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Tyll

Roman

Daniel Kehlmann

(50)
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Beschreibung

"Tyll", der neue Roman des Erfolgsautors Daniel Kehlmann – er veröffentlichte u.a. "Die Vermessung der Welt", "Ruhm", "F" und "Du hättest gehen sollen" –, ist die Neuerfindung einer legendären Figur: ein grosser Roman über die Macht der Kunst und die Verwüstungen des Krieges, über eine aus den Fugen geratene Welt.

Tyll Ulenspiegel - Vagant, Schausteller und Provokateur - wird zu Beginn des 17. Jahrhunderts als Müllerssohn in einem kleinen Dorf geboren. Sein Vater, ein Magier und Welterforscher, gerät schon bald mit der Kirche in Konflikt. Tyll muss fliehen, die Bäckerstochter Nele begleitet ihn. Auf seinen Wegen durch das von den Religionskriegen verheerte Land begegnen sie vielen kleinen Leuten und einigen der sogenannten Grossen: dem jungen Gelehrten und Schriftsteller Martin von Wolkenstein, der für sein Leben gern den Krieg kennenlernen möchte, dem melancholischen Henker Tilman und Pirmin, dem Jongleur, dem sprechenden Esel Origenes, dem exilierten Königspaar Elisabeth und Friedrich von Böhmen, deren Ungeschick den Krieg einst ausgelöst hat, dem Arzt Paul Fleming, der den absonderlichen Plan verfolgt, Gedichte auf Deutsch zu schreiben, und nicht zuletzt dem fanatischen Jesuiten Tesimond und dem Weltweisen Athanasius Kircher, dessen grösstes Geheimnis darin besteht, dass er seine aufsehenerregenden Versuchsergebnisse erschwindelt und erfunden hat. Ihre Schicksale verbinden sich zu einem Zeitgewebe, zum Epos vom Dreissigjährigen Krieg. Und um wen sollte es sich entfalten, wenn nicht um Tyll, jenen rätselhaften Gaukler, der eines Tages beschlossen hat, niemals zu sterben.

Ein Meisterstück (...). Was ist das nur für ein unerschöpfliches Buch und was für ein grossartiger Stoff. (...) Es ist überdies der aussergewöhnlichste Europa-Roman seit vielen Jahren (...). Nicht zuletzt aber handelt es sich um ein phantastisches Geschichtenbuch, es ist grosses Theater, es ist Kino und Dichtung in einem. (...) wir sehen Daniel Kehlmann auf der Höhe der Kunst. Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 09.10.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-498-03567-9
Verlag Rowohlt
Maße (L/B/H) 21.3/13.4/4 cm
Gewicht 560 g
Auflage 13. Auflage
Verkaufsrang 34589

Kundenbewertungen

Durchschnitt
50 Bewertungen
Übersicht
35
7
3
4
1

Gute Ansätze reichen nicht aus
von einer Kundin/einem Kunden am 26.12.2020

Nach 214 Seiten. Immer wieder lege ich den Roman weg, er kann mich nicht fassen, fesseln, fortziehen in eine andere Zeit. Schade, da bin ich von Kehlmann anderes gewöhnt. Die Figuren werden farbenfroh dargestellt, der Protargonist stellt sich in zusammenhangsloser Weise immer wieder dar, aber reicht das? Was manch andere darin s... Nach 214 Seiten. Immer wieder lege ich den Roman weg, er kann mich nicht fassen, fesseln, fortziehen in eine andere Zeit. Schade, da bin ich von Kehlmann anderes gewöhnt. Die Figuren werden farbenfroh dargestellt, der Protargonist stellt sich in zusammenhangsloser Weise immer wieder dar, aber reicht das? Was manch andere darin sehen..., das sah in Unberto Ecos "Baudolino".

von einer Kundin/einem Kunden am 30.08.2020
Bewertet: anderes Format

Till Eulenspiegel, klar, kennt jeder. Aber dann las ich dieses Buch. Und ich wurde berührt von einer Persönlichkeit die ihres Gleiches sucht. Soviel Stärke, Mut, Kraft, erst dann kommt der Schalk, mit dem er die schreckliche Zeit in der er lebte gemeistert hat. Tyll, bewege uns!

Tyll
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 22.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Daniel Kehlmann zählt für mich zu den besten Autoren der Gegenwart.


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