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Die Malerin

Roman

Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe Band 4

Mary Basson

(33)
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Beschreibung

Eine Liebe in der Bohème.

München, 1902: Gegen alle Widerstände will die junge Gabriele Münter, genannt Ella, Malerin werden. Sie nimmt Unterricht bei Wassily Kandinsky und verliebt sich in ihn, sie wird seine Muse ebenso wie seine Gefährtin auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen. Doch während Kandinsky schon bald als Meister der Abstraktion und Begründer des Blauen Reiters zu Weltruhm gelangt, ringt Ella zeitlebens mit ihrer Rolle als Frau in der Kunst. Und dann bricht Krieg aus, und ihre Liebe droht tragisch zu scheitern ...

Nach der wahren Geschichte der grossen Malerin Gabriele Münter, die mit ihrer Hingabe an die Kunst und an die Liebe allen Gefahren ihrer Zeit trotzte.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 448 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 04.12.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783841214102
Verlag Aufbau
Originaltitel Saving Kandinsky
Dateigröße 2548 KB
Übersetzer Gabriele Weber-Jaric, Gabriele Weber-Jarić
Verkaufsrang 40717

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
33 Bewertungen
Übersicht
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man fühlt so sehr mit dieser Frau
von einer Kundin/einem Kunden aus Gudensberg am 14.04.2021
Bewertet: Taschenbuch

eine junge tolle Künstlerin die ihr ganzes Leben nach einem egoistischen und egozentrischen Künstler ausrichtet.Sie liebt ihn über alle Maße aber bei ihm steht leider nur er selber im Mittelpunkt.So verschwindet er nach Russland und heiratet dort eine viel jüngere Frau ohne dass ihm dies wenigstens mal eine Aussprache mit seiner... eine junge tolle Künstlerin die ihr ganzes Leben nach einem egoistischen und egozentrischen Künstler ausrichtet.Sie liebt ihn über alle Maße aber bei ihm steht leider nur er selber im Mittelpunkt.So verschwindet er nach Russland und heiratet dort eine viel jüngere Frau ohne dass ihm dies wenigstens mal eine Aussprache mit seiner ehemaligen Geliebten wert wäre. Etwas was es sehr oft in tragischen Liebesbeziehungen gegeben haben mag, aber es ist in diesem Buch sehr tragisch und mitreisend geschrieben. Das Ende ist dass diese tolle Malerin die Werke von vielen Künstlern über den 2. Weltkrieg rettet unter Einsatz ihres Lebens und sie 1957 an eine Stiftung verschenkt und dort kann man sie bis heute begutachten und das obwohl sie den Rest ihres Lebens in großer Armut verbracht hat mit solchen Schätzen im Keller.

unaufgeregtes Portrait
von einer Kundin/einem Kunden am 01.04.2020

Gabriele Münter war mir zwar als Malerin ein Begriff, mit ihren Bildern groß auseinandergesetzt hatte ich mich bisher jedoch nie. Dies hat sich durch die Lektüre des Buches "Die Malerin" gründlich geändert. Anfang des 20. Jahrhunderts lernt Gabriele, genannt Ella, an der Kunstschule "Phalanx" Wassily Kandinsky kennen und lieben... Gabriele Münter war mir zwar als Malerin ein Begriff, mit ihren Bildern groß auseinandergesetzt hatte ich mich bisher jedoch nie. Dies hat sich durch die Lektüre des Buches "Die Malerin" gründlich geändert. Anfang des 20. Jahrhunderts lernt Gabriele, genannt Ella, an der Kunstschule "Phalanx" Wassily Kandinsky kennen und lieben. Er ist wesentlich älter als sie und darüber hinaus verheiratet. Dennoch werden die beiden über viele Jahre hinweg eine intensive, nicht immer gesunde, Beziehung führen, unter der v.a. Gabriele leidet, bis sie schließlich fast daran zugrunde gehen wird. Der erlittene Schmerz wird sie glücklicherweise jedoch nicht davon abhalten, viele von Wassilys Werken und von einigen anderen Künstlern des Blauen Reiters vor den Nazis zu retten. Stets im Schatten dieses großen Künstlers und dann auch noch eine Frau, ist ihr zu Lebzeiten nie der Ruhm zuteil geworden, der ihr eigentlich zusteht. Dabei entwickelt sie sehr früh ihren ganz eigenen Malstil, der ihre Bilder so einzigartig macht. Am Anfang eines jeden Kapitels wird eines ihrer Bilder besprochen. Ich habe mir diese und viele andere ihrer Bilder im Internet angeschaut, während ich das Buch gelesen habe. Dadurch konnte ich viel stärker in die Geschichte eintauchen, die teilweise etwas spröde daherkommt. Eine tragische Liebesgeschichte über eine unerfüllte Liebe, gespickt mit vielen biografischen Eckdaten aus Gabriele Münters Leben, die nicht nur Geliebte, sondern auch Muse und Kritikerin Kandinskys gewesen ist - und eben und vor allem selbst eine ganz große Künstlerin des 20. Jahrhunderts.

Was ist eigentlich "entartete Kunst"?
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Münstereifel am 15.12.2019

Auf dem Cover des Buches Die Malerin steht der Satz: „Die Kunst war ihr Leben – Kandinsky ihr Schicksal“. Die Rede ist von Gabriele Münter, einer Frau, die dem Künstler Kandinsky verfallen war. Er behandelte sie zwar zunächst zuvorkommend und war wohl selbst davon überzeugt, dass er sie liebt. Allerdings hielt seine Überzeugung ... Auf dem Cover des Buches Die Malerin steht der Satz: „Die Kunst war ihr Leben – Kandinsky ihr Schicksal“. Die Rede ist von Gabriele Münter, einer Frau, die dem Künstler Kandinsky verfallen war. Er behandelte sie zwar zunächst zuvorkommend und war wohl selbst davon überzeugt, dass er sie liebt. Allerdings hielt seine Überzeugung nicht und Gabriele Münter hing einer Illusion nach. Dabei war es Kandinsky, der sie unterrichtete und von ihrer Begabung überzeugt war. Sie lernten sich als Schülerin und Lehrer kennen und gingen ein Verhältnis ein, obwohl Herr Kandinsky noch verheiratet war. Gabriele Münter war eine Frau, die sich stets unterordnete und sich nicht gegen den Willen von Kandinsky durchsetzen konnte. Er fühlte sich wohl bei ihr und beide reisten durch die Welt. Er versprach ihr die Ehe und untermauerte das Versprechen dadurch, dass er die Scheidung von seiner Frau vorantrieb. Gabriele glaubte ihm und war von dem Wahrheitsgehalt seiner Aussagen überzeugt. Dass dieser Mann niemals den Wunsch hatte, sie als Ehefrau in das eigene Heim zu führen, erkannte sie leider viel zu spät. Und dennoch war die Zeit mit ihm für Gabriele keine verlorene. Sie lernte, wie sie die Farben mit all ihren Schattierungen einsetzen konnte und was es heißt, das eigene Empfinden in die Bilder einfließen zu lassen. Die Malerin ist gut recherchiert und glänzt mit Fakten. Was mir persönlich fehlte, das ist der rote Faden, der dem Buch Struktur verliehen hätte. Etliche Passagen sind lang und andere wiederum recht kurz. Das sind aber die einzigen Kritikpunkte. Das Buch las ich gerne und der Autorin ist es gelungen, die Zeit der Nationalsozialisten so zu beschreiben, wie sie war. Also mit den Ängsten der Menschen, die von den Nazis verfolgt und gedemütigt wurden. Dass Frau Münter die Werke, welche als "entartete Kunst" bezeichnet wurden rettete, gefiel mir ebenfalls und ich habe Achtung vor so viel Mut.Vier Sterne gibt es von mir für dieses Werk und eine Leseempfehlung.


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