Meine Filiale

Der Winterkönig. Geschichten des Dreißigjährigen Krieges

Historischer Roman

Geschichten des Dreißigjährigen Krieges Band 1

Jörg Olbrich

(2)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
Fr. 24.90
Fr. 24.90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen,  Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen
Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i

Weitere Formate

Taschenbuch

ab Fr. 24.90

Accordion öffnen
  • Der Winterkönig. Geschichten des Dreißigjährigen Krieges

    Acabus Verlag

    Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen

    Fr. 24.90

    Acabus Verlag
  • Der tolle Halberstädter. Geschichten des Dreißigjährigen Krieges

    Acabus Verlag

    Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen

    Fr. 24.90

    Acabus Verlag
  • Der Hexenbrenner. Geschichten des Dreißigjährigen Krieges. Band 3

    Acabus Verlag

    Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen

    Fr. 24.90

    Acabus Verlag

Paperback

Fr. 66.90

Accordion öffnen
  • Der Dreißigjährige Krieg Band 1-3: Der Winterkönig / Der tolle Halberstädter / Der Hexenbrenner

    Acabus Verlag

    Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen

    Fr. 66.90

    Acabus Verlag

eBook

ab Fr. 13.00

Accordion öffnen

Beschreibung

Wie durch ein Wunder überlebt der Sekretär Philipp Fabricius zusammen mit zwei Statthaltern den gewaltsamen Fenstersturz aus der Prager Burg. Philipp macht sich schwer verletzt auf den Weg nach Wien, um den Kaiser über die protestantischen Aufstände zu informieren. Mit Hilfe der schönen Magdalena erreicht seine Botschaft die Residenzstadt, doch die Lage zwischen Katholiken und Protestanten spitzt sich weiter zu und Philipp gerät ins Visier der gegnerischen Parteien. Der Krieg lässt sich nicht mehr aufhalten …
Währenddessen tritt in Pilsen der Schmied Hermann den kaiserlichen Truppen bei. Als Söldner in Tillys Armee begeht und erleidet er die Schrecken des Krieges. Die Chronik eines jungen Schreibers in Wien dokumentiert die Gräuel.

Verwüstung, Hungersnöte, Armut und Pest kosteten zwischen 1618 und 1648 rund sechs Millionen Menschen das Leben. Der Auftakt der sechsteiligen Romanreihe „Geschichten des Dreissigjährigen Krieges“ überzeugt mit historischen Fakten und einer spannungsgeladenen Entwicklung.

Jörg Olbrich, Jahrgang 1970, lebt in Mittelhessen.
Das Heimatdorf des Autors, das zwischen Wetzlar und Braunfels liegt, wurde während des Dreissigjährigen Krieges von spanischen Truppen verwüstet. Die Spanier wollten die Kirchenglocke einschmelzen, um Waffen herzustellen. Die Dorfbewohner versteckten die Glocke jedoch, woraufhin die feindlichen Truppen das Dorf niederbrannten.
Nach der Veröffentlichung seiner ersten Kurzgeschichte 2003 folgten Beiträge in Anthologien. Die Kurzgeschichte Herz aus Stein wurde 2008 in der Kategorie „Beste deutschsprachige Kurzgeschichte“ mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. 2010 belegte sein Roman Das Erbe des Antipatros dort in der Kategorie „Bestes Romandebüt, national“ den 3. Platz.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 468
Erscheinungsdatum 09.10.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86282-528-8
Verlag Acabus Verlag
Maße (L/B/H) 20.8/12.8/4.1 cm
Gewicht 465 g

Weitere Bände von Geschichten des Dreißigjährigen Krieges

mehr

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
1
0
0
1
0

Der Winterkoenig
von einer Kundin/einem Kunden am 26.08.2018

Echt schwache Geschichte. Enttaeuschend! Der Dreissigjaehrige Krieg, so ein interessantes Thema! Und der Autor macht bloede schwache Liebesgeschichten daraus. Es ist zugegebener Massen schwierig sich wirklich in die Zeit hineinzuversetzen, aber unglaubwuerdige Zufaelle, Gedanken, Dialoge machen es nur schlimmer. Schlichte Konzen... Echt schwache Geschichte. Enttaeuschend! Der Dreissigjaehrige Krieg, so ein interessantes Thema! Und der Autor macht bloede schwache Liebesgeschichten daraus. Es ist zugegebener Massen schwierig sich wirklich in die Zeit hineinzuversetzen, aber unglaubwuerdige Zufaelle, Gedanken, Dialoge machen es nur schlimmer. Schlichte Konzentration auf Fakten haette den "Geschichten" sicher geholfen, sie authentischer zu machen.

Geschichtsunterricht auf sehr spannende Art und Weise. Hervorragend gelungen!
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 27.07.2018

Vorab möchte ich sagen, dass ich historische Romane nicht zu meinen Favoriten zähle. Aber dieses Buch hat mir Lust auf mehr gemacht. Als ich das Cover sah, hat es mich angesprochen und neugierig gemacht. Der 30jährige Krieg ist für mich eher nur eine Zahl und hat mich nie besonders interessiert, das hat sich nun geändert. Ich... Vorab möchte ich sagen, dass ich historische Romane nicht zu meinen Favoriten zähle. Aber dieses Buch hat mir Lust auf mehr gemacht. Als ich das Cover sah, hat es mich angesprochen und neugierig gemacht. Der 30jährige Krieg ist für mich eher nur eine Zahl und hat mich nie besonders interessiert, das hat sich nun geändert. Ich war sehr positiv überrascht, wie subtil man Menschen langweilige Daten und Fakten in einer schönen Geschichte verpackt näher bringen kann. Ich werde auf alle Fälle die nächsten Teile lesen. Vielen Dank Jörg Olbrich, du hast mich überrascht und mich sehr gut unterhalten, aber vor allem hast du mir das Genre Historische Romane näher gebracht. Absolute Leseempfehlung nicht nur für Kenner auch für Einsteiger und Laien.


  • Artikelbild-0
  • Leseprobe aus Kapitel 1

    Die Eindringlinge rückten noch enger zusammen. Alle wollten wissen, was die Statthalter nun zu ihrer Verteidigung vorbringen würden. Trotz seiner Schwäche war auch Philipp gespannt, ob es ihnen gelang, sich aus dieser bescheidenen Lage herauszuwinden. Von den Wachen der Burg war sicherlich keine Hilfe zu erwarten. Die Männer waren entweder von den Rebellen überwältigt worden oder geflohen.
    "Wir sind dem Kaiser mit schwerem Eid verpflichtet und verbunden", antwortete Martinitz sichtlich um Fassung bemüht. Weil er von seinen Widersachern an beiden Armen festgehalten wurde, war er kaum in der Lage sich zu rühren. "Wir dürfen nichts offenbaren, was die Statthalter im Namen des Königs in ihrem Kreis beraten."
    "Ihr irrt, wenn Ihr glaubt, dass wir unverrichteter Dinge wieder abziehen werden", sagte von Thurn mit energischer Stimme. "Wir verlangen hier und heute eine Antwort. Gebt Ihr diese nicht, wird das von den protestantischen Ständen als Schuldeingeständnis gewertet werden."
    "Ich muss energisch protestieren und kann guten Gewissens sagen, dass wir weder zu diesem, dem Majestätsbrief zuwider laufenden Schreiben geraten, noch davon gewusst haben."
    Philipp sah Ladislaus von Sternberg überrascht an. Der stand zittrig zwischen den Rebellen und hielt den Gehstock, den er benötigte seit er vor zwei Jahren vom Pferd gefallen war und sich das Bein verdreht hatte, krampfhaft fest. Normalerweise wählte der Mann den Weg des geringsten Widerstandes. Sein Protest passte nicht zu dem Verhalten, das Philipp sonst von ihm kannte.
    Der Sekretär betete, dass die adeligen Herren nun schnell zu einer Endscheidung kommen würden. Ihm selbst fiel es immer schwerer, sich auf den Beinen zu halten, obwohl auch er nach wie vor von zwei Männern gepackt wurde. Er hatte das Gefühl, dass der Lärm in der Burg sein Fieber noch steigerte und seinen Kopf früher oder später zum Bersten bringen würde.
    "Herr Burggraf", sprach von Thurn von Sternberg direkt an. "Wir wissen wohl, dass Ihr und Diepold von Lobkowitz fromme Herren seid und den protestantischen Ständen nicht schaden wolltet. Herr Slavata und Herr Martinitz sind die Feinde unserer Religion und wollen uns um den Majestätsbrief bringen."
    "Das ist eine Lüge", protestierte Martinitz und versuchte, auf seinen Widersacher zuzugehen. Daran wurde er aber von den anderen Männern gehindert.
    "Dann stimmt es nicht, dass Ihr beide schon bei der Sitzung des Landtages nicht anwesend wart, bei dem der Majestätsbrief entlassen wurde, und Ihr seitdem alles darauf verwendet, das Dokument ausser Kraft zu setzen?"
    Weder Martinitz noch Slavata antworteten auf diese Anschuldigungen. Philipp wusste nur zu gut, dass beide Statthalter immer wieder nach Möglichkeiten gesucht hatten, gegen die Protestanten vorzugehen. Er hatte dies selbst dokumentiert. Den Männern war es ein Dorn im Auge, dass der protestantische Teil der Bevölkerung in Prag immer mehr zunahm.
    Die Tatsache, dass von Thurn gnädig mit von Sternberg und von Lobkowitz umging, liess den Sekretär hoffen, ebenfalls aus dem Gebäude herauszukommen, ohne Schaden zu nehmen.
    In den nächsten Minuten wurden weitere Vorwürfe vorgebracht. Martinitz und Slavata versuchten vergeblich, sich zu verteidigen, gerieten aber immer mehr in die Zwickmühle. Weil mehrere Männer durcheinandersprachen und seine Kopfschmerzen immer unerträglicher wurden, konnte Philipp den Worten nicht mehr folgen. Er spürte, dass er dieser Tortur nicht mehr lange standhalten konnte. Wie auch immer die Entscheidung über seine Zukunft ausfallen mochte, er betete, dass diese rasch getroffen würde. Falls es tatsächlich Gottes Wille war, den jungen Sekretär mit gerade einmal zwanzig Jahren zu sich zu holen, sollte er ihm die Gnade eines schnellen Todes gewähren.
    Plötzlich verschaffte sich Graf von Thurn mit lauter Stimme Gehör und riss damit auch Philipp aus seiner Lethargie. "Die Herren von Sternberg und von Lobkowitz sollen nun die B