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Der Auftrag des Ältesten / Eragon Bd.2

Eragon 2

Eragon Band 2

Christopher Paolini

(61)
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Beschreibung


Christopher Paolinis Weltbestseller "Eragon" - tauch ein in Alagaësia, die fantastische und faszinierende Welt der Drachenreiter!

Die Dämmerung setzt ein…

Die Verzweiflung wächst…

Finstere Mächte regieren!

Geschunden, aber siegreich ist Eragon aus seiner ersten Schlacht gegen den mächtigen Tyrannen Galbatorix hervorgegangen. Er ist zum Helden vieler Elfen, Zwerge und Varden geworden, doch nicht alle sind ihm wohlgesinnt. Die Kräuterfrau Angela hat einen Verräter prophezeit, der aus Eragons eigener Familie stammen soll. Eragon ist sich sicher: Der einzig lebende Verwandte ist sein Cousin Roran – aber niemals würde dieser sich gegen ihn wenden! Doch die Prophezeiung spricht: »So wird es kommen, selbst wenn du es zu verhindern suchst.«

Alle Bände der Eragon-Saga:

Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter (Band 1)

Eragon - Der Auftrag des Ältesten (Band 2)

Eragon - Die Weisheit des Feuer (Band 3)

Eragon - Das Erbe der Macht (Band 4)

Die Gabel, die Hexe und der Wurm. Geschichten aus Alagaësia. Band 1: Eragon (Kurzgeschichten, Band 1)

"Was als zweiter Band der Eragon-Saga schon ein gewaltiger Erfolg wurde, verliert auch als Hörbuch (Sprecher: Andreas Fröhlich) nichts von seiner Faszination."

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 800
Altersempfehlung 12 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 10.10.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-12804-6
Reihe Eragon - Die Einzelbände 2
Verlag Cbj
Maße (L/B/H) 23.6/16.2/5.1 cm
Gewicht 1206 g
Originaltitel Inheritance Trilogy 2: The Eldest
Übersetzer Joannis Stefanidis
Verkaufsrang 11079

Weitere Bände von Eragon

Kundenbewertungen

Durchschnitt
61 Bewertungen
Übersicht
46
7
5
2
1

Würdiges Sequel!
von einer Kundin/einem Kunden aus Nauen am 30.12.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Meiner Meinung nach ist es eine wirklich sehr gelungene Fortsetzung des ersten Teils von Eragon! Der Plot ist sogar besser als die erste Teil und Eragon erhält mehr Charaktertiefe und muss so einige Sachen durchleben, die seine Seele quälen. Aber auch Saphira hat es wirklich nicht sehr leicht, als (SPOILER!) Letzter weiblicher D... Meiner Meinung nach ist es eine wirklich sehr gelungene Fortsetzung des ersten Teils von Eragon! Der Plot ist sogar besser als die erste Teil und Eragon erhält mehr Charaktertiefe und muss so einige Sachen durchleben, die seine Seele quälen. Aber auch Saphira hat es wirklich nicht sehr leicht, als (SPOILER!) Letzter weiblicher Drache und den Wunsch, sich zu paaren. Beosdners gefallen hat mir der Aufenthalt in Ellesméra, die gesamte Elfenkultur wirkt einfach echt, da viele Aspekte miteinander verwoben wurden. Sie essen kein Fleisch, singen für Blumen, die Anreden und Grußformeln, es wirkt einfach sehr greifbar und real. Ebenso wollte ich betonen, dass manche Stellen im Nachhinein keinen Einfluss auf das Geschehen hatten und somit Füllszenen waren, aber die Tatsache, dass Eragon so sehr mit seiner Kriegsnarbe zu kämpfen hat, macht es durchaus realistisch, während es bei vielen Büchern falsch dargestellt wird. Narben und Verletzungen schränken ein und in vielen Büchern scheint dies nie beachtet zu werden. Good job! Eragon würde ich jedem weiterempfehlen, der auch Die „Drachenzähmen leicht gemacht"- Trilogie etwas abgewinnen kann.

Super!!
von einer Kundin/einem Kunden am 29.10.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Spannend uns aufregend geht es im zweiten Teil weiter. Eragon wird als Drachenreiter auf die Probe gestellt. Und das nicht nur in seinem Können, sondern auch politisch. Mit wem wird er sich verbünden? Welche Freundschaftsbündnisse schließt er? Auch schön zu erleben ist es, wie sich Eragon und Saphira weiterentwickeln. Sie reisen... Spannend uns aufregend geht es im zweiten Teil weiter. Eragon wird als Drachenreiter auf die Probe gestellt. Und das nicht nur in seinem Können, sondern auch politisch. Mit wem wird er sich verbünden? Welche Freundschaftsbündnisse schließt er? Auch schön zu erleben ist es, wie sich Eragon und Saphira weiterentwickeln. Sie reisen in das Land der Elfen und Eragon versucht dabei Arya näherzukommen.

Langweilig, langweiliger, Eragon Band 2
von tines_bookworld aus Berlin am 13.10.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Normalerweise breche ich nie ein Buch ab, doch Eragon Band 2 war einfach so langweilig und zäh, dass ich nun wirklich nicht mehr weiterlesen möchte. Während ich Band 1 noch verschlungen und mich wirklich auf die nächsten drei Teile gefreut habe, setzte bei Band 2 doch derbe Enttäuschung ein. Ich habe immerhin die ersten 200 Seit... Normalerweise breche ich nie ein Buch ab, doch Eragon Band 2 war einfach so langweilig und zäh, dass ich nun wirklich nicht mehr weiterlesen möchte. Während ich Band 1 noch verschlungen und mich wirklich auf die nächsten drei Teile gefreut habe, setzte bei Band 2 doch derbe Enttäuschung ein. Ich habe immerhin die ersten 200 Seiten geschafft, mich lange gequält, doch nun ist Schluss. Die Story zieht sich ewig in die Länge, ich werde mit den Charakteren nicht warm und manchmal kommen auf zwei Seiten plötzlich 5 neue Figuren plus ellenlanges Hintergrundwissen hinzu, dass ich einfach den Überblick verliere. Mag ja sein, dass Eragon ein Weltbestseller ist, dieser Titel spricht ja auch für sich, aber ich konnte dem Ganzen wirklich nichts abgewinnen. Schade.


  • Artikelbild-0
  • Rückblick auf »ERAGON – Das Vermächtnis der Drachenreiter«

    Dem fünfzehnjährigen Bauernjungen Eragon fällt während der Jagd im Buckel ein glänzender blauer Stein vor die Füsse. Er nimmt ihn mit nach Carvahall, wo er mit seinem Cousin Roran auf dem Hof seines Onkels Garrow lebt. Garrow und seine verstorbene Frau Marian haben Eragon grossgezogen. Über seinen richtigen Vater ist nichts bekannt. Seine Mutter Selena, Garrows Schwester, verschwand nach Eragons Geburt spurlos.

    Wenig später platzt der vermeintliche Stein auf und ein Drachenjunges kommt zum Vorschein. Als Eragon es berührt, erglüht auf seiner Handfläche ein silbriges Zeichen, und zwischen den beiden ist eine unwiderrufliche geistige Verbindung geknüpft, die Eragon zu einem der legendären Drachenreiter macht.

    Die Drachenreiter waren ein paar tausend Jahre zuvor, nach dem grossen Krieg der Elfen gegen die Drachen, aufgestellt worden, um dafür Sorge zu tragen, dass es zwischen den beiden Völkern nie wieder zu Feindseligkeiten kommen würde. Sie wurden zu Friedenswächtern, Lehrern, Heilern, Naturkundigen und zu mächtigen Zauberern – denn die Verbindung mit einem Drachen verlieh ihnen magische Kräfte. Als die ersten Menschen in Alagaësia auftauchten, wurden bald auch aus ihren Reihen Auserwählte zu Drachenreitern ausgebildet. Unter ihrem Schutz und ihrer Führung erlebte das Land ein goldenes Zeitalter des Friedens.

    Dann jedoch töten die ungestalten und kriegerischen Urgals den Drachen eines jungen menschlichen Reiters namens Galbatorix. Halb wahnsinnig durch diesen Verlust und durch die Weigerung der Altvorderen, ihm einen neuen Drachen zur Verfügung zu stellen, beschliesst Galbatorix, die Drachenreiter zu stürzen.

    Er stiehlt einen Drachen, Shruikan, zwingt ihn sich zu Diensten und versammelt eine Schar von dreizehn Verrätern um sich: die Abtrünnigen. Mithilfe dieser grausamen Anhänger wirft Galbatorix die Drachenreiter nieder, tötet ihren Anführer Vrael und erklärt sich zum neuen Herrscher über Alagaësia. Allerdings bleiben die Völker der Elfen und Zwerge in ihren geheimen Schlupfwinkeln autonom, und im Süden Alagaësias gründet eine Gruppe von Menschen das unabhängige Surda. Jahrzehntelang herrschen Krieg und Verwüstung, hervorgerufen durch den Untergang der Drachenreiter, und auch der derzeitige Friede wird nur durch ein zerbrechliches Gleichgewicht der Kräfte aufrechterhalten.

    In diese heikle politische Situation wird Eragon hineinkatapultiert. Er muss um sein Leben fürchten, denn es ist weithin bekannt, dass Galbatorix jeden Drachenreiter umbringt, der ihm nicht Loyalität schwört – und so versteckt Eragon den Drachen vor seiner Familie und zieht ihn heimlich gross. Er gibt seinem Schützling den Namen Saphira, nach einem Drachen, den Brom, der Geschichtenerzähler des Dorfes, einmal erwähnt hatte. Bald darauf verlässt Roran den Hof, um in Therinsford Geld zu verdienen und dann endlich Katrina, die Tochter des Metzgers, heiraten zu können.

    Saphira ist inzwischen grösser geworden als Eragon, als zwei bedrohliche Fremdlinge, Ra’zac genannt, in Carvahall auftauchen und nach dem Drachenei suchen. Zutiefst verängstigt, flüchtet Saphira mit Eragon in den Buckel. Er schafft es zwar, sie zur Rückkehr zu bewegen, aber in der Zwischenzeit haben die Ra’zac sein Zuhause dem Erdboden gleichgemacht. Gefoltert und schwer verwundet, liegt Eragons Onkel Garrow unter den Trümmern. Als er kurz darauf stirbt, schwört Eragon Rache. Er will die Ra’zac aufspüren und vernichten.

    Als er aus dem Dorf schleicht, stellt sich ihm Brom in den Weg. Der alte Mann hat längst geahnt, dass er in Eragon einen neuen Drachenreiter vor sich hat, und bietet ihm seine Hilfe an. Denn Brom ist mehr als nur ein einfacher Geschichtenerzähler … Er beginnt, Eragon zu unterweisen. Neben den Grundbegriffen der Magie unterrichtet er ihn in der alten Sprache. Er erklärt ihm die Namen der Dinge und zeigt ihm, wie man sie für magische Zwecke nutzen kann. Es dauert nicht lange und Eragon kann Gegenstände allein mit der Kraft seines Geistes bewegen, Feinde mit Zauberei abwehren und Wunden heilen. Als er all dies gelernt hat, überreicht Brom ihm ein Schwert, das von den Elfen gefertigt wurde und einst einem Drachenreiter gehörte.

    Die Spur der Ra’zac verliert sich bald, und so suchen sie in der Stadt Teirm Broms alten Freund Jeod auf, von dem sie sich Hilfe versprechen. In Teirm prophezeit die exzentrische Kräuterhexe Angela Eragon, dass mächtige Kräfte darum kämpfen, sein Schicksal zu bestimmen. Ausserdem sagt sie ihm voraus, dass er sich in eine Adelige verlieben und eines Tages für immer aus Alagaësia fortgehen werde und dass es in seiner eigenen Familie einen Verräter gäbe.

    Brom vertraut ihm schliesslich an, dass er ein Agent der Varden sei, einer Rebellenschar, die es sich auf die Fahne geschrieben hat, Galbatorix zu stürzen – und dass er sich in Eragons Dorf versteckt gehalten habe, um auf die Ankunft eines neuen Drachenreiters zu warten. Er erzählt ihm auch, dass er einst zusammen mit Jeod Saphiras Ei aus den Fängen von Galbatorix gestohlen und dabei den Abtrünnigen Morzan getötet habe. Es existieren nur noch zwei weitere Dracheneier, die sich beide in Galbatorix’ Besitz befinden.

    Eragon, Brom und Saphira ziehen zum Helgrind, wo sich der Unterschlupf der Ra’zac befindet. Die Gefährten geraten in einen Hinterhalt. Unverhofft kommt ihnen ein junger Krieger, Murtagh, zu Hilfe, der ebenfalls eine Rechnung mit den Ra’zac zu begleichen hat. Dennoch wird Brom tödlich verwundet. Mit seinen letzten Atemzügen eröffnet er Eragon, dass er selbst einmal ein Drachenreiter gewesen sei, der seinen Drachen verloren habe. Bevor er stirbt, nimmt Brom Eragon das Versprechen ab, Saphira mit seinem Leben zu beschützen.

    Für Trauer bleibt keine Zeit. König Galbatorix weiss inzwischen, dass es einen neuen Drachenreiter gibt, und er wird alles tun, um Eragon in seine Gewalt zu bringen. Eragon und Murtagh beschliessen, nach Gil’ead zu reiten, wo sie sich Informationen über die Varden erhoffen.

    In Gil’ead wird Eragon gefangen genommen. Doch Murtagh und Saphira gelingt es, ihn und eine verletzte Mitgefangene, die Elfe Arya, zu befreien. Unterdessen ist das ganze Reich hinter ihnen her und Eragon weiss nur noch einen Ausweg: Sie müssen durch die grosse Hadarac-Wüste zum Beor-Gebirge gelangen, das ausserhalb der Reichsgrenzen liegt.

    Mühsam schleppen sie sich durch die Wüste. Murtagh, der nur widerwillig mit zu den Varden geht, sieht sich gezwungen, Eragon zu gestehen, dass er Morzans Sohn ist. Allerdings verurteilt er die Untaten seines Vaters und ist Galbatorix’ Herrschaft entflohen, um seinen eigenen Weg zu finden. Er zeigt Eragon eine lange Narbe am Rücken, die Morzan ihm zugefügt hatte, indem er sein Schwert Zar’roc nach ihm warf, als Murtagh noch ein Kind war. So erfährt Eragon, dass das Schwert in seinem Besitz einst Morzan gehörte, der die Drachenreiter an Galbatorix verriet und viele seiner ehemaligen Kameraden niedermetzelte.

    Nach tagelangem Marsch erreichen sie endlich Farthen Dûr, den Stützpunkt der Rebellen, einen hohlen Berg von zehn Meilen Höhe und zehn Meilen Breite. Er beherbergt auch die Zwergenhauptstadt Tronjheim. Während Murtagh aufgrund seiner Abstammung gefangen genommen wird, erhält Eragon eine Audienz bei Ajihad, dem Anführer der Varden. Eragon wird auch Ajihads Tochter Nasuada und dem Zwergenkönig Hrothgar vorgestellt. Von den Zwillingen, zwei kahlköpfigen und ausgesprochen boshaften Magiern in Ajihads Diensten, wird er auf die Probe gestellt, und Arya, die sich inzwischen wieder erholt hat, erzählt ihm schliesslich ihre Geschichte: Brom brachte das Drachenei, das er Galbatorix entwendet hatte, nach Tronjheim. Daraufhin entbrannte ein Streit zwischen den Menschen und den Elfen, wer den nächsten Drachenreiter stellen solle. Schliesslich beschloss man, dass das Ei ein Jahr lang bei den Elfen und im nächsten Jahr bei den Varden bleiben solle, damit gleichberechtigt in beiden Völkern nach einem neuen Drachenreiter gesucht werden könne. Arya habe sich mit dem Ei gerade auf dem Rückweg von Ellesméra nach Tronjheim befunden, als sie von Häschern des Königs angegriffen wurde, und kurzerhand das Ei durch Magie an den einzig sicheren Ort befördert, der ihr einfiel: in Broms Nähe, dessen Zufluchtsort sie kannte. Und so gelangte das Ei zu Eragon und Saphira erkannte ihren Reiter …

    Nun, erklärt Vardenführer Ajihad, sei Eragon ihre Hoffnung, ein Symbol für Stärke und Macht und Magie. Er ermahnt den Jungen, sich diese Verantwortung bewusst zu machen. Er müsse nun entscheiden, ob er seinen vorbestimmten Weg weitergehen und hierfür seine Ausbildung bei den Elfen vollenden wolle.

    In diese Situation platzt die Nachricht, eine Armee Urgals nähere sich Farthen Dûr durch die Zwergentunnel. In der darauf folgenden Schlacht wird Eragon von Saphira getrennt und muss allein gegen den Schatten Durza, Galbatorix’ rechte Hand, kämpfen. Weitaus stärker als jeder Mensch, überwältigt Durza Eragon mit Leichtigkeit und schlitzt ihm den Rücken auf. Da sprengen Saphira und Arya das Dach der zentralen Kammer – einen sechzig Fuss breiten Sternsaphir – und lenken Durza damit gerade lange genug ab, dass Eragon ihm das Herz durchbohren kann. Von Durzas finsterem Einfluss befreit, lassen sich die Urgals in die Tunnel zurücktreiben. Eragon fällt in tiefe Bewusstlosigkeit.

    Da nimmt ein Wesen telepathisch Kontakt mit ihm auf, das sich selbst als Togira Ikonoka, der unversehrte Krüppel, bezeichnet. Er verspricht Eragon Antworten auf all seine Fragen und drängt ihn, zu den Elfen nach Ellesméra zu kommen.

    Als Eragon aus der Bewusstlosigkeit erwacht, stellt er fest, dass ihm trotz Angelas Heilkunst eine riesige Narbe am Rücken geblieben ist – genau wie Murtagh. Mit Bestürzung wird ihm klar, dass er Durza nur durch reines Glück besiegt hat und dringend seine Fertigkeiten vervollkommnen muss, wenn er den nächsten Kampf gegen die finsteren Mächte überleben und seinem Vermächtnis gerecht werden will.

    So beschliesst Eragon, Togira Ikonoka aufzusuchen und von ihm zu lernen. Denn das Schicksal spinnt schon eifrig seinen Faden, schrilles Kriegsgeheul schallt über das Land hinweg, und die Zeit wird nur zu schnell herangekommen sein, da Eragon seinem einzigen wahren Feind gegenübertreten muss: Galbatorix.

    ERAGON - Der Auftrag des Ältesten

    Doppeltes Desaster

    Die Lieder der Toten sind die Wehklagen der Lebenden. So dachte Eragon, als er über den verrenkten Leichnam eines Urgals hinwegstieg und das Wimmern der Frauen hörte, die ihre toten Männer und Söhne vom blutdurchtränkten Boden Farthen Dûrs aufhoben. Hinter ihm stelzte Saphira vorsichtig um das leblose Bündel herum. Das Blau ihrer schillernden Schuppen war die einzige Farbe im Halbdunkel des hohlen Berges.

    Drei Tage waren vergangen, seit Varden und Zwerge mit den Urgals um Tronjheim gekämpft hatten, den tausend Meter hohen, kegelförmigen Stadtberg inmitten von Farthen Dûr, doch das Schlachtfeld war noch immer mit Leichen übersät. Die vielen Toten zu begraben, dauerte länger als erwartet. In der Ferne loderte ein gewaltiges Feuer vor der Felswand; dort verbrannten sie die Urgals. Die brauchten kein Begräbnis, keine letzte Ruhestätte.

    Seit er beim Aufwachen festgestellt hatte, dass Angela inzwischen seine Wunde geheilt hatte, war Eragon aufgestanden und hatte mehrere Versuche unternommen, bei den Aufräumarbeiten zu helfen. Doch jedes Mal durchfuhr ihn ein stechender Schmerz, der in seiner Wirbelsäule zu explodieren schien. Die Heiler verabreichten ihm Kräutertränke. Arya und Angela befanden, er sei gesund. Und trotzdem überfiel ihn immer wieder dieser Schmerz. Auch Saphira konnte ihm nicht wirklich helfen, sondern lediglich den Schmerz mit ihm teilen.

    Eragon strich sich mit der Hand übers Gesicht und schaute zu den Sternen empor, die sich, umnebelt von den Rauchwolken des Scheiterhaufens, in der fernen Gipfelöffnung zeigten. Drei Tage. Drei Tage war es her, dass er Durza getötet hatte. Seitdem nannten ihn die Leute »Schattentöter«. Drei Tage war es her, dass die Bewusstseinsreste des Zauberers seinen Verstand attackiert hatten und ihn der geheimnisvolle Togira Ikonoka, der unversehrte Krüppel, gerettet hatte. Ausser Saphira hatte er niemandem davon erzählt. Der Kampf gegen Durza und die dunklen Geister, die ihn beherrschten, hatte Eragon verändert; ob zum Besseren oder zum Schlechteren, vermochte er noch nicht zu sagen. Er fühlte sich schwach, fast zittrig, als hätte etwas seinen Körper und Geist bis ins Mark erschüttert.

    Und nun war er, von morbider Neugier getrieben, zur Stätte des Kampfes zurückgekehrt, um den Ausgang der Dinge nicht zu versäumen. Doch statt des Siegestaumels, den die Heldenlieder besangen, fand er nur noch das unheimliche Gefühl von Tod und Zerstörung vor.

    Ehe die grausamen Ra’zac wenige Monate zuvor seinen Onkel Garrow umgebracht hatten, wäre Eragon an den Grausamkeiten die er zwischen Menschen, Zwergen und Urgals erleben musste, zerbrochen. Jetzt aber betäubte ihn dies alles nur noch. Mit Saphiras Hilfe hatte er eingesehen, dass die einzige Möglichkeit, inmitten solcher Schrecken nicht den Verstand zu verlieren, darin bestand, etwas zu tun. Davon abgesehen mass er dem Leben an sich keine besondere Bedeutung mehr bei – nicht nachdem er gesehen hatte, wie die Kull, grausame Urgal-Riesen, Menschen in Stücke rissen und eine Schicht aus abgetrennten Gliedmassen den Boden bedeckte, der vom Blut so aufgeweicht war, dass es durch die Sohlen seiner Stiefel drang. Falls es am Krieg irgendetwas Ehrenhaftes gab, sagte er sich, so bestand es allein darin, andere vor Schaden zu bewahren.

    Er bückte sich und hob einen Zahn auf. Es war ein Backenzahn, den er immer wieder achtlos in die Luft warf, während er mit Saphira die zertrampelte Ebene überquerte. Am anderen Ende blieben sie stehen, ...