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Die Zeit der Kraniche

Roman

Die Ostpreußen Saga 3

(22)
Zeiten des Aufruhrs.

Nach dem dringlich herbeigesehnten Ende des Krieges besetzen die sowjetischen Truppen das Land. Viele Gutsfamilien verlassen ihre Heimat und ziehen in den Westen. Auch Gebhards Brüder und seine Mutter. Er jedoch kann sich einfach nicht dazu entschliessen, das Land seiner Väter zu verlassen. Dann wird er denunziert und verhaftet. Frederike droht das gleiche Schicksal. In letzter Sekunde schafft sie es zu fliehen – aber wird ihr ein Neuanfang gelingen? Und was ist mit Gebhard?

Der Abschluss der grossen Ostpreussen-Saga von Bestsellerautorin Ulrike Renk.
Portrait
Ulrike Renk, 1967 in Detmold geboren, studierte in Aachen Anglistik, Soziologie und Literaturwissenschaften.§Heute lebt sie mir ihrer Familie am Niederrhein.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 500 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.07.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783841214492
Verlag Aufbau digital
Dateigröße 2145 KB
Verkaufsrang 11
eBook
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
22 Bewertungen
Übersicht
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Schwerfällig
von Xanaka aus Berlin am 14.08.2018
Bewertet: Taschenbuch

Mit viel Vorfreude habe ich diesen dritten Band der Ostpreußensaga erwartet. Endlich wollte ich erfahren, wie es nun in Ostpreußen weiter geht. Die Russen sind auf dem Vormarsch, die ersten Familienangehörigen sind geflohen und es finden Denunzierungen in jeder Hinsicht statt. Für Frederike ist es ein Schock, als ihr... Mit viel Vorfreude habe ich diesen dritten Band der Ostpreußensaga erwartet. Endlich wollte ich erfahren, wie es nun in Ostpreußen weiter geht. Die Russen sind auf dem Vormarsch, die ersten Familienangehörigen sind geflohen und es finden Denunzierungen in jeder Hinsicht statt. Für Frederike ist es ein Schock, als ihr Mann Gebhardt und ihre Schwiegermutter scheinbar grundlos verhaftet und weggebracht werden. Allein versucht sie sich und ihre Familie, sowie immer mehr Flüchtlinge, u.a. auch ihre Eltern aus Fennhusen durchzubringen. Als der Krieg endlich vorbei ist, ist alles nicht mehr so, wie es einmal war. Ein Großteil der Familie ist in Westdeutschland oder Schweden. Nur Frederikes Familie ist geblieben. Jedoch müssen sie jetzt ihren Besitz, der um ein Vielfaches kleiner geworden ist, allein bewirtschaften. Auch von dem reichhaltigen Personal ist niemand mehr da. Plötzlich sieht sich Frederike mit den banalen Tätigkeiten der Hausfrau konfrontiert. Ulrike Renk beschreibt in diesem Buch sehr ausführlich die Situation der Menschen in diesen letzten Kriegstagen. Wie schwer alles war, wie hart die Zeiten waren, das kann man sich nach dem Lesen dieses Buches sehr gut vorstellen. Und trotzdem waren es genau diese Stellen, die es mir dann irgendwann zu lang waren. Es war wie eine endlose Litanei, was es wieder nur zum Essen geben kann. Das war mir einfach irgendwann zu viel. Sicher, es ist schon beeindruckend zu lesen, dass man damals aus Giersch und Brennnessel leckere Salate gemacht hat, was heute unvorstellbar ist. Ich finde, trotz allem ist viel von der Spannung verloren gegangen. Sicher das persönliche Schicksal der Familie wird auch anschaulich betrachtet. Aber insgesamt wäre das Buch mit ca. 100 Seiten weniger, also ohne die Wiederholungen, durchaus angenehmer zu lesen. Gut gefallen hat mir dann zum Schluss noch die Wendung, so hätte ich damit nicht gerechnet. Von mir gibt es dafür nur drei Lesesterne und eine bedingte Leseempfehlung.

Ulrike Renk versteht es hervorragend, einem die Historie fesselnd näher zu bringen
von einer Kundin/einem Kunden am 11.08.2018
Bewertet: Taschenbuch

Dies ist der 3. Band nach "Das Lied der Störche" und " Die Jahre der Schwalben" und hat mich, genauso wie die beiden ersten Bände, wieder voll und ganz in den Bann gezogen. Aber, dazu gehe ich später noch eingehender ein, weil ich jetzt erst Schritt-für-Schritt vorgehen möchte. Obwohl... Dies ist der 3. Band nach "Das Lied der Störche" und " Die Jahre der Schwalben" und hat mich, genauso wie die beiden ersten Bände, wieder voll und ganz in den Bann gezogen. Aber, dazu gehe ich später noch eingehender ein, weil ich jetzt erst Schritt-für-Schritt vorgehen möchte. Obwohl ich die beiden vorherigen Bände gelesen und schon sehnsüchtig auf diesen gewartet habe, kann ich sagen, dass es durchaus möglich ist, die Vorgänge und Zusammenhänge auch ohne Vorkenntnisse der vorherigen, zu begreifen. Die Autorin versteht es, die wichtigen Details, die für Verständnis sorgen, so einzuflechten, dass ein müheloses Lesen voll und ganz gegeben ist. Ich mag es sehr gerne, dass man auch wieder bei diesem Cover auf den ersten Blick erkennt, dass es zur Trilogie gehört. Außerdem sind die Details, die die Zeit, in der sich der Inhalt abspielt, gut umgesetzt. Die Darstellung der Frau mit der passenden Kleidung sowie die Umgebung, auf die sie blickt, zeigen die Zeitenspanne gut auf. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen. Wobei ich hier sagen muss, dass ich doch das ein oder andere Mal pausieren musste, weil die Thematik äusserst detailgetreu und mitreissend niedergeschrieben wurde. Deshalb sehe ich das auch als positiven Beitrag, denn die Kriegs- und Nachkriegszeit und die damit einhergehenden Kümmernisse und Brutalitäten, können, wenn sie gut recherchiert und rübergebracht werden, nur zum Innehalten und Nachdenken anregen und dazu braucht man eben etwas Zeit, um dies sacken zu lassen. Ulrike Renk versteht es, die Zusammenhänge plausibel darzustellen. Dies alles geschieht in Anlehnung an die Geschichte der Familie zu Putlitz, die viele Informationen dazu beigetragen haben. Im Nachwort schildert die Autorin noch einmal gezielt, welche Geschehnisse wahr sind und welche fiktiv ausgeschmückt wurden. Ich empfinde das immer doppelt so interessant, wenn ich mir vorstelle, dass sich dies so ähnlich wirklich abgespielt hat. Die Charaktere, die die Reihe begleiten und auch neu Hinzugekommene werden treffend und detailgenau geschildert. Ich hatte innerhalb kürzester Zeit wieder die Reaktionen und Beweggründe der vorherigen Bände der jeweiligen Personen vor Augen und konnte deren Lebensweg begleiten und dabei sein. Aber, hier möchte ich noch einmal betonen, die Vorkenntnisse sind nicht nötig, man kann die Mitwirkenden auch jetzt erst kennen- und verstehen lernen. Nur, ich könnte mir vorstellen, dass man nach der Lektüre auch die anderen Bücher lesen möchte, weil man die Personen einfach ins Herz schließt. Der Spannungsbogen, der gleich zu Beginn in die Wege geleitet wird, setzt sich gekonnt fort und wird auch immer hoch gehalten. Die geschilderten Ereignisse lassen einem nicht mehr los. Mein Fazit: Ulrike Renk versteht es hervorragend, einem die Historie fesselnd näher zu bringen

Ein krönender Abschluß
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 07.08.2018
Bewertet: Taschenbuch

Mit ?Die Zeit der Kraniche? findet die großartige Familiensaga von Ulrike Renk ihren Abschluss. Frederike lebt nun mit den drei Kindern allein auf dem Familiengut in der Prignitz. Immer mehr sind die Auswirkungen des Krieges zu spüren. Besonders die die Familie Mansfeld leidet darunter, den Gebhard sitzt im Potsdamer Gestapo... Mit ?Die Zeit der Kraniche? findet die großartige Familiensaga von Ulrike Renk ihren Abschluss. Frederike lebt nun mit den drei Kindern allein auf dem Familiengut in der Prignitz. Immer mehr sind die Auswirkungen des Krieges zu spüren. Besonders die die Familie Mansfeld leidet darunter, den Gebhard sitzt im Potsdamer Gestapo Gefängnis und das Gut steht unter der Aufsicht eines strammen Nazis. Die Nachrichten vom elterlichen Gut in Ostpreußen sind auch sehr bedrohlich. Unverdrossen versucht Freddie den Kopf hoch zu halten, ihrer Familie und den vielen Flüchtlingen eine Stütze zu sein. Doch die letzten Kriegsmonate und die Nachkriegszeit fordern viele Opfer von ihr. Eltern und Schwiegereltern, die ganze Familie flieht in den Westen, doch Gebhard hofft nach Ende des Kriegs sein Gut wieder bewirtschaften zu können, doch wieder wird er verhaftet und Freddie gelingt in letzter Minute mit den Kindern die Flucht. Es ist ein besonders intensives Leseerlebnis, auch weil ich weiß, dass der Roman um Frederike auf einer wahren Geschichte beruht. Die Autorin hatte Zugang zu vielen Familiendokumenten und setzt einer mutigen Frau mit ihrem Buch ein Denkmal. Die Lebensgeschichte ist mir unter die Haut gegangen und hat mich tief emotional berührt. Es sind die kleinen Alltagsdinge die die Kriegszeit und die Hungerjahre viel authentischer darstellen, als es ein Sachbuch je vermag. Der Gutshof ist wie ein Kosmos, jedes Mitglied, ob Familie oder dienstbare Geister haben ihren Platz und ihre Geschichte. Wobei jede Figur ? bis zu den Kriegsflüchtlingen und Zwangsarbeitern ? stimmig ausgearbeitet sind. Jede Person bekommt ihre eigene Geschichte und ich kann gar nicht anders, ich bin schon nach wenigen Seiten ein Teil dieser Geschichte, hoffe und bange mit Freddie und freue mich, wenn ihr wieder einmal gelungen ist, die Einschränkungen des regimehörigen Verwalters abzuschwächen. Die kleinen Episoden aus der Küche und dem Hof sind erfreuliche Atempausen im dramatischen Geschehen. Es gibt wenige Bücher von denen ich mir wünschte, sie mögen immer weitergehen. Ulrike Renks Geschichte über Frederike von Mansfeld gehört definitiv dazu, deshalb habe ich den letzten Band der Trilogie mit großem Bedauern beendet und bin sicher, dass ich die Romane immer wieder aufschlagen werde.