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Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens

Kriminalroman

»Platz 1 Deutscher Krimipreis 2018«

Banat/Rumänien 2014: Ioan Cozma hat abgeschlossen mit der Welt. Der Kripo-Kommissar lebt allein, es sind nur noch ein paar Jahre bis zu seiner Pensionierung; wenn er nicht gross auffällt, wird auch niemand in seiner Vergangenheit wühlen. Es ist besser so. Doch die Welt will ihn nicht in Ruhe lassen. Ausgerechnet Cozma wird die Ermittlungsleitung in einem brutalen Mordfall übertragen: Die junge Lisa Marthen, eine Deutsche, wurde erstochen aufgefunden. Ihrem Vater gehört ein landwirtschaftlicher Grossbetrieb, und der Verdacht fällt auf einen seiner jungen Feldarbeiter, der in Lisa verliebt war und seit ihrem Tod verschwunden ist. Als eine Spur nach Mecklenburg führt, macht Cozma sich auf den Weg – und muss feststellen, dass er dort nicht der Einzige ist, der für Gerechtigkeit sorgen will …
Oliver Bottini zeigt, wie sich die radikale Einsamkeit des Menschen durch Gier und Machthunger noch verstärkt. Doch eines bricht sich immer wieder Bahn – der Glaube an etwas Gutes und an Menschlichkeit. Die Spannung zwischen diesen Polen ist es, durch die ›Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens‹ eine existenzielle Wucht entfaltet.
Portrait
Oliver Bottini, geb. 1965 in Nürnberg, Studium der Literaturwissenschaft und Psychologie, Ausbildung zum Kung-Fu- und Qi-Gong-Meister. Seit vielen Jahren widmet er sich dem Studium des Buddhismus und hat bereits mehrere Arbeiten zum Thema publiziert. Als Krimi-Autor wurde auch für den zweiten Bonì-Roman mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet und für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Er lebt als Redakteur und Buchautor in München.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Erscheinungsdatum 08.11.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783832189662
Verlag DUMONT Buchverlag
Dateigröße 1707 KB
Verkaufsrang 31.002
eBook
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Übersicht
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"Den traurigen Lauf der Dinge aufhalten"
von Dr. M. am 15.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Maik Winter konnte das nicht. Er verlor 2011 seine Frau und seine Kinder bei einem Unfall, ausgelöst durch einen Sandsturm auf der A19, nicht weit von seinem Heimatdorf. Nun hat es ihn nach Rumänien verschlagen, wohin er seinem Freund Jörg Marthen gefolgt ist. Marthen, der bei der Umwandlung der... Maik Winter konnte das nicht. Er verlor 2011 seine Frau und seine Kinder bei einem Unfall, ausgelöst durch einen Sandsturm auf der A19, nicht weit von seinem Heimatdorf. Nun hat es ihn nach Rumänien verschlagen, wohin er seinem Freund Jörg Marthen gefolgt ist. Marthen, der bei der Umwandlung der LPG in seinem Dorf in eine Gesellschaft nach westdeutschem Recht schwer betrogen wurde, hat sich in seiner neuen Heimat viel Land gekauft, dessen Wert sich inzwischen vervielfacht hat. Den Rumänen ergeht es nicht anders als einst den Ostdeutschen ? sie besitzen nicht die Mittel, um sich gegen kapitalkräftige Auswärtige zu wehren. Vor diesem Hintergrund inszeniert Oliver Bottini einen sehr gut recherchierten Kriminalfall, den man so irgendwie nicht erwartet. Nicht bei diesem Cover, diesem Titel und dem ganzen Drumherum. Marthens Tochter wird am Fluss erstochen. Jeden Morgen geht sie dort schwimmen. Schnell fällt der Verdacht auf einen Landarbeiter. Hauptkommissar Cozma bekommt diesen Fall zugeordnet. Kurz vor der Rente und mit einer dunklen Vergangenheit, die er gerne für sich behalten würde. Mit dieser Konstellation kommt eine Figur ins Spiel, die zwei Leben hat, eines vor 1989 und eines danach. Damit gibt es genug Stoff für Zusammenhänge, die mancher Leser bisher wohl kaum kannte. Bottini gelingt es auf diese Weise in eines der vielen dunklen Kapitel der Wendezeit einzudringen, die es eben nicht nur in Mecklenburg-Vorpommern, sondern auch in ganz Osteuropa gegeben hat. Im vorliegenden Fall gestalten sich die Parallelen überraschend deutlich. Bei diesem Titel hätte ich alles erwartet, aber nicht diesen Inhalt. Bottini schafft es, in den folgenreichen wirtschaftlichen Kontext einen Mordfall einzubetten, der diese Parallelen nicht nur aufdeckt, sondern auch plastisch erklärt. Spannend ist er auch noch, wenngleich man gelegentlich (und das besonders am Anfang) den Überblick verlieren kann. Glücklicherweise hilft dann ein Namensregister am Ende des Buches wieder auf den richtigen Pfad. Dass Bottini gut schreiben kann, ist sicher kein Geheimnis mehr. Wenn man etwas an diesem Buch kritisieren will, dann vielleicht die nicht besonders gut herausgearbeitete Motivlage der Strippenzieher in diesem Fall. Man hätte bei einem so langen Anlauf vielleicht Größeres und Genaueres erwartet. Aber vielleicht wollte es Bottini mit seiner politischen Botschaft auch nicht übertreiben. Ein sehr solider, nicht völlig unrealistischer Krimi mit einer eindeutigen Botschaft, zu der übrigens auch der Sandsturm auf der A19 gehört. Schließlich gab es den mit all seinen Folgen tatsächlich.

von einer Kundin/einem Kunden am 17.05.2018
Bewertet: anderes Format

Ist alles manipuliert? Die Tote? Der Verdächtige? Ein spannender Krimi in dem es um alles geht, von der ersten bis zur letzten Seiten. Ziehen Sie sich war an!!!

von einer Kundin/einem Kunden am 20.03.2018
Bewertet: anderes Format

Für meinen Geschmack ist dieser Krimi sehr langsam in Fahrt gekommen, teilweise etwas langatmig und die vielen Personen fand ich besonders anfangs sehr schwer auseinander zu halten