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Underground Railroad

Roman

Colson Whitehead

(154)
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Beschreibung

Cora ist nur eine von unzähligen Schwarzen, die auf den Baumwollplantagen Georgias schlimmer als Tiere behandelt werden. Alle träumen von der Flucht – doch wie und wohin? Da hört Cora von der Underground Railroad, einem geheimen Fluchtnetzwerk für Sklaven. Über eine Falltür gelangt sie in den Untergrund und es beginnt eine atemberaubende Reise, auf der sie Leichendieben, Kopfgeldjägern, obskuren Ärzten, aber auch heldenhaften Bahnhofswärtern begegnet. Jeder Staat, den sie durchquert, hat andere Gesetze, andere Gefahren. Wartet am Ende wirklich die Freiheit? Colson Whiteheads Roman ist eine virtuose Abrechnung damit, was es bedeutete und immer noch bedeutet, schwarz zu sein in Amerika.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 21.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-25655-2
Verlag Hanser, Carl
Maße (L/B/H) 22/15.2/3.2 cm
Gewicht 537 g
Originaltitel The Underground Railroad
Auflage 4. Auflage
Übersetzer Nikolaus Stingl
Verkaufsrang 18497

Kundenbewertungen

Durchschnitt
154 Bewertungen
Übersicht
115
27
8
2
2

von einer Kundin/einem Kunden am 27.01.2021
Bewertet: anderes Format

Dieses Buch hat mich wirklich ergriffen. Es erzählt schonungslos und ungeschönt die Geschichte einer jungen Frau, die von einer Sklavenplantage flieht. Eigentlich erzählt Colson Whitehead aber viel viel mehr. Keine leichte Lektüre, aber dafür umso eindringlicher.

Eindrücklich und düster
von einer Kundin/einem Kunden am 01.04.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

So viel weiß Cora, Sklavin auf einer Baumwollplantage in Georgia: Dieses Land, das sie gezwungen ist zu bearbeiten, gehörte einst den Indianern, bevor die Weißen, die selbst einmal vor Verfolgung und Unterdrückung aus Europa geflohen waren, es ihnen mit Gewalt nahmen. Denn die Weißen geben gern mir ihren "Heldentaten" an, wie si... So viel weiß Cora, Sklavin auf einer Baumwollplantage in Georgia: Dieses Land, das sie gezwungen ist zu bearbeiten, gehörte einst den Indianern, bevor die Weißen, die selbst einmal vor Verfolgung und Unterdrückung aus Europa geflohen waren, es ihnen mit Gewalt nahmen. Denn die Weißen geben gern mir ihren "Heldentaten" an, wie sie selbst Frauen und Kinder abgeschlachtet haben, um sich das Land zu eigen zu machen, entsprechend des "amerikanischen Imperativs": "Der amerikanische Geist, der uns aus der Alten Welt in die Neue gerufen hat, damit wir erobern, aufbauen und zivilisieren. Und zerstören, was zerstört werden muss. Um die unbedeutenderen Rassen emporzuheben. Und wenn nicht emporzuheben, dann zu unterwerfen. Und wenn nicht zu unterwerfen, dann auszurotten. Unsere Bestimmung kraft göttlicher Vorschrift - der amerikanische Imperativ." Dieser Welt versucht Cora zu entfliehen - mithilfe der Underground Railroad. Sie erlebt, dass nicht alle Weißen böse sind und das es wiederum solche gibt, die noch viel schlimmer sind als die Aufseher in Georgia. Auch ihre Helfer sind oftmals nicht frei von Vorurteilen, sehen teilweise in der Sklaverei nicht etwas grundsätzlich Schlechtes, solange es sich bei den Sklaven um Schwarze handelt. So bringt sie die Railroad in viele verschiedene Bundesstaaten, ständig verfolgt von Ridgeway, einem Skalvenfänger der üblen Sorte. Immer wieder gelingt ihr die Flucht, aber die Freiheit scheint dennoch unerreichbar. Die drastischen Schilderungen der Misshandlungen und der Folter sind schwer auszuhalten, zumal im Nachwort erläutert ist, dass diese den Aufzeichnungen ehemaliger Sklaven entnommen, also leider nicht der Phantasie des Autors entsprungen sind. Dennoch ist das Buch sehr lesenswert und hochpolitisch.

von einer Kundin/einem Kunden aus Sindelfingen am 30.03.2020
Bewertet: anderes Format

Colson Whitehead hat gründlich für seinen Roman recherchiert - eine Geschichte aus der Sklavenzeit, die so passiert sein könnte! Spannung garantiert!


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