Meine Filiale

Und Marx stand still in Darwins Garten

Roman

Ilona Jerger

(104)
Die Leseprobe wird geladen.
eBook
eBook
Fr. 10.00
Fr. 10.00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i

Weitere Formate

Taschenbuch

Fr. 15.90

Accordion öffnen

gebundene Ausgabe

Fr. 28.90

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

Fr. 10.00

Accordion öffnen

Hörbuch (CD)

Fr. 31.90

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

Fr. 16.90

Accordion öffnen

Beschreibung

England, 1881. Zwei bedeutende Männer leben nur wenige Meilen voneinander entfernt: Charles Darwin in einem Pfarrhaus in Kent und Karl Marx mitten in London. Beide haben mit ihren Werken, der eine zur Evolution, der andere zur Revolution, die Welt für immer verändert. Beide wissen es und sind stolz darauf. Und doch sind sie schlaflos und melancholisch. Darwin hat den Schöpfer abgeschafft, fühlt sich missverstanden und forscht inzwischen still am Regenwurm. Marx grollt der Welt, wartet ungeduldig auf ein mutiges Proletariat, das den Kapitalismus hinwegfegt, verzettelt sich beim Schreiben und kommt über Band 1 des 'Kapitals' nicht hinaus. Eines Abends begegnen sich die beiden bei einem Dinner zum ersten Mal. Schnell kreist ihre Diskussion um Gott und Gerechtigkeit - doch unausweichlich kommt es zum Streit, und der Abend endet in einem Eklat. Dennoch haben der grossbürgerliche Naturforscher und der ewig klamme Revolutionär mehr gemeinsam, als sie sich eingestehen wollen.
 
In ihrem wunderbaren Roman verbindet Ilona Jerger Fabulierlust mit wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Erkenntnissen, die den Weltenlauf massgeblich beeinflusst haben. Ein warmherziges und humorvolles Porträt zweier grosser Männer, deren Disput zeitgemässer nicht sein könnte.
 

Der liebenswerteste Beitrag zum Jubiläum ist mit diesem fiktiven Gipfeltreffen bereits geschrieben worden., Brigitte, Meike Schnitzler, 08.11.2017

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.08.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783843715829
Verlag Ullstein Verlag
Dateigröße 721 KB
Verkaufsrang 36642

Kundenbewertungen

Durchschnitt
104 Bewertungen
Übersicht
44
42
14
3
1

von einer Kundin/einem Kunden am 03.12.2020
Bewertet: anderes Format

Dieser stille, leicht melancholische Roman ist für Literatur-Liebhaber bestens geeignet. Sprachlich sehr schön erzählt, geht es um ein fiktives Treffen zweier "Großer" ihrer Zeit. Begegnet sind sie einander nie, aber was wäre gewesen, wenn....?

von einer Kundin/einem Kunden am 20.09.2020
Bewertet: anderes Format

Literarischer Coup um die fiktive Begegnung der beiden Persönlichkeiten zum Lebensabend hin. Die Hintergründe sind gut recherchiert, die beiden Männer, die mit ihren Werken den Blick der Menschen auf die Welt verändert haben, hatten so manche Gemeinsamkeit. Grundton: Melancholie!

Es gibt bessere, vergleichbare Bücher
von einer Kundin/einem Kunden am 05.05.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Ich sah "Und Marx stand still in Darwins Garten" als Empfehlung, nachdem ich hingerissen war von Markus Orths' "Picknick im Dunkeln", dem Aufeinandertreffen von Stan Laurel und Thomas von Aquin in einer Sphäre jenseits der Wirklichkeit. Vergleichsweise näher ist es allerdings an Daniel Kehlmanns "Die Vermessung der Welt", dem We... Ich sah "Und Marx stand still in Darwins Garten" als Empfehlung, nachdem ich hingerissen war von Markus Orths' "Picknick im Dunkeln", dem Aufeinandertreffen von Stan Laurel und Thomas von Aquin in einer Sphäre jenseits der Wirklichkeit. Vergleichsweise näher ist es allerdings an Daniel Kehlmanns "Die Vermessung der Welt", dem Welterfolg über Humboldt und Gauß. Wie bei Kehlmann steht auch bei Ilona Jerger eher ein Nebeneinander der Figuren im Vordergrund als ein Miteinander - allerdings mit ganz klarem Fokus auf Darwin, während Marx nur sporadisch relevant in Erscheinung tritt. Kehlmann bringt die humoristischen Kauzigkeiten seiner Protagonisten allerdings weit mehr heraus, während Orths zu Tränen rührt. Im Vergleich bleibt Jergers Darstellung eher kühl und distanzierter. Zwar werden Marx und Darwin als Menschen betrachtet - aber vielleicht ist der Respekt zu groß, um sie wirklich zu demontieren. Eine Empfehlung für Leute, die Darwin und/oder Marx besonders interessant finden - aber keine Pflichtlektüre.

  • Artikelbild-0