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Die Angstmacher

1968 und die Neuen Rechten

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Klappenbroschur
Wer sind die Neuen Rechten? Eine hochbrisante Innenansicht

Mit dem Aufkommen der AfD droht die Neue Rechte breite bürgerliche Schichten zu erfassen. Wer sind ihre Ideengeber, und worin haben sie ihre Wurzeln? Thomas Wagner stellt erstmalig heraus, wie wichtig »1968« für das rechte Lager war, weil es einen Bruch in der Geschichte des radikalrechten politischen Spektrums markiert, der bis heute nachwirkt. Das zeigen unter anderem die Gespräche, die Wagner mit den Protagonisten und Beobachtern der Szene geführt hat, darunter Götz Kubitschek, Ellen Kositza, Martin Sellner, der inzwischen verstorbene Henning Eichberg, Alain de Benoist, Falk Richter und Frank Böckelmann. Wagners Buch liefert eine spannende Übersicht über die Kräfte und Strömungen der Neuen Rechten und ihre Ursprünge.

„Nur wer begreift, wie die Akteure wirklich denken, ist in der Lage, angemessen auf ihre Provokationen zu reagieren. Fest steht: »1968« ist nicht nur die Geburtsstunde einer neuen Linken jenseits der Sozialdemokratie, sondern auch die einer Neuen Rechten. Dieses Buch erzählt, wie es dazu gekommen ist.“ (aus der Einleitung)
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 18.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-351-03686-7
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 21.3/12.3/3.2 cm
Gewicht 444 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 99971
Buch (Klappenbroschur)
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Kundenbewertungen

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Kenntnisreich und umfassend.
von einer Kundin/einem Kunden am 06.02.2018

Man sollte vielleicht vor dem Lesen des Buches wissen, dass der Autor unter der "Neuen Rechten" die AfD und deren Umfeld versteht. Alles Weitere wird in diesem Buch kaum erwähnt, und wenn, dann nur als Abgrenzung oder als negativer Bezugspunkt. Von dieser Einschränkung ausgehend, ist das, was der Autor hier abliefert, jedoch ein... Man sollte vielleicht vor dem Lesen des Buches wissen, dass der Autor unter der "Neuen Rechten" die AfD und deren Umfeld versteht. Alles Weitere wird in diesem Buch kaum erwähnt, und wenn, dann nur als Abgrenzung oder als negativer Bezugspunkt. Von dieser Einschränkung ausgehend, ist das, was der Autor hier abliefert, jedoch eines der umfassendsten und bestrecherchierten Sachbücher die ich gelesen habe, denn die Geschichte dessen, was zur Gründung der AfD geführt hat, beginnt tatsächlich mit der 68er Bewegungen, und wird anhand der Darstellung von, und Gesprächen mit, den entscheidenden Personen nachgezeichnet. Dabei geht der Autor wirklich in die Tiefe der Thematik, und man lernt viele (mir bis dahin zumindest) unbekannte Gruppierungen und Personen der Szene kennen. Zum Gelingen der Darstellung trägt positiv bei, das der Autor (so wie es normal sein sollte) mit den entsprechenden Personen persönlich spricht, und nicht einfach nur über sie schreibt. Das Buch ist nicht nur verständlich, sondern gar spannend geschrieben, und bleibt dabei fast immer objektiv in der Kommentierung, so dass die wenigen Stellen mit deutlicher Parteinahme vernachlässigbar sind. Zum Ende des Buches hin wird es dann sehr theoretisch, wenn Martin Sellner seine Metapolitik darlegen darf, und daran anschließend ein Kapitel folgt, in dem sich Theaterschaffende zu Wort melden (wobei ich auf letzteres gerne hätte verzichten können). Mein Fazit ist, will man sich über die AfD informieren (und nur über die), dann ist dieses das richtige Buch dafür. Zu wünschen wäre, dass dieser hervorragende Autor sich auch dem Rest der Szene annehmen würde, doch das wird wohl nicht gesehen.