEO, 16.8.2018
Portrait
Dr. phil. Isa Grüber ist Heilpraktikerin und Coach mit eigenen Praxen in Bonn und Bad Honnef. Sie ist darauf spezialisiert, seelische Spannungen im Körper aufzuspüren und aufzulösen. Sie studierte Sinologie und lebte fünf Jahre in China. Diese Erfahrung prägte ihre ganzheitliche Sicht auf Körper, Seele und Geist. Fasziniert von der Weisheit des Körpers, führte ihr Weg zunächst zur Kinesiologie mit dem Muskeltest als einem möglichen Zugang zum Körperwissen. Mit Somatic Experiencing® (SE) nach Dr. Peter Levine, einem ganzheitlichen Ansatz zur Trauma- und Stressauflösung, begleitet sie Klienten dabei, durch gezieltes und achtsames Spüren bislang im Körper blockierte Stressenergie zu befreien und als neue Lebenskraft zu erfahren.
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  • ((Auszug aus dem Kapitel "Anspannung entladen"))

    Eine neue Definition von Trauma

    Es wurde bereits erwähnt, dass die Schwere eines Traumas nicht unbedingt direkt mit der Schwere des auslösenden Ereignisses zusammenhängt. So gibt es durchaus Menschen, die ein Ereignis relativ unbeschadet überstehen, durch das die meisten von uns mit grosser Sicherheit traumatisiert würden.

    Es muss also eine andere Dimension geben, die unabhängig von der Schwere des Ereignisses entscheidet, ob wir traumatisiert werden oder nicht. Im Mittelpunkt steht offenbar nicht das Ereignis an sich, sondern der Mensch, der es erlebt - und wie er es erlebt.

    Das Somatic-Experiencing-Modell

    Der Biophysiker und Psychologe Peter Levine, der sich seit vielen Jahrzehnten auf Stress- und Traumaforschung spezialisiert hat, entwickelte auf der Basis der Naturbeobachtung das Somatic-Experiencing-Modell. Im Jahr 2010 wurde er von der Amerikanischen Vereinigung für Körperpsychotherapie für sein Lebenswerk mit dem Lifetime Achievement Award ausgezeichnet.

    Peter Levines bahnbrechende Entdeckung war: Ein Trauma spielt sich in erster Linie im Körper ab - und kann daher auch mithilfe des Körpers geheilt werden. Deswegen arbeiten wir mit dem Nervensystem des ganzen Körpers, nicht nur mit dem Gehirn. Peter Levine stellte sich die Frage, warum Tiere in freier Wildbahn nur selten traumatisiert werden, obwohl sie ständig lebensbedrohlichen Situationen ausgesetzt sind. Werden wilde Tiere von einem anderen hungrigen Tier bedroht, reagieren sie sofort mit allen Überlebensmechanismen, die ihnen zur Verfügung stehen:

    - Kampf, wenn sie dem Angreifer kräftemässig gewachsen sind,

    - Flucht, wenn zu kämpfen nicht möglich oder nicht aussichtsreich ist, und als letzte Reaktionsform

    - Erstarrung und Kollabieren.

    Überleben Tiere einen Angriff, dann schütteln sie, sobald sie vor ihrem Verfolger in Sicherheit sind, die ganze im Körper aufgebaute Anspannung von sich ab und leben danach normal weiter.

    Körperliche Notfallmechanismen: Kampf, Flucht und Erstarrung

    Uns Menschen wurden dieselben biologischen Mechanismen mitgegeben: Kampf, Flucht und Erstarrung, auch wenn es heutzutage meist nicht immer gleich ums Überleben geht. Nehmen wir ein Beispiel: Wenn wir angegriffen werden, bekommen wir Angst. Unser Körper registriert Gefahr und reagiert in Sekundenbruchteilen mit der Ausschüttung von Stresshormonen, um uns auf Kampf oder Flucht vorzubereiten. Ebenso blitzschnell schätzen wir ein, ob wir eine Chance im Kampf hätten. Ist unser Angreifer stärker als wir, suchen wir automatisch nach einer Möglichkeit, wegzulaufen und uns in Sicherheit zu bringen.

    Erst wenn auch das nicht machbar ist, schaltet der Körper um in den dritten Notfallmechanismus, die Erstarrung. Auch diese Reaktion haben wir mit Tieren gemeinsam. Sie verspüren in der Erstarrung weder Angst noch Schmerz. Dieser Zustand bedeutet gleichzeitig höchsten Stress und absolutes Stillhalten - als wären Gaspedal und Bremspedal zur gleichen Zeit voll durchgetreten. Totale Aktivierung geht einher mit vollkommener Passivität und Gefühllosigkeit. Wird diese extreme Spannung nicht anschliessend entladen, kommt es zur Traumatisierung. (...)
  • INHALT

    Einleitung
    - Der Körper als Wegweiser
    - Der Körper erinnert sich

    Anspannung entladen
    - Sind Sie noch im grünen Bereich?
    - Die Stress-Skala von 0 bis 10
    - Warum manche Menschen besonders stressanfällig sind
    - Körpererinnerung und Stresstoleranz
    - Eine neue Definition von Trauma
    - Checkliste für posttraumatischen Stress
    - Anspannung entladen - wie geht das?
    - Selbstregulation wieder erlernen
    - Wann zu viel Entspannung gefährlich ist
    - Burn-out als Wendepunkt
    - Grenzen setzen, aber wie?
    - Die Selbstheilungskräfte anstossen
    - Selbsthilfe: 5-4-3-2-1

    Trauma über den Körper auflösen
    - Die verkannte Ursache vieler Beschwerden
    - Trauma aus biologischer Sicht
    - Warum die Zeit nicht alle Wunden heilt
    - Schocktrauma und Entwicklungstrauma
    - Was Bindung mit Selbstregulation zu tun hat
    - Altlasten aus unserer Geschichte
    - Frühes Trauma - lebenslange Folgen?
    - Den Körper sprechen lassen
    - Ressourcen - Schlüssel zur Heilung
    - Man muss das Trauma nicht wiedererleben
    - Wie viele Sitzungen sind empfehlenswert?
    - Selbsthilfe: Ihre Ressourcen

    Emotionen in unserem Körper
    - Denken, Fühlen, Spüren
    - Wie im Körper, so im Leben
    - Spüren statt reagieren
    - Wie man noch mit Emotionen umgehen kann
    - (K)ein Grund zur Panik
    - Mein Körper hat Angst. Ich nicht.
    - Die Kraft in der Wut …
    - ... und die Verletzlichkeit hinter der Wut
    - Die Rolle der Therapeutin
    - Selbsthilfe: Dankbarkeits-Übung

    Aus der Praxis: Psychosomatische Beschwerden
    - Schlafstörungen
    - Migräne und das Brotmesser
    - Schon mein Vater hatte Hitzewallungen
    - Schwindel und Druck im Kopf
    - Schmerzen - widerstrebende Impulse
    - Fibromyalgie und Trauma
    - Restless-Legs-Syndom
    - Diagnose: Gebrochenes Herz
    - Selbsthilfe: Ein besonderer Moment

    Aus der Praxis: Weitere Phänomene
    - Vertrauen und Kontrolle
    - "Ich muss" - Innere Antreiber
    - Alkohol zum Entspannen
    - Geräuschempfindlichkeit
    - Hochsensibilität
    - Angst vor Nähe
    - Selbsthilfe: Sich bewusst erden

    Überleben oder Leben
    - Innere Achtsamkeit
    - Grenzen wiederherstellen
    - Im Körper zu Hause sein
    - Zurück in den Flow
    - Glücklich ohne Grund
    - Selbsthilfe: Jetzt-Übung

    Weitere Informationen
    - Literaturtipps
    - DVD-Tipp
    - Somatic Experiencing im Internet

    Dank
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 17.12.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86374-392-5
Verlag Mankau Verlag
Maße (L/B/H) 19.1/12.3/2.7 cm
Gewicht 265 g
Auflage 2. Auflage (2. Auflage 2018 (Originalausgabe 2013 erschienen im Südwest Verlag))
Verkaufsrang 12053
Buch (Taschenbuch)
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