Meine Filiale

Alias Grace

Roman

Margaret Atwood

(12)
eBook
eBook
Fr. 14.00
Fr. 14.00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i

Weitere Formate

Taschenbuch

Fr. 21.90

Accordion öffnen
  • Alias Grace

    Piper

    Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen

    Fr. 21.90

    Piper

eBook (ePUB)

Fr. 14.00

Accordion öffnen
  • Alias Grace

    ePUB (Piper)

    Sofort per Download lieferbar

    Fr. 14.00

    ePUB (Piper)

Hörbuch-Download

Fr. 44.90

Accordion öffnen

Beschreibung

Toronto, 1843: Das junge Dienstmädchen Grace wird mit sechzehn des Doppelmordes an ihren Arbeitgebern schuldig gesprochen. In letzter Sekunde wandelt das Gericht ihr Todesurteil in eine lebenslange Gefängnisstrafe um. Sie verbringt Jahre hinter Gittern, bis man sie schliesslich entlässt. Im Haushalt des Anstaltdirektors begegnet sie dem Nervenarzt Simon, der ihrer Geschichte auf den Grund gehen will: Ist Grace eine gemeingefährliche Verbrecherin oder unschuldig? Margaret Atwood hat einen Roman von hypnotischer Spannung geschrieben, der die Geschichte einer realen Gestalt, einer der berüchtigtsten Frauen Kanadas erzählt.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 624 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 03.07.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783492977432
Verlag Piper
Dateigröße 4896 KB
Übersetzer Brigitte Walitzek
Verkaufsrang 21260

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
9
3
0
0
0

Ein Patchwork-Roman
von einer Kundin/einem Kunden am 04.10.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

-Es gibt viele gefährliche Dinge, die in einem Bett stattfinden können. Es ist der Ort, an dem wir geboren werden, es ist der Ort, an dem eine Frau niederkommt, und es ist der Ort, an dem der Akt zwischen Mann und Frau stattfindet. Manche nennen es Liebe, andere Verzweiflung oder auch nur eine Demütigung, die es zu erleiden gilt... -Es gibt viele gefährliche Dinge, die in einem Bett stattfinden können. Es ist der Ort, an dem wir geboren werden, es ist der Ort, an dem eine Frau niederkommt, und es ist der Ort, an dem der Akt zwischen Mann und Frau stattfindet. Manche nennen es Liebe, andere Verzweiflung oder auch nur eine Demütigung, die es zu erleiden gilt.- Alias Grace erzählt die (wahre) Geschichte eines irisch-kanadischen Dienstmädchens, Grace Marks, die 1843 wegen Mordes an ihrem Dienstherrn und dessen Haushälterin zu lebenslanger Haft verurteilt, später aber begnadigt wurde. Hinzuerfunden hat Atwood den jungen amerikanischen Nervenarzt Simon Jordan, der Grace Geheimnis entschlüsseln will: Hat sie es getan oder nicht? Was als kanadische Dickens Adaption anmutet ist in Wahrheit so viel mehr, eine Geschichte der Unterdrückung der Frau. Atwood zeigt in welche Rollen die Frau gezwungen wurde, ohne die Möglichkeit auszubrechen, immer vom guten Willen der Männer abhängig. Und wie ein bunter Quilt, der immer wieder von Grace aufgegriffen wird, setzt sich auch dieser Roman aus vielen Stücken zusammen. Er beinhaltet etwas von den Bildern aus „Anne auf Greene Gables“, von der Stimmung aus Charles Dickens, strukturiert wie ein Tagebuchroman und gewürzt mit einer Spur Gothic Horror. Ein lesenswertes Sittenbild der Unterdrückung der Frau.

Schuldig oder unschuldig?
von einer Kundin/einem Kunden am 18.04.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Aufarbeitung eines realen Mordfalls in Kanada, der noch lange für Gespräche gesorgt hat. Mit gerade einmal 16 Jahren wird das Dienstmädchen Grace für den Doppelmord schuldig gesprochen. Viele Jahre und einen Aufenthalt im Zuchthaus später, wird ein junger Psychologe auf die Geschichte aufmerksam und versucht hinter die Wahrh... Die Aufarbeitung eines realen Mordfalls in Kanada, der noch lange für Gespräche gesorgt hat. Mit gerade einmal 16 Jahren wird das Dienstmädchen Grace für den Doppelmord schuldig gesprochen. Viele Jahre und einen Aufenthalt im Zuchthaus später, wird ein junger Psychologe auf die Geschichte aufmerksam und versucht hinter die Wahrheit der Geschichte zu kommen, indem er Grace interviewt. Doch ist Sie schuldig oder unschuldig? Eine mysteriöse und spannende Geschichtsaufarbeitung, gespickt mit originalen Zeitungsberichten und Briefen zum dem Fall machen das Buch nicht nur für Krimifans lesenswert. Eines der besten Bücher von Margaret Atwood.

Fesselnd und erschreckend
von Jill von Letterheart aus Berlin am 06.07.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Tatsächlich habe ich noch nie ein Buch der Autorin gelesen und dass es ausgerechnet Alias Grace werden würde, damit habe ich auch nicht gerechnet. Irgendwie hat mich das Buch einfach angelacht – und kaum habe ich die ersten Seiten gelesen, konnte ich es auch nicht mehr aus der Hand legen. Ein langer Vorlauf Wie der Titel sch... Tatsächlich habe ich noch nie ein Buch der Autorin gelesen und dass es ausgerechnet Alias Grace werden würde, damit habe ich auch nicht gerechnet. Irgendwie hat mich das Buch einfach angelacht – und kaum habe ich die ersten Seiten gelesen, konnte ich es auch nicht mehr aus der Hand legen. Ein langer Vorlauf Wie der Titel schon verrät, geht es in dieser Geschichte um Grace, ein damals 16 jähriges Mädchen, für das alles anders kam als erwartet. Nun findet sich der Leser im Gefängnis wieder – doch was ist passiert? Durch verschiedene Perspektiven soll nicht nur die wahre Tat der Straftäterin ans Licht geführt werden, sondern vielmehr auch ihr Leben beleuchtet werden. In den Rückblenden durchlebt man Grace Vergangenheit und bekommt einen ganz eigenen Blick auf die Geschehnisse. Detailreich und ungestüm wird hier berichtet, wie ein junges Mädchen eine Flucht in ein anderes Land übersteht, nur um dann an ihr Ende zu kommen. Davon abgesehen werden aber auch noch Zeitungsausschnitte, medizinische Gutachten und Verurteilungen mit in die Geschichte eingebracht, die das Bild vervollständigen. Zwischenzeitlich war es mir fast ein bisschen zu viel, da es mich immer wieder von der eigentlichen Geschichte abgelenkt hat. Denn auch, wenn eine gewisse Ruhe von diesem Buch ausgeht, so will man als Leser doch unbedingt hinter das Geheimnis kommen. Denn schließlich dreht es sich hier nicht „nur“ um eine Romanhelding, sondern vor allem um eine reale Persönlichkeit. Es hat etwas von einer kleinen Zeitreise – auf zum Toronto des 19. Jahrhunderts! Allerdings sollte man sich diesen Ausflug nicht zu spaßig vorstellen, es gibt genügend Sitten und Bräuche, von denen ich unglaublich froh bin, sie in der heutigen Zeit nicht mehr zu kennen. Doch gerade was Straftaten und deren Konsequenzen angeht, bekommt man hier noch einmal etwas ganz anderes vorserviert. Dass die Emanzipation noch nicht wirklich fortgeschritten ist, muss wohl nicht erwähnt werden und so hat die Geschichte auch schon fast ihren Anfang genommen… undurchschaubar – unberechenbar Mir ist es selten so schwer gefallen, einen Charakter einschätzen zu können. Grace war für mich einfach undurchschaubar. Kaum habe ich Mitgefühl mit ihr gehabt, war ich auch schon wieder verunsichert mit meiner Einschätzung. Der junge Nervenarzt Simon, der sich ihrer angenommen hat, gestaltet das Ganze nicht einfacher. Wobei ich auch sagen muss, dass mich die aktuellen Szenen immer eher weniger angesprochen haben – schließlich wollte ich erfahren, was Grace ins Gefängnis geführt hat! Zu Beginn habe ich mich ein wenig schwer mit dem Schreibstil getan – gehört er einfach zur Autorin selbst oder sollte er zu Grace passen und die Geschichte authentischer wirken lassen? Alles ist ein wenig verworren, abgehackt und teilweise sehr naiv, was der Geschichte aber wirklich Leben eingehaucht hat. Die menschliche Psyche wird uns wohl, zumindest ein Stück weit, für immer ein Rätsel bleiben. Als dann der große Moment gekommen ist war ich hin und her gerissen. Eine Erkenntnis, die ich mir so nicht vorgestellt habe, bzw. sie mir doch mehr als Täuschung erhofft hatte. Wobei natürlich die Frage ist, wie sehr man eine reale Geschichte anzweifeln sollte. Dennoch hatte der ganze Verlauf der Geschichte etwas unglaublich anziehendes an sich, etwas, das zum Nachdenken anregt und auch dafür sorgt, dass das Gelesene im Kopf bleibt. FAZIT Eine endgültige Bewertung fällt mir durchaus schwer. Alias Grace von Margaret Atwood hat etwas unglaublich Faszinierendes und Einnehmendes an sich, dennoch hat mich die Geschichte ein wenig unzufrieden zurückgelassen. Nichtsdestotrotz ein fantastisches Werk, über das ich sehr froh bin, es endlich gelesen zu haben!

  • Artikelbild-0