Opera Proibita. Klassik-CD

Cecilia Bartoli, Marc Minkowski, MDL

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Beschreibung

George Frideric Handel Un pensiero nemico di pace / Come nembo che fugge col vento / Lascia la spina, cogli la rosa / Il Trifono del Tempo e del Disinganno / Disserratevi, o porte d'Averno / Notte funestra... Fermal l'ali Alessandro Scarlatti All'arme si accesi guerrieri Canta per la Notte del SS.mo Natale / Mentre io gog in dolce oblio e altri Antonio Caldara Vanne pentita a piangere, il Trifono dell' Innocenza / Sparga il senso lascivi veleno, La Castità al Cimento e altri

Sie ist für ihr ausgefallenes Repertoire bekannt: Die italienische Mezzosopranistin Cecilia Bartoli bewies in der Vergangenheit beim Entdecken fast vergessener Musik ein glückliches Händchen. Ihre neue Produktion, "Opera Proibita", widmet sie ihrer Heimatstadt Rom und präsentiert wieder diverse Weltersteinspielungen. "Als Händel 1706 in Rom ankam, galt noch das Theaterverbot des Vatikans", erzählt die Sängerin. Offiziell wollte die Kirche damit ein Zeichen der Dankbarkeit setzen, weil ein Erdbeben 1703 in Rom keine Todesopfer gefordert hatte. "Der inoffizielle Grund war jedoch, dass das Theater als unmoralischer Sündenpfuhl galt, den die Kirche nicht mehr kontrollieren konnte." Doch Musiker wie Georg Friedrich Händel, Alessandro Scarlatti und Antonio Caldera wussten, wie sie dieses Verbot umgehen konnten. "Im Vatikan entbrannte ein Konflikt, denn Kardinäle wie Pietro Ottoboni und Benedetto Pamphilj liebten die Oper und wollten diese Kunstform fortführen. Also schrieben sie Libretti für Oratorien mit allegorischen oder biblischen Inhalten." Oratorien waren zwar etwas kürzer als Opern, aber ihre Struktur mit Arien und Rezitativen war die gleiche. Zudem klingen die Werke überhaupt nicht sakral: "In den Oratorien handeln allgorische Charaktere wie die Schönheit oder die Lust mit menschlichen Schwächen. Daher klingt die Musik auch so leidenschaftlich", weiss Bartoli. Ein weiteres Zeichen der moralischen Doppelbödigkeit dieser Zeit war, dass Frauen auf der Bühne von Kastraten verkörpert wurden. "Die Kastratenrollen sind technisch sehr anspruchsvoll, weil man eine sehr wandlungsfähige Stimme braucht, um alle schwierigen Passagen zu meistern." Auf "Opera Proibita" entdeckt Cecilia in den Oratorien der Herren Händel, Scarlatti und Caldera eben jene Virtuosität, die unter dem Deckmantel sakraler Musik entstand. Auf die Idee zu dieser Produktion kam sie vor zwei Jahren, als sie wegen einer Programmänderung in Zürich das Händel-Oratorium "Il Trionfo Del Tempo E Del Disinganno" sang. "Es war ein Experiment, aber ich glaubte an diese kraftvolle Musik. Der ,Trionfo' wurde zum grossen Erfolg dieser Saison." Danach wollte die Sängerin mehr über jene Zeit erfahren. "Da erst wurde mir klar, welch spannende musikalische Epoche das frühe 18. Jahrhundert war. In der Musik fühlt man die Energie der Ewigen Stadt." Bis nach Münster und Wien führten ihre Recherchen, die zu sieben Weltersteinspielungen - darunter die Arie der heiligen Eugenia "Vanne Pentita A Piangere" aus Caldaras "Il Trionfo Dell'Innocenza" - der insgesamt 15 Tracks führten. (Quelle/Copyright: G+J Entertainment Media)

Seit über zwei Jahrzehnten gehört Cecilia Bartoli eindeutig zu den führenden Künstlerinnen der klassischen Musik. In aller Welt wartet man mit großer Ungeduld und Spannung auf ihre kommenden Opernpartien, ihre Konzertprogramme und die Aufnahmen, die sie exklusiv bei Decca realisiert. Zehn Millionen verkaufte CDs von Aufnahmen wie Opera proibita und anderen Soloproduktionen mit Musik von Vivaldi, Gluck und Salieri sprechen ebenso von dem großen Erfolg wie die insgesamt mehr als zweijährige Plazierung in den internationalen Popcharts und die Fülle der Auszeichnungen, die sie – nach wie vor die »bestverkaufte klassische Künstlerin unserer Zeit « – für ihre Veröffentlichungen erhalten hat: Mehrere Goldene Schallplatten, fünf amerikanische Grammys® (USA), zehn Echos und ein Bambi aus Deutschland, zwei Classical Brit Awards, der französische Victoire de la musique und andere renommierte Preise finden sich auf dieser Liste ...

Produktdetails

Medium CD
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 12.09.2005
Sprache Deutsch

Kundenbewertungen

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Cecilia Bartoli singt verbotene Opern
von einer Kundin/einem Kunden aus Oslo am 19.01.2016

Ich liebe Barockmusik, die phantastisch von Cecilia Bartoli gesungen wird. Anfang des 18. Jahrhunderts durften Frauen diese Musik öffentlich nicht vortragen. Knaben wurden verstümmelt, um ihre helle Stimme zu behalten und als Kastraten aufzutreten. Traurig, aber Händels, Scarlattis und Caldarcas Musik ist herrlich spröde, un... Ich liebe Barockmusik, die phantastisch von Cecilia Bartoli gesungen wird. Anfang des 18. Jahrhunderts durften Frauen diese Musik öffentlich nicht vortragen. Knaben wurden verstümmelt, um ihre helle Stimme zu behalten und als Kastraten aufzutreten. Traurig, aber Händels, Scarlattis und Caldarcas Musik ist herrlich spröde, und verboten gewesen.


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    • "All'arme si accesi guerrieri" Aria dell Pace (Werkedition von Claudio Osele)
    1. "All'arme si accesi guerrieri" Aria dell Pace (Werkedition von Claudio Osele)
    2. "Mentre io godo" Aria della Speranza (Werkedition von Claudio Osele)
    3. "Un pensiero nemico di pace"
    4. "Vanne pentita a piangere" (Werkedition von Claudio Osele)
    5. "Sparga il senso lascivo veleno" (Werkedition von Claudio Osele)
    6. "Caldo Sangue" (Werkedition von Claudio Osele)
    7. "Come nembo che fugge col vento"
    8. "Ecco negl'orti tuoi...Che dolce simpatica" (Werkedition von Claudio Osele)
    9. "Qui resta...L'alta Roma" (Werkedition von Claudio Osele)
    10. "Lascia la spina cogli la rosa"
    11. "Ahi qual cordoglio...Doppio affetto" (Werkedition von Claudio Osele)
    12. "Si piangete pupille dolente" (Werkedition von Claudio Osele)
    13. "Ahi quanto cieca...Come foco allo splendore" (Werkedition von Claudio Osele)
    14. "Disserratevi oh porte d'Averno" (Edition von Clifford Bartlett)
    15. "Notte funesta...Ferma l'ali" (Edition von Clifford Bartlett)