Warenkorb
 

Profitieren Sie im Juli von 5-fach Meilen auf Bücher & eBooks!*

Joyce, J: Ulysses

Übersetzung von Hans Wollschläger


Seit 113 Jahren macht Leopold Bloom, ein Sohn von Einwanderern, für einen Tag und eine Nacht des Jahres 1904 die Strassen des kleinen Dublin unsicher - und damit, James Joyce sei Dank, die grosse Weltliteratur. So viel sprachmächtig in homerische Höhen getriebene Detailliertheit eines tiefenscharf gezeichneten europäischen Stadtporträts, so viel lustvoll erfinderische Komposition in einer solchen Vielfalt an Formen und Stimmen war nie.

Vor 95 Jahren erschien Ulysses in Paris, vor 90 Jahren Georg Goyerts erste, vor 42 Jahren Hans Wollschlägers hoch gelobte und viel geliebte zweite Übersetzung ins Deutsche. Aber erst 1984, neun Jahre danach, legte ein Team um den Anglisten Hans Walter Gabler den Originaltext  zum ersten Mal  verlässlich ediert, in der von James Joyce intendierten Gestalt vor.

Harald Beck und die Kuratorinnen der Zürcher James Joyce Stiftung haben auf dieser Grundlage die Übersetzung Hans Wollschlägers in mehrjähriger Arbeit revidiert – und damit dem Original unerhört nah gebracht. Der deutsche ist dem englischen Text auf den Leib gerückt und hat – an Frische, Direktheit und Joyce-Ton - gewonnen.

»Joyce redivivus!« Allen, Alt- wie Jung- und Neulesenden, verspricht der neue Ulysses ein aufregendes Leseabenteur und –vergnügen.

Portrait
James Joyce wurde am 2. Februar 1882 in Dublin geboren, wo er in schwierigen und ärmlichen Familienverhältnissen aufwuchs. Joyce studierte am University College von Dublin moderne Sprachen, u.a. Englisch, Französisch und Italienisch. 1902 ging er nach Paris, um ein Medizinstudium zu beginnen. Er wandte sich dort aber dem Schreiben zu und führte einen ausschweifenden Lebensstil. 1903 kehrte er nach Dublin zurück, konnte dort jedoch nicht Fuss fassen. Mit seiner Geliebten und späteren Ehefrau Nora Barnacle siedelte er 1904 auf den Kontinent über und lebte hauptsächlich in Triest. Er schrieb Kurzgeschichten und überarbeitete seinen ersten Roman Stephen Hero, der später als A Portrait of the Artist as a Young Man (Porträt des Künstlers als junger Mann) veröffentlicht wurde. 1914 erschien Joyces erste Kurzgeschichtensammlung Dubliners. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges zog er mit seiner Familie nach Zürich, wo sein bekanntestes Werk Ulysses entstand. Der Roman wurde 1918-1920 in Auszügen in der amerikanischen Zeitschrift "The Little Review" abgedruckt; 1921 wurde er wegen obszöner Inhalte verboten. 1922 erschien Ulysses schliesslich in (zensierter) Buchform in der Pariser Buchhandlung "Shakespeare and Company". 1920 zog Joyce auf Einladung seines Freundes Ezra Pound nach Paris, wo er bis zu Frankreichs Besetzung im Zweiten Weltkrieg lebte. Dort entstand sein letzter Roman Finnegan's Wake (Finnegans Totenwache), der 1939 veröffentlicht wurde. James Joyce starb am 13. Januar 1941 in Zürich.

Hans Wollschläger, geboren am 17. März 1935 in Minden, war Schriftsteller, Herausgeber, Übersetzer, Musiker und Literaturkritiker. Er starb am 19. Mai 2007 in Bamberg.

Harald Beck, geboren 1951 in München, übersetzte James Joyces Dubliners, den Monolog der Molly Bloom aus Ulysses und den Anfang von Finnegans Wake ins Deutsche. Neben weiteren Veröffentlichungen zu Joyces Werken ist er Mitherausgeber der James Joyce Online Notes.

James Joyce wurde am 2. Februar 1882 in Dublin geboren, wo er in schwierigen und ärmlichen Familienverhältnissen aufwuchs. Joyce studierte am University College von Dublin moderne Sprachen, u.a. Englisch, Französisch und Italienisch. 1902 ging er nach Paris, um ein Medizinstudium zu beginnen. Er wandte sich dort aber dem Schreiben zu und führte einen ausschweifenden Lebensstil. 1903 kehrte er nach Dublin zurück, konnte dort jedoch nicht Fuss fassen. Mit seiner Geliebten und späteren Ehefrau Nora Barnacle siedelte er 1904 auf den Kontinent über und lebte hauptsächlich in Triest. Er schrieb Kurzgeschichten und überarbeitete seinen ersten Roman Stephen Hero, der später als A Portrait of the Artist as a Young Man (Porträt des Künstlers als junger Mann) veröffentlicht wurde. 1914 erschien Joyces erste Kurzgeschichtensammlung Dubliners. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges zog er mit seiner Familie nach Zürich, wo sein bekanntestes Werk Ulysses entstand. Der Roman wurde 1918-1920 in Auszügen in der amerikanischen Zeitschrift "The Little Review" abgedruckt; 1921 wurde er wegen obszöner Inhalte verboten. 1922 erschien Ulysses schliesslich in (zensierter) Buchform in der Pariser Buchhandlung "Shakespeare and Company". 1920 zog Joyce auf Einladung seines Freundes Ezra Pound nach Paris, wo er bis zu Frankreichs Besetzung im Zweiten Weltkrieg lebte. Dort entstand sein letzter Roman Finnegan's Wake (Finnegans Totenwache), der 1939 veröffentlicht wurde. James Joyce starb am 13. Januar 1941 in Zürich.

Hans Wollschläger, geboren am 17. März 1935 in Minden, war Schriftsteller, Herausgeber, Übersetzer, Musiker und Literaturkritiker. Er starb am 19. Mai 2007 in Bamberg.

Harald Beck, geboren 1951 in München, übersetzte James Joyces Dubliners, den Monolog der Molly Bloom aus Ulysses und den Anfang von Finnegans Wake ins Deutsche. Neben weiteren Veröffentlichungen zu Joyces Werken ist er Mitherausgeber der James Joyce Online Notes.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
Vorbestellen

Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 900
Erscheinungsdatum 05.07.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-42765-1
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B) 24/15.5 cm
Originaltitel Originaltitel
Auflage 1
Übersetzer Hans Wollschläger
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
Fr. 73.90
Fr. 73.90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Erscheint demnächst Versandkostenfrei
Erscheint demnächst
Versandkostenfrei
Vorbestellen
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
9
2
0
1
0

von einer Kundin/einem Kunden am 31.05.2019
Bewertet: anderes Format

Das Buch der Bücher, der berühmteste Roman der Weltliteratur - in weiten Teilen unlesbar, aber aufgrund seiner Sprachgewalt und seiner vielen Anspielungen ungemein faszinierend.

Irisches Tage-Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 17.09.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein Tag im Leben des Leopold Bloom. Ein Tag, beschrieben auf rund 1000 Seiten. Es ist wie eine Reise durch sein Leben, das stellvertretend für viele andere steht. Gewohnheiten, Rituale, das Alltägliche spiegeln das Kaleidoskop der irischen Kultur. Nicht umsonst ist "Bloomsday " eine Art Nationalfeiertag in Irland. Ein Meis... Ein Tag im Leben des Leopold Bloom. Ein Tag, beschrieben auf rund 1000 Seiten. Es ist wie eine Reise durch sein Leben, das stellvertretend für viele andere steht. Gewohnheiten, Rituale, das Alltägliche spiegeln das Kaleidoskop der irischen Kultur. Nicht umsonst ist "Bloomsday " eine Art Nationalfeiertag in Irland. Ein Meisterwerk, das zu lesen viel mehr Zeit beansprucht als einen Tag. Eine Leseerfahrung fürs Leben!

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Das Monumentalwerk Joyce ist keine leichte Kost, aber ein Meilenstein der Literatur.