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Ihr sollt den Fremden lieben

Rabbi Kleins vierter Fall

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Rabbi Klein ist Gast in einer Fernsehshow. Ausgerechnet in seinen Armen stirbt wenig später der Moderator. Lejser Morgenroth, der eifersüchtige Freund des Toten, war am Tatort und hat ein Motiv. Verzweifelt bittet er Klein um Hilfe. Gegen den Rat seiner Frau Rivka will der Rabbiner das Verbrechen aufklären und trifft dabei auf eine junge Muslimin, einen katholischen Priester, einen Jungunternehmer und dessen atemberaubend schöne Frau. Dazwischen streitet er mit seinen Schabbatgästen, die drastische Ideen zur Bekämpfung der Feindschaft gegen Juden vertreten. In seinem vierten Krimi bringt Alfred Bodenheimer den gelehrten und beharrlichen Rabbi an seine Grenzen.
Rezension
"Der kurze Roman unterhält auf hohem Niveau und lässt auf einen weiteren Fall für den Rabbiner Gabriel Klein hoffen." DPA

"Voller Spannung schildert Bodenheimer die Verstrickungen hinter dem Mord, die bis in die jüdische Gemeinde reichen." Tobias Kühn, Jüdische Allgemeine

"Spannend und voller Schalk!" SonntagsBlick

"Ein intellektuelles Vergnügen! " Hansruedi Kugler, St. Galler Tagblatt

"Ein spannender Krimi mit intellektuellem Tiefgang." Axel Knönagel, Dresdner Neueste Nachrichten
Portrait
Bodenheimer, Alfred
Alfred Bodenheimer, geboren 1965 in Basel, erhielt eine traditionelle jüdische Ausbildung und betrieb Talmudstudien in Israel und den USA. In Basel studierte er Germanistik und Geschichte und promovierte 1993 mit einer Arbeit über die Emigration von Else Lasker-Schüler nach Palästina. Nach Forschungs- und Lehrtätigkeiten in Israel und an der Universität Luzern und einer Habilitation an der Universität Genf kam er 2003 als Professor für Jüdische Literatur- und Religionsgeschichte an die Universität Basel zurück. Er veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Publikationen, darunter Studien über Moses und den Ewigen Juden, jüdische Narrative und Traditionsvermittlung.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 24.07.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-312-01033-2
Reihe Rabbi-Klein-Krimis
Verlag Nagel & Kimche
Maße (L/B/H) 21.2/13.4/2.4 cm
Gewicht 316 g
Verkaufsrang 45253
Buch (gebundene Ausgabe)
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Rabbi Klein zwischen Gesetz und Gewissen
von einer Kundin/einem Kunden am 20.04.2018

Auch der vierte Krimi des Professors der Universität Basel Alfred Bodenheim kommt leise und unaufgeregt daher. Der Autor versteht es mit seiner stilsicheren Dynamik zu fesseln. Rabbi Klein wird dieses Mal den Mord an einem TV-Moderator aufklären, der ausgerechnet auf dem Parkplatz vor dem Fernsehstudio in seinen Armen stirbt. K... Auch der vierte Krimi des Professors der Universität Basel Alfred Bodenheim kommt leise und unaufgeregt daher. Der Autor versteht es mit seiner stilsicheren Dynamik zu fesseln. Rabbi Klein wird dieses Mal den Mord an einem TV-Moderator aufklären, der ausgerechnet auf dem Parkplatz vor dem Fernsehstudio in seinen Armen stirbt. Kein leichtes Unterfangen. Die mühsamen Ermittlungen bringen ihn an seine psychischen wie physischen Grenzen. Der Rabbi steht zwischen Gesetz und Gewissen. Ein solider, gut durchdachter Mitratekrimi, der durchaus seine humorvollen Seiten hat. Das Besondere an den Rabbi-Klein-Krimis sind die Einblicke in die jüdischen Brauchtümer und Traditonen. Da Bodenheim Professor für Religionsgeschichte und Literatur des Judentums ist, weiß er wovon er schreibt.

Wieder verzwickt und verwickelt vom Feinsten
von einer Kundin/einem Kunden aus Obergösgen am 24.09.2017

Und wir lernen, neben aller Spannung und Spass, wieder Details, bekanntere und unbekanntere aus der jüdischen Welt kennen. Wie wirkt christliche Belesenheit in jüdischer Theologie auf jüdische Dialogpartner, all die Fragen um einen interreligiösen Dialog, etc. Offen bleibt mir: darf der/die LeserIn hinter Namen Vorbilder sehen? ... Und wir lernen, neben aller Spannung und Spass, wieder Details, bekanntere und unbekanntere aus der jüdischen Welt kennen. Wie wirkt christliche Belesenheit in jüdischer Theologie auf jüdische Dialogpartner, all die Fragen um einen interreligiösen Dialog, etc. Offen bleibt mir: darf der/die LeserIn hinter Namen Vorbilder sehen? Das Religiöse Forum Aargau: Der Aargauer interreligiöse Arbeitskreis? Berühmte Fernsehpromis: Der ältere Äbächerli fast als Klang-Anagramm zu Äsch... ? Was mich freute: In meiner letzten Rezension fragte ich: Was ist eigentlich mit Drulovic passiert? Die Lösung wird im vierten Fall nachgeliefert...