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Landluft

Bergbäuerinnen im Porträt

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Hier wird angepackt! Eine Achtzehnjährige, die voller Elan den Hof ihrer Eltern übernehmen will; eine Zimmerfrau, die es aus der Wagenburg auf einen Biogemüsehof verschlagen hat; eine erfolgreiche Frauenärztin, die das Luxusleben satthatte und heute lieber Rinder züchtet …
Zwölf Frauen zwischen 18 und 86 Jahren erzählen von ihrem Leben auf dem Bergbauernhof. Sie schildern Träume, die geplatzt, und solche, die wahr geworden sind, die Liebe zu den Tieren und die Sorgen ums liebe Geld, wie man als Bäuerin eine Familie über Wasser hält und warum
das alles mit Aussteigen überhaupt nichts zu tun hat.
Daniela Schwegler hat nach ihren Erfolgsbüchern Traum Alp und Bergfieber einmal mehr authentische und frei von der Leber weg erzählte Lebensgeschichten von Frauen aufgezeichnet, die ihren Platz gefunden haben und ihn mit nichts in der Welt mehr tauschen möchten.
Die stimmungsvollen Reportagefotos von Stephan Bösch runden das Buch ab.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 01.07.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-85869-752-3
Verlag Rotpunktverlag
Maße (L/B/H) 20,8/14,6/2,2 cm
Gewicht 544 g
Abbildungen mit Farbfotos
Auflage 2017
Fotografen Stephan Bösch
Verkaufsrang 5.399
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Bergbäuerinnen im Porträt“

Franziska Jung, Buchhandlung Basel

Nach den wunderschönen Bänden "Traum Alp- Älplerinnen im Porträt (ISBN 9783858695574) und "Bergfieber - Hüttenwartinnen im Porträt" (ISBN 9783858696687) von Daniela Schwegler und Vanessa Püntener bzw. auch Stephan Bösch ist mit "Landluft -Bergbäuerinnen im Porträt" (ISBN 9783858697523) soeben ein weiterer Band erschienen, der dieses Mal Bergbäuerinnen porträtiert.

Daniela Schwegler hat sich wieder aufgemacht, um mit Stephan Bösch als Fotografen zusammen zwölf Frauen zu besuchen und mit stimmungsvollen Fotos, in Interviews und sehr persönlichen Texten die Bergbäuerinnen, ihren Werdegang und ihr (neues) Zuhause, sprich den Bauernhof mit Vieh und Lage, vorzustellen.
Herausgekommen ist wieder ein sehr gelungenes Buch, das einem das Leben mit und in der Natur, insbesondere aber seine Bewohnerinnen näher bringt.

Absolut empfehlenswert, wie auch schon die Vorgängerbände.
Nach den wunderschönen Bänden "Traum Alp- Älplerinnen im Porträt (ISBN 9783858695574) und "Bergfieber - Hüttenwartinnen im Porträt" (ISBN 9783858696687) von Daniela Schwegler und Vanessa Püntener bzw. auch Stephan Bösch ist mit "Landluft -Bergbäuerinnen im Porträt" (ISBN 9783858697523) soeben ein weiterer Band erschienen, der dieses Mal Bergbäuerinnen porträtiert.

Daniela Schwegler hat sich wieder aufgemacht, um mit Stephan Bösch als Fotografen zusammen zwölf Frauen zu besuchen und mit stimmungsvollen Fotos, in Interviews und sehr persönlichen Texten die Bergbäuerinnen, ihren Werdegang und ihr (neues) Zuhause, sprich den Bauernhof mit Vieh und Lage, vorzustellen.
Herausgekommen ist wieder ein sehr gelungenes Buch, das einem das Leben mit und in der Natur, insbesondere aber seine Bewohnerinnen näher bringt.

Absolut empfehlenswert, wie auch schon die Vorgängerbände.

Kundenbewertungen

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Gelebte Einfachheit
von peedee am 27.08.2017

Die Autorin porträtiert in diesem Buch 12 Frauen zwischen 18 und 87 Jahren, die aus ihrem Leben als Bergbäuerinnen erzählen. Unterschiedliche Frauen mit sehr verschiedenen Biografien, die dennoch eine Gemeinsamkeit haben: die Liebe zur Natur. Erster Eindruck: Ein schöner Einband, der sich von der Vorder- über die Rückseite erstreckt, mit... Die Autorin porträtiert in diesem Buch 12 Frauen zwischen 18 und 87 Jahren, die aus ihrem Leben als Bergbäuerinnen erzählen. Unterschiedliche Frauen mit sehr verschiedenen Biografien, die dennoch eine Gemeinsamkeit haben: die Liebe zur Natur. Erster Eindruck: Ein schöner Einband, der sich von der Vorder- über die Rückseite erstreckt, mit einer Bäuerin an einem Brunnen. Den Buchtitel finde ich gut gewählt. Im Buch hat es viele Fotos (von Stephan Bösch) und Tourentipps. Zudem sind in einer Schweizerkarte die einzelnen Höfe verzeichnet. In den Top-Ten der beliebtesten Berufe wird Bergbäuerin wahrscheinlich nie erscheinen. Warum? Wenn man karriereorientiert ist und auf einen grossen Monatslohn Wert legt, ist der Job als Bergbäuerin definitiv nicht der richtige Weg. Für mich ist es das dritte Buch der Autorin, nach „Bergfieber“ und „Traum Alp“, wo jeweils Hüttenwartinnen resp. Älplerinnen porträtiert wurden. Sandra Böhm, 40, Schwendihalde (Schwendi bei Heiden, Appenzell Ausserrhoden), erlernte zunächst den Beruf der Primarlehrerin, merkte aber früh, dass dies nicht das Wahre für sie ist. Nach einer biodynamischen Landwirtschaftslehre bewirtschaftet sie mit ihrem Mann und den vier noch kleinen Kindern einen Biohof. Sie haben sehr viel körperliche Arbeit; nach dem Bezahlen der Steuerrechnungen sind sie unterhalb der Armutsgrenze. Und trotzdem: „Ich bin einfach froh, dass ich das umsetzen kann, von dem ich zutiefst im Innern spüre, dass es das Richtige ist.“ Sehr interessante Gegensätze zwischen der jüngsten und der ältesten porträtierten Bergbäuerin: Doris Martinali, 18, Azienda Agricola Martinali (Valle die Blenio, Tessin) sowie Edith Freidig, 87, Ufem Bühl (Lenk im Simmental, Bern). Zwischen beiden Frauen liegen mehrere Generationen. Renate Krautkrämer, 66, Oberer Rütiberg (Ebnat-Kappel, St. Gallen), produziert Kräuter (irgendwie gut passend zu ihrem Namen, oder?). Eine schöne Geschichte, wie es die gebürtige Deutsche in die Schweiz verschlagen hat. Sie will nun demnächst die Landwirtschaft aufgeben, um die Zeit mit ihrem Mann Walter, 75, mehr geniessen zu können, „und ausserdem wünsche ich mir, dass mehr Zeit zum Staunen bleibt. […] Es gibt so viele Gründe, dankbar zu sein, nicht?“ Diesem Statement kann ich mich nur vollumfänglich anschliessen. Interessant fand ich die Zahlen zu den Landwirtschaftsbetrieben in der Schweiz: Es gibt rund 54‘000 Betriebe, davon sind weit über 6‘000 Biohöfe und nur rund 250 Bauern, die nach den Demeter-Richtlinien produzieren. Zudem habe ich Informationen zu Direktzahlungen erhalten und erfahren, dass ein Bauer und ein Landwirt nicht das Gleiche sind; für mich waren das eigentlich stets Synonyme. Doch der Landwirt ist für Vieh und Ackerbau zuständig, die Bäuerin ist die Spezialistin für Haushalt, Garten, Hühner etc. So war zumindest viele Jahre die traditionelle Bäuerinnenrolle. Ich habe viele schöne Einblicke in unterschiedliche Leben erhalten. Beim Lesen des Buches hat mich so vieles beeindruckt, so z.B. die selbstgewählte Einfachheit der Lebensumstände, die Liebe zur Natur, das Verständnis, Teil eines funktionierenden Kreislaufes zu sein. Fazit: Es braucht keinen Luxus, um glücklich zu sein!