Menschenwerk

Roman

Han Kang

(2)
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Beschreibung

Ein Junge ist gestorben, und die Hinterbliebenen müssen weiterleben. Doch was ist ihnen ihr Leben noch wert? Han Kang beschreibt in ihrem neuen Roman, wie dehnbar die Grenzen menschlicher Leidensfähigkeit sind. Ein brennender Aufruf gegen jede Art von Gewalt.

Gwangju, Südkorea, 1980. Ein Junge sucht nach der Leiche seines Freundes, der bei einem gewaltsam niedergeschlagenen Studentenaufstand gestorben ist. Eine Mutter trauert um ihren Sohn. Eine Schwester versucht weiterzuleben. Ein Folteropfer versucht, sich nicht zu erinnern. Und die Autorin selbst versucht, in all dem einen Sinn auszumachen. Durch ihr kollektives Leid und ihre Taten der Hoffnung entsteht nach und nach die Geschichte einer brutalisierten Gesellschaft auf der Suche nach einer Stimme. Menschenwerk ist das schriftliche Zeugnis der menschlichen Bereitschaft, Leid zu riskieren, Gefangenschaft, sogar den Tod, um Gerechtigkeit zu erlangen. Es beschreibt die harte Realität der Unterdrückung und die durchschlagende Poesie der Menschlichkeit.

»Han Kang zu lesen ist wie in einen Strudel aus Brutalität und Zärtlichkeit geworfen zu werden, aus dem man durchgeschüttelt, perplex und tief bewegt wieder auftaucht.« Doris Dörrie
»Ein höchst mutiges Buch - eine Grosstat des Protests.« Newsday

Han Kang ist die wichtigste literarische Stimme Koreas. 1993 debütierte sie als Dichterin, seitdem erschienen zahlreiche Romane. Seit sie für "Die Vegetarierin" gemeinsam mit ihrer Übersetzerin 2016 den Man Booker International Prize erhielt, haben ihre Bücher auch international grossen Erfolg. Auch der Roman »Weiss« war für den Booker Prize nominiert, »Menschenwerk« erhielt den renommierten italienischen Malaparte-Preis, zuletzt erschien bei Aufbau »Deine kalten Hände«. Derzeit lehrt sie kreatives Schreiben am Kulturinstitut Seoul.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.09.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783841213877
Verlag Aufbau
Originaltitel ¿¿¿ ¿¿ - Sonyeoni onda
Dateigröße 4567 KB
Übersetzer Ki-Hyang Lee

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Han Kang schafft es den Leser auf 222 Seiten zu schockieren und zum nachdenken anzuregen.
von einer Kundin/einem Kunden am 09.05.2020

Wie bei vielen asiatischen Schriftstellern, ist der Schreibstil in diesem Buch recht nüchtern und sachlich. Außerdem wird der Leser oft persönlich angesprochen. So als wären wir der Beste Freund, der in einem Regierungsgebäude über die getöteten Zivilisten Protokoll führt. Ich kann mir vorstellen das dieser Schreibstil viele Les... Wie bei vielen asiatischen Schriftstellern, ist der Schreibstil in diesem Buch recht nüchtern und sachlich. Außerdem wird der Leser oft persönlich angesprochen. So als wären wir der Beste Freund, der in einem Regierungsgebäude über die getöteten Zivilisten Protokoll führt. Ich kann mir vorstellen das dieser Schreibstil viele Leser abschreckt. Wenn man sich aber darauf einlässt, kann dieses Buch einen wirklich berühren und/oder aufrütteln. Die Geschichte dreht sich um den Gwangju-Aufstand im Mai 1980 und wird aus vielen unterschiedlichen Sichten erzählt. Dies hat bei mir teilweise für Irritationen gesorgt, da es doch sehr viele Namen mit unterschiedlichen Geschichten sind und ich einiges nicht direkt zuordnen konnte. Auf der anderen Seite tragen die unterschiedlichen Sichten zu einem tollen Gesamtbild bei. Es ist, als würde man unterschiedliche Augenzeugenberichte lesen, die zusammen ein wirklich schreckliches Bild dieser Zeit ergeben, aber eben auch total real und greifbar wirken. "Menschenwerk" ist definitiv nichts für zart­be­sai­tete Menschen. In diesem Buch liest man von verwesenden Leichen und brutalen Foltermethoden, welche zwar nicht im großen Ausmaß beschrieben werden, aber trotzdem ihre Erwähnung finden. Wenn man auf gut recherchierte Bücher mit wahren geschichtlichen Hintergründen steht, wird man mit "Menschenwerk" die richtige Lektüre gefunden haben.

erschreckend, furchtbar und doch poetisch
von einer Kundin/einem Kunden aus Walsrode am 07.03.2018

Besonders die Einleitung hat mich sehr gefesselt. Insgesamt ein Buch, dass über ein vergessenes Thema eindrucksvoll berichtet. Ein Buch, dass mir in Erinnerung bleiben wird. Sehr eindrucksvoll.

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