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Drei Tage und ein Leben

Roman

Pierre Lemaitre

(61)
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Beschreibung

Der neue Bestseller des Goncourt-Preisträgers Pierre Lemaitre

»Innerhalb weniger Minuten hat sein Leben die Richtung geändert. Er ist ein Mörder. Doch die beiden Bilder passen nicht zusammen, man kann nicht zwölf Jahre alt und ein Mörder sein.«

Ende Dezember 1999 verschwindet im französischen Ort Beauval ein sechsjähriger Junge. Eine grossangelegte Suchaktion wird gestartet, Nachbarn und Freunde durchkämmen den angrenzenden Wald nach Spuren des vermissten Rémi. Doch am dritten Tag fegt ein Jahrhundertsturm über das kleine Dorf hinweg und zwingt die Einwohner von Beauval zurück in ihre Häuser. Während dieser drei Tage bangt der zwölfjährige Antoine darum, entdeckt zu werden. Denn nur er weiss, was an jenem Tag wirklich geschah. Und nur er könnte davon erzählen. Mit grosser Sensibilität spürt Pierre Lemaitre dem grausamen Schicksal seines jungen Protagonisten nach und stellt die Frage, wie es sich mit einer lebenslangen Schuld leben lässt.

»Mit seinem ausgeprägten Gespür für Tempo und Gefühl rollt Pierre Lemaitre den Schicksalsfaden einer Tragödie ab.«
LIRE

»Einfühlsam schildert der Autor die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven, geschickt entwickelt er eine spannungsgeladene Dramaturgie, bei der nichts dem Zufall überlassen wird, bis sich alles in einer äusserst überraschenden Volte auflöst. Ein toller, erstklassig komponierter Psychothriller.«
Sibylle Peine, Dresdner Zeitung, 19.02.2018

»Ein erstklassig komponierter Psychothriller.«
Sybille Peine, Ruhr Nachrichten, 17.01.2018

»Am Ende dieses meisterhaften Romans entgleitet dem Protagonisten sein Leben ein weiteres mal. Der Autor versteht es, seine Leser bis zuletzt schaudern zu lassen.«
Literatur-Spiegel, 09.2017

»Ein faszinierendes Panorama eines Lebens, das von kindlicher Schuld lebenslang gequält und geängstigt wird. Fast unmöglich, sich dem Sog der Gefühls- und Gedankenwelt als Leser zu entziehen, Spannung, sprachliche Eleganz und psychologische Entfaltung in einem.«
Anton Philipp Knittel, Heilbronner Stimme, 12.2017

»Lemaitre spürt feinnervig der Dynamik von Schuld und Sühne im Dorf und im Leben des Helden nach. Dostojewski in der französischen Provinz.«
Birgit Eckes, Kölnische Rundschau, 12.2017

»Ein Buch zum Verschlingen.«
Westfälische Nachrichten, 12.09.2017

»Eine klug konstruierte Geschichte, die sich wegliest wie nichts.«
Caroline Wornath, hessenschau, 10.2017

»Schuld und Verdrängung, Angst, Scham und Lügen sind die zentralen Themen dieses Buches, dessen Autor mit grosser Meisterschaft und bewundernswertem Gespür für Nuancen beklemmende Szenen und verstörende Entwicklungen schafft.«
Erik Lim, südwestpresse, 10.2017

»Wie Lemaitre die Schuld eines Kindes beschreibt, die Nöte angesichts von Befragungen, die Ängste, den Schmerz, das ist die grosse psychologische Literatur.«
Westfälischer Anzeiger, 11.10.2017

»Lemaitre nimmt uns mit in die Tiefe einer Täter-Psyche, analysiert dessen Ängste und zeigt die verzweifelten inneren Kämpfe auf.«
Caroline Wornath, hessenschau, 10.2017

»Das unbegreifliche Verbrechen macht die Risse in der Gesellschaft sichtbar, aber noch wichtiger ist das Psychogramm des minderjährigen Täters. Schuld und Sühne in der Provinz.«
Nürnberger Presse, 10.2017

»Ein packendes Buch [...]. Bis zuletzt hält sich die Spannung.«
Alois Knoller, Augsburger Allgemeine, 10.2017

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 272 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.09.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783608108767
Verlag Klett Cotta
Originaltitel Trois jours et une vie
Dateigröße 2506 KB
Übersetzer Tobias Scheffel
Verkaufsrang 35527

Kundenbewertungen

Durchschnitt
61 Bewertungen
Übersicht
41
18
1
1
0

Tragische Geschichte über zwei Jungen - Opfer und Täter - bei der man bis zum Ende zittert (und hofft), dass die Wahrheit ans Licht kommt
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 05.12.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Einen Tag vor Heiligabend tötet der 12-jährige Antoine C in der französischen Kleinstadt Beauval in einem Moment der Wut und Raserei den sechsjährigen Nachbarsjungen Rémi D. Geschockt über seine Tat versteckt er die Leiche notdürftig und schweigt. Während der ganze Ort nach dem vermissten Kind sucht, begeht Antoine eine Verzweif... Einen Tag vor Heiligabend tötet der 12-jährige Antoine C in der französischen Kleinstadt Beauval in einem Moment der Wut und Raserei den sechsjährigen Nachbarsjungen Rémi D. Geschockt über seine Tat versteckt er die Leiche notdürftig und schweigt. Während der ganze Ort nach dem vermissten Kind sucht, begeht Antoine eine Verzweiflungstat, die jedoch scheitert. Die Suche wird aufgrund des Sturmtiefs Lothar unterbrochen und die Schäden in der Stadt und den umliegenden Wäldern sind so massiv, dass sämtliche Spuren verwischt werden. Antoine muss mit der Schuld leben, bis die Vergangenheit ihn zwölf Jahre später einzuholen droht. Der Roman beginnt dramatisch mit der folgenschweren Tat und handelt anschließend von den Auswirkungen auf den Ort, aber insbesondere auf Antoine. Antoine ist an und für sich ein in sich gekehrter Junge, aber in dem Moment als er voller Wut und Verzweiflung ist, entwickelt er so viele Aggressionen, dass der hilflose Rémi seine Schläge nicht überlebt. Antoine quält sich mit einem schlechten Gewissen und kann mit niemandem über seine Tat sprechen. Einerseits hat man Mitleid mit dem Jungen, der erst zwölf Jahre alt ist, unüberlegt gehandelt hat und sich noch weiter zurückzieht, andererseits möchte man ihn zur Rechenschaft ziehen, da er weniger aus Reue sondern vielmehr aus Angst vor Bestrafung und den Konsequenzen für ihn und seiner Mutter mit einem schlechten Gewissen hadert. Es ist eine tragische Geschichte über zwei Jungen - Opfer und Täter - die aus der Perspektive von Antoine und damit sehr eindringlich geschrieben ist und bei der man bis zum Ende zittert (und hofft), dass die Wahrheit ans Licht kommt. Neben den Ereignissen an den drei Tagen Ende 1999 handelt der Roman zwölf und 16 Jahre später und zeigt, wie Antoine noch als Erwachsener mit dem Folgen seiner Tat zu kämpfen hat und dass dieses Ereignis sein Leben bestimmt und einschränkt. Auch wenn das Ende vielleicht nicht ganz befriedigend ist, hat Antoine für sich eine eigene Art der Bestrafung gefunden.

Drei Tage und ein Leben
von einer Kundin/einem Kunden aus Königsbrunn am 12.10.2020

Spannend, gut geschrieben, nur leider ein wenig kurz. Die ganze Szenerie wirkt wie eine Reise in die Vergangenheit, doch der Autor holt einen mit technischen Geräte der Neuzeit immer wieder zurück. Bin noch nicht fertig, aber bleibe dran.

3 Tage und ein Leben.
von Mel aus Hiddenhausen am 01.08.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich hatte bis vor kurzem noch nie etwas vom Autor, geschweige denn seinen Werken gehört, aber der Klappentext hörte sich so interessant an, dass ich 3 Tage und ein Leben unbedingt lesen musste. Das Buch ist großartig. Es ist düster, verströmt die ganze Zeit eine gewisse Traurigkeit und Tristesse und hat auf wenigen Seiten sov... Ich hatte bis vor kurzem noch nie etwas vom Autor, geschweige denn seinen Werken gehört, aber der Klappentext hörte sich so interessant an, dass ich 3 Tage und ein Leben unbedingt lesen musste. Das Buch ist großartig. Es ist düster, verströmt die ganze Zeit eine gewisse Traurigkeit und Tristesse und hat auf wenigen Seiten soviel Aussagekraft. Der junge Antoine hat eine große Schuld auf sich geladen, von der nur er weiß. Je länger Rémi vermisst wird, desto schlimmer und enger wird es für ihn, hin und hergerissen zwischen Schuldgefühlen und der Erleichterung einen weiteren Tag unentdeckt bleiben zu können. Mit jedem weiteren Tag wird es schlimmer, doch dann zieht der Sturm "Lothar" auf die kleine Stadt Beauval zu und nichts bleibt mehr dort wo es mal war. Fast nichts. Ich würde um Spoiler nicht drum herum kommen, von daher kann ich nicht viel mehr sagen, als dass mich das Buch sehr mitgenommen hat, ich es wundervoll geschrieben fand, wenn auch sehr düster und es eine schwere Thematik beinhaltet, die sicher nicht für jeden geeignet ist. Mein Fazit Düster geschrieben, schwere Thematik und sehr mitnehmend. Klare Leseempfehlung.

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