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Die Rote Armee Fraktion

Eine Geschichte terroristischer Gewalt

Beck Reihe Band 2878

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"Selten ist so viel über so wenige geschrieben worden", hiess es schon vor dreissig Jahren über die Rote Armee Fraktion. Petra Terhoeven legt nicht eine weitere Chronik der Ereignisse vor, sondern erklärt auf der Hohe der aktuellen Forschung, wie und warum aus den Stadtguerilla-Experimenten einer kleinen Minderheit radikalisierter '68er' eine terroristische Gruppe hervorging. Die RAF löste nicht nur eine tiefgreifende Zäsur in der deutschen Nachkriegsgeschichte aus, sondern konnte lange über ihr politisches Scheitern hinaus eine morbide Faszination entfalten.
Portrait

Petra Terhoeven ist Professorin für Europäische Kultur- und Zeitgeschichte an der Universität Göttingen.
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  • Abkürzungsverzeichnis

    Prolog: Zum historischen Ort des deutschen Linksterrorismus 


    I. Die Gewalt als Ab- und Irrweg der 68er-Bewegung 

    ‹Frontstadt› West-Berlin: Vom 2.Juni 1967 bis zum Internationalen Vietnamkongress

    Grenzüberschreitungen: Vom Kaufhausbrand zur Baader-Befreiung

    II. «In Terror und Verbrechen abgetrieben»?

    Die Geburt der ersten ‹Generation› 

    Das Führungsquartett: Mahler – Baader – Ensslin – Meinhof

    «Konzept Stadtguerilla»: Theorie und Praxis der ‹Baader-Meinhof-Gruppe›

    III. «Ein Krieg von 6 gegen 60 Millionen»?

    Reaktionen von Staat und Gesellschaft (1972–1976) 

    Hungerstreiks und Formierung der zweiten ‹Generation› 

    Sympathisantendebatte und politische Polarisierung

    Lorenz-Entführung, Stammheim-Prozess und Anti-Terror-Gesetze

    IV. ‹Offensive ’77› und Deutscher Herbst in Europa 

    Die Morde von Karlsruhe und Oberursel 

    Schleyer-Entführung und Kaperung der ‹Landshut› 

    Die ‹Todesnacht von Stammheim› im internationalen Kontext 

    V. Von der zweiten zur dritten ‹Generation› 

    Nach der ‹Offensive ’77›Letzte Ausfahrt Ost-Berlin

    Keine Spuren: Die dritte ‹Generation›

    VI. Mythos RAF 

    Keine Gnade für niemanden? Die ‹Aufarbeitung› des Linksterrorismus in Politik und Gesellschaft

    Opferbilder – Täterbilder. Die RAF in Kunst, Literatur und Spielfilm

     Epilog: Linksterrorismus als gescheiterte (deutsche) Selbstbefreiung 

    Literatur

    Personenregister

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 19.09.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-71235-7
Verlag C. H. Beck
Maße (L/B/H) 18/11.6/1.2 cm
Gewicht 120 g
Auflage 1
Verkaufsrang 87099
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