Zeichentheorie

Eine pragmatische Theorie semiotischen Wissens

Rudi Keller

Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung

Menschen sind in der Lage, wahrnehmbare Ereignisse zu interpretieren und die Interpretationsfähigkeit ihrer Mitmenschen zum Zwecke des Kommunizierens auszubeuten. Sie verfügen über semiotische Kompetenz. Konventionelle sprachliche Zeichen sind nicht Voraussetzung erfolgreicher kommunikativer Bemühungen, sondern deren ungeplante Konsequenz. Kellers unverändert aktuelle Theorie zeigt, wie durch die kommunikative Nutzung semiotischen Wissens sprachliche Zeichen entstehen, wie sie funktionieren und wie sie sich verändern.

Über das Buch:
"Rudi Kellers Buch ist sehr inhaltsreich und anregend. Für Seminare stellt es eine sehr gute Diskussionsgrundlage dar." – Linguistische Berichte 167 (1997)

Prof. (em.) Dr. Rudi Keller, Jahrgang 1942, lehrte Germanistische Sprachwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 15.01.2018
Verlag Utb GmbH
Seitenzahl 374
Maße (L/B/H) 18.8/12.4/2.5 cm
Gewicht 393 g
Auflage 2. überarbeitete Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8252-4878-9

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  • Vorbemerkungen 9

    1 Vorwort 11

    2 Zeichen im Alltag 19

    I Zwei Zeichenauffassungen 29

    3 Platons instrumentalistische Zeichenauffassung 31

    4 Aristoteles' repräsentationistische Zeichenauffassung 49

    5 Freges repräsentationistische Zeichenauffassung 59

    6 Wittgensteins instrumentalistische Zeichenauffassung 79

    II Semantik und Kognition 97

    7 Begriffsrealismus versus Begriffsrelativismus 99

    8 Begriffstypen versus Regeltypen 119

    9 Ausdruck und Bedeutung 139

    III Zeichenbildung 153

    10 Grundverfahren der Interpretation 155

    11 Schlussprozesse 179

    12 Arbitrarität versus Motiviertheit 199

    IV Zeichenmetamorphosen 215

    13 Ikonifizierung und Symbolifizierung 217

    14 Metaphorisierung, Metonymisierung und Lexikalisierung 235

    15 Wörtlicher und metaphorischer Sinn 251

    16 Rationalität und Implikaturen 273

    V Die diachrone Dimension 295

    17 Kosten und Nutzen des metaphorischen Verfahrens 297

    18 Der metaphorische Gebrauch von Modalverben 311

    19 Das epistemische weil 325

    20 Resümee 343

    Literaturverzeichnis 349

    Namenregister 365

    Sachregister 366