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Die Vermessung der Welt

Roman. Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2005 (Shortlist)

Daniel Kehlmann

(31)
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  • Die Vermessung der Welt

    Rowohlt

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Beschreibung

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts machen sich zwei junge Deutsche an die Vermessung der Welt. Der eine, Alexander von Humboldt, kämpft sich durch Urwald und Steppe, befährt den Orinoko, kostet Gifte, zählt Kopfläuse, kriecht in Erdlöcher, besteigt Vulkane und begegnet Seeungeheuern und Menschenfressern. Der andere, der Mathematiker und Astronom Carl Friedrich Gauss, der sein Leben nicht ohne Frauen verbringen kann und doch in der Hochzeitsnacht aus dem Bett springt, um eine Formel zu notieren - er beweist auch im heimischen Göttingen, dass der Raum sich krümmt. Alt, berühmt und ein wenig sonderbar geworden, treffen sich die beiden 1828 in Berlin. Doch kaum steigt Gauss aus seiner Kutsche, verstricken sie sich in die politischen Wirren Deutschlands nach dem Sturz Napoleons. Mit Phantasie und viel Humor beschreibt Daniel Kehlmann das Leben zweier Genies, ihre Sehnsüchte und Schwächen, ihre Gradwanderung zwischen Einsamkeit und Liebe, Lächerlichkeit und Grösse, Scheitern und Erfolg - ein philosophischer Abenteuerroman von seltener Kraft und Brillanz.

Ich lese wie ein Kind, ein kleiner Junge. Ich glaube, ich habe völlig den Boden unter den Füssen verloren. Imre Kertész in seinem Tagebuch Letzte Einkehr über die Lektüre von Die Vermessung der Welt

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 301
Erscheinungsdatum 23.09.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-498-03528-0
Verlag Rowohlt
Maße (L/B/H) 21.2/13.7/2.7 cm
Gewicht 402 g
Auflage 52. Auflage
Verkaufsrang 29804

Kundenbewertungen

Durchschnitt
31 Bewertungen
Übersicht
19
4
5
2
1

Kehlmann zeigt Menschen und ihre Fehler statt unantastbare Legenden der Wissenschaft
von einer Kundin/einem Kunden am 07.10.2018

Vor Kurzem besuchte ich meine Freundin Vera, eine der stilvollsten und gebildetsten Personen, die ich kenne. Wir unterhielten uns bei dem Kuchen, den sie gebacken hatte, über Bücher, und das Gespräch kam zum Erliegen, als sie erfuhr, dass ich "Die Vermessung der Welt" noch nicht gelesen hatte. Ohne ein weiteres Wort ging sie zu ... Vor Kurzem besuchte ich meine Freundin Vera, eine der stilvollsten und gebildetsten Personen, die ich kenne. Wir unterhielten uns bei dem Kuchen, den sie gebacken hatte, über Bücher, und das Gespräch kam zum Erliegen, als sie erfuhr, dass ich "Die Vermessung der Welt" noch nicht gelesen hatte. Ohne ein weiteres Wort ging sie zu ihrem Bücherregal und drückte es mir in die Hand. Danke, Vera! Schon auf den ersten Seiten macht das Buch schockierend viel Spaß in seiner Schilderung von Gauß als bockigem und griesgrämigem Unfreund. Genauso unterhaltsam sind Humboldts Abenteuer auf seiner Forschungsreise, die nicht zuletzt die Perspektive des weißen Manns ad absurdum führen. Trotzdem gibt es für beide Figuren auch ernsthaftere Abgründe, und auch viele weitere Figuren erhalten ihren Raum, den Leser einzunehmen - allen voran Gauß' Sohn Eugen. 2006 war "Die Vermessung der Welt" das zweitmeistverkaufte Buch weltweit. Ich kam etwas später dazu, aber an alle, die denken, der Zug des Hypes sei abgefahren: Das Buch sollte Pflichtlektüre für jeden sein!

Naturwissenschaftler mit Eigenarten!
von einer Kundin/einem Kunden am 21.05.2012

Erstaunlich, dass nur eine Kollegin dieses tolle Buch rezensiert hat! Es geht um Alexander von Humboldt und Gauß. Beide haben die Welt vermessen, der Eine ( Humboldt) durch die große, weite Welt, der Andere ( Gauß) im stillen Kämmerlein. Beide trafen sich mal in Berlin. Das nimmt Kehlmann zum Anlaß ein Teil des Lebens der b... Erstaunlich, dass nur eine Kollegin dieses tolle Buch rezensiert hat! Es geht um Alexander von Humboldt und Gauß. Beide haben die Welt vermessen, der Eine ( Humboldt) durch die große, weite Welt, der Andere ( Gauß) im stillen Kämmerlein. Beide trafen sich mal in Berlin. Das nimmt Kehlmann zum Anlaß ein Teil des Lebens der beiden zu erzählen. Das macht er kenntnisreich und mit viel Humor. Er zeigt wie die beiden tickten. Ich hätte wahrlich weder Frau noch Sohn von Gauß sein wollen. Lesen sie selbst warum! Die Lektüre ist ein wahres Vergnügen!

Ausgezeichnet
von Sandra am 25.08.2011

...gelingt es Kehlmann, die beiden Protagonisten lebendig werden zu lassen, er gibt der Geschichte eine Seele und macht sie menschlich. Mit viel Einfühlungsvermögen erzählt er vom Leben zweier skurriler Persönlichkeiten, zweier Genies, die neben ihren zweifellos genialen Einfällen auch gänzlich einfache hatten... Der subtile H... ...gelingt es Kehlmann, die beiden Protagonisten lebendig werden zu lassen, er gibt der Geschichte eine Seele und macht sie menschlich. Mit viel Einfühlungsvermögen erzählt er vom Leben zweier skurriler Persönlichkeiten, zweier Genies, die neben ihren zweifellos genialen Einfällen auch gänzlich einfache hatten... Der subtile Humor ist bemerkenswert. Eine einfache, unterhaltsame und lustige Geschichte.


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