Lass mich los

Psychothriller

Jane Corry

(11)
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Beschreibung

Als die junge Anwältin Lily Ed heiratet, hofft sie auf einen Neuanfang. Sie möchte die Geheimnisse der Vergangenheit hinter sich lassen. Doch als sie ihren ersten wichtigen Fall annimmt, fühlt sie sich merkwürdig von ihrem Klienten angezogen. Einem Mann, der des Mordes angeklagt ist. Einem Mann, für den sie bald alles riskiert. Doch ist er wirklich unschuldig?

"Spannender Psychothriller."

Nach ihrem Englischstudium arbeitete Jane Corry für Medien wie The Times, The Daily Telegraph, The Daily Mail und Woman. Sie ist Mutter von drei Kindern und lebt mit ihrem Mann an der Küste im englischen Devon. Perlentöchter beruht zum Teil auf den wahren Geschichten ihrer Ahninnen, die in Borneo eine Kautschuk-Plantage besassen. Von ihrer Grosstante erbte sie eine Perlenkette, die sie niemals ablegt.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 576 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.11.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783641208349
Verlag Random House ebook
Originaltitel My Husband's Wife
Dateigröße 1404 KB
Übersetzer Angelika Naujokat

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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Weniger Psycho als erwartet...
von AK aus Hann. Münden am 19.07.2018

Warum ich dieses Buch lesen wollte? Der Klappentext! Er hat mich sofort angesprochen und klang nach jeder Menge Spannung, doch leider führt dieser ein klein wenig in die Irre und das Buch ist nicht ganz so in der Psychoschiene, wie ich es aus dem Klappentext erwartet hätte. Der Schreibstil von Jane Corry hat mir sehr gut gefa... Warum ich dieses Buch lesen wollte? Der Klappentext! Er hat mich sofort angesprochen und klang nach jeder Menge Spannung, doch leider führt dieser ein klein wenig in die Irre und das Buch ist nicht ganz so in der Psychoschiene, wie ich es aus dem Klappentext erwartet hätte. Der Schreibstil von Jane Corry hat mir sehr gut gefallen, sie erzählt anschaulich und detailliert, so dass man sich in Personen und die Umgebungen schnell gewöhnen und rein finden konnte. Der angenehme Schreibstil ist auch der Grund, der mir die Story leicht gemacht hat, da sie doch einige Längen hatte. Es hier viele Ereignisse, die sich durchaus auf die Psyche der Charaktere auswirkten, aber für einen richtigen Psychothriller war dies zu wenig. Die Spannung in der Geschichte ließ etwas zulange auf sich warten, denn gerade in der ersten Hälfte lernt man eher die Charaktere kennen.

Schuld und Sühne - vielschichtiger Psychothriller um eine Anwältin
von einer Kundin/einem Kunden aus Kissing am 02.06.2018
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

"Lass mich los" - was für ein treffender Titel! Obwohl fast 600 stark hat es dieser geniale Psychothriller bis zum Ende geschafft, mich nicht mehr los zu lassen. Jane Corry zeichnet umfangreiche Psychogramme ihrer Protagonisten. Ob es die Ausgrenzung der kleinen Carla in der Schule ist, die nicht nur aufgrund ihres südländische... "Lass mich los" - was für ein treffender Titel! Obwohl fast 600 stark hat es dieser geniale Psychothriller bis zum Ende geschafft, mich nicht mehr los zu lassen. Jane Corry zeichnet umfangreiche Psychogramme ihrer Protagonisten. Ob es die Ausgrenzung der kleinen Carla in der Schule ist, die nicht nur aufgrund ihres südländischen Aussehens, sondern auch als uneheliches Kind schon früh spüren muss, was es heißt, eine unerwünschte Außenseiterin zu sein. Oder auch Anwältin Lily, die den Tod ihres Adoptivbruders noch nicht verarbeitet hat, als sie in eine schwierige Ehe stolpert, die nicht einfacher wird, als sie einen autistischen Sohn bekommt. Die Figuren des Psychothrillers durchlaufen über die Jahre interessante Entwicklungen, an denen der Leser teilhaben darf. Vieles ist überraschend, doch alles war für mich nachvollziehbar. Gut recherchiert sind die britische Rechtspraxis ebenso wie autistische Störungen. Für das für meinen Geschmack unnötig kitschige Happy End gibt es von mir einen halben Punkt Abzug, dennoch klare Leseempfehlung an alle Thriller-Fans mit 4,5 Punkten!

Zu wenig Psychothriller
von World of books and dreams am 04.03.2018
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Das Jahr 2000: als die junge Rechtsanwältin einen Heiratsantrag von Ed erhält, kann sie ihr Glück kaum fassen, es scheint, als könnte sie endlich ihre Vergangenheit hinter sich lassen und ein neues, glückliches Leben führen. Dann erhält sie ihren ersten großen Fall, sie soll die Verteidigung eines Mannes übernehmen, dessen Fall ... Das Jahr 2000: als die junge Rechtsanwältin einen Heiratsantrag von Ed erhält, kann sie ihr Glück kaum fassen, es scheint, als könnte sie endlich ihre Vergangenheit hinter sich lassen und ein neues, glückliches Leben führen. Dann erhält sie ihren ersten großen Fall, sie soll die Verteidigung eines Mannes übernehmen, dessen Fall wieder zu erneuten Anhörung kommen soll. Beschuldigt wurde er, seine damalige Lebensgefährtin getötet zu haben. Lily schwankt zunächst noch, was sie glauben soll, doch so nach und nach glaubt sie ihm. Währenddessen läuft privat nicht mehr alles so, wie Lily sich das vorgestellt hat, wäre da nicht Carla, die kleine Nachbarstochter auf die sie Sonntags aufpassen, würde das junge Ehepaar sich wohl immer mehr entzweien. Meine Meinung: Bei diesem Buch war es einmal der Klappentext, der mir richtig gut gefallen hat und nach einer Menge Spannung klang, doch dieser gibt nur einen ganz geringen Teil der eigentlichen Handlung dieser Geschichte wieder und führt auch ein wenig in die Irre. Der Schreibstil der Autorin Jane Corry hat mir sehr gut gefallen, sie erzählt anschaulich und detailliert, so dass Personen und Umgebungen schnell Form annahmen. Dieser sehr angenehme Schreibstil ist es auch, der mir die Geschichte, trotz einiger Längen, recht leicht gemacht hat. Allerdings habe ich hier ein wenig die typischen Psychothrillerelemente vermisst. Zwar gibt es hier viele Ereignisse, die sich durchaus auf die Psyche der Charaktere auswirkten, aber für einen Psychothriller war dies leider zu wenig, vom Klappentext her hätte ich da Psychospielchen aus einer ganz anderen Richtung erwartet. Die Spannung in der Geschichte ließ recht lange auf sich warten, denn gerade in der ersten Hälfte lernt man eher intensiv die Charaktere kennen. Dabei kam es aber immer mal wieder zu Widerholungen und Szenen, bei denen ich aufpassen musste, nicht zu sehr abzudriften. Zwar gibt es auch hier immer mal wieder Momente, die nicht vorhersehbar waren oder die zum kurzen innehalten einluden, aber sie blieben noch zu wenig. Während das Buch in zwei verschiedenen Zeiten spielt, einmal im Jahr 2000, danach 15 Jahre später, gibt es auch Wechsel in den Perspektiven. Auf der einen Seite verfolgen wir die Rechtsanwältin Lily, auf der anderen Seite das kleine Mädchen Carla, das mit seiner Mutter aus Italien nach London kam und das bei beiden Strängen recht intensiv. Erst als wir dann in die Gegenwart wechseln, kristallisiert sich heraus, wie sich die Charaktere, teilweise auch durch die vorangegangenen Ereignisse, weiterentwickelten. Hier wurde es auch spannender und vom Gefühl her auch ein bisschen intensiver, was den Psychoaspekt der Geschichte betrifft. Als Erzähler dienen hier gleich zwei unterschiedliche Formen, während man Lilys Erlebnisse in der Ich-Form miterlebt, betrachten wir Carlas und deren Erlebnisse durch einen Erzähler in der dritten Person. Dadurch lernen wir beide Seiten sehr intensiv kennen und kann mitfühlen oder sich in die Charaktere hineinversetzen. Lily war mir zu Beginn sehr sympathisch, auch wenn man deutlich spürte, dass sie etwas aus der Vergangenheit belastete, was zu großen Teilen mit dem Tod ihres Bruders zu tun hatte. Worum es da genauer geht, erfährt man allerdings erst recht weit zum Schluss. Bis dahin erlebt man eher sehr viele und sehr detaillierte Momente aus ihrem Leben. Lilys Entwicklung innerhalb des Zeitsprungs hat mich dann doch ein wenig überrascht. Kam sie mir zunächst noch wie eine etwas unsichere und leicht schüchterne Frau vor, wird aus ihr eine starke Karrierefrau. Zwischendurch war ich mir dann gar nicht mehr so im Klaren, wie sehr sie mir noch sympathisch war. Auch das Mädchen Carla lernen wir sehr intensiv kennen und wenn man zu Beginn noch glaubt, hier ein kleines, einsames und unsicheres Mädchen zu sehen, wird so nach und nach erleben, wie Carla geschickt Situationen zu ihrem Vorteil ausnutzt. Sie war hier ein Charakter, der mich faszinierte, diese Zielstrebigkeit, aber auch diese Raffinesse hätte ich hier zunächst nicht vermutet, auch wenn es den ein oder anderen Hinweis dazu gab. Neben diesen Beiden blieben die Nebencharaktere eher blass, auch wenn man durchaus ein gutes Gesamtbild erhielt. Der Fokus liegt hier mehr auf Lily und Carla. Gerade Joe homas, den Lily verteidigt und im Klappentext erwähnt wird, kommt mir hier viel zu kurz. Da hätte ich eigentlich etwas ganz anderes erwartet. Mein Fazit: Für einen Psychothriller fehlten mir hier deutlich die Aspekte, die einen solchen ausmachen. Zwar gab es gute, spannende Momente, aber auch leider zu viele Wiederholungen. Das Buch hat sehr viel Potential, jedoch wurde hier einiges davon verschenkt. Gerade wenn hier der Fokus mehr auf Joe Thomas gerückt wäre, hätte es ein interessantes Psychotspielchen werden können, doch dieser blieb mir viel zu blass. Auch die beiden Protagonistinnen Lily und Carla riegen unterschiedliche Gefühle in mir vor.

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