Nichts als die Nacht

John Williams

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Beschreibung

Ein literarisches Juwel neu entdeckt

Das Leben des jungen Arthur Maxley schwankt zwischen Müssiggang und einem nie verwundenen Trauma aus der Kindheit. Einen Abend und eine Nacht lang folgen wir ihm: zunächst zu einem Dinner mit seinem Vater, den er viele Jahre nicht gesehen hat. Schuld und Scham lasten auf dieser Begegnung, deren abruptes Ende einen Vorgeschmack bietet auf das verheerende Finale dieser Nacht. Die Strassen und Bars des nächtlichen Los Angeles sind die Kulisse, vor der sich Arthurs innerer Abgrund auftut, während er der sinnlichen Verführung einer fremden Schönen nachgibt.Alexander Fehling gibt der Sehnsucht nach dem Zustand der Unschuld eine Stimme, die noch lange im Hörer nachhallen wird. (Laufzeit: 4h 4)

John Williams wurde 1922 in Texas geboren. Während des Zweiten Weltkrieges meldete er sich als Freiwilliger des Army Air Corps und verbrachte zweieinhalb Jahre in Indien und Burma. In dieser Zeit begann er seinen ersten Roman „Nothing But the Night“, der 1948 veröffentlicht wurde.Darauf folgte das Studium der englischen Literatur an der University of Denver. Er erhielt nach Abschluss seines Masters einen Lehrauftrag an der University of Missouri, wo er 1954 im Fach Englische Literatur promovierte. Anschliessend kehrte Williams bis zu seiner Emeritierung 1985 als Assistenzprofessor an seine alte Universität zurück. Er verfasste insgesamt zwei Gedichtbände und vier Romane. „Augustus“, sein letzter Roman, wurde 1973 mit dem National Book Award ausgezeichnet. John Williams starb 1994 in Arkansas..
Bernhard Robben, geboren 1955, ist seit 1992 als Übersetzer tätig. Er übertrug und überträgt u.a. die Werke von Ian McEwan, John Burnside, John Williams und Salman Rushdie ins Deutsche. 2003 wurde er mit dem Straelener Übersetzerpreis der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW ausgezeichnet, 2013 mit dem Ledig-Rowohlt-Preis für sein Lebenswerk geehrt. Er lebt in Brunne, Brandenburg..
Alexander Fehling, 1981 in Berlin geboren, studierte an der renommierten Schauspielschule Ernst Busch. Im Theater und ersten Filmrollen machte er auf sich aufmerksam. Für seine Darbietung in "Am Ende kommen Touristen" erhielt er 2007 den Förderpreis Deutscher Film in der Kategorie Schauspiel. 2008 war er als SS-Soldat Wilhelm in Quentin Tarantinos "Inglourious Basterds" zu sehen, 2009 in der Titelrolle von Philip Stölzls Goethe! und 2010 als Andreas Baader in Andres Veiels "Wer wenn nicht wir". Auf der Berlinale 2011 wurde Alexander Fehling als Deutscher Shooting Star 2011 gekürt und im selben Jahr mit dem Jupiter Award und dem Metropolis-Filmpreis als Bester Schauspieler ausgezeichnet. Im Hörverlag ist er in der hochgelobten Hörspieladaption von Emily Brontës "Sturmhöhe" in der Rolle des Heathcliff zu hören.

Produktdetails

Abo-Fähigkeit Ja
Family Sharing Ja i
Medium MP3
Sprecher Alexander Fehling
Spieldauer 244 Minuten
Erscheinungsdatum 11.09.2017
Verlag Der Hörverlag
Format & Qualität MP3, 244 Minuten
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Übersetzer Bernhard Robben
Sprache Deutsch
EAN 9783844527964

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Nichts als die nacht
von einer Kundin/einem Kunden aus Baden-Baden am 27.05.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Frühwerk von John Williams ist eine Geschichte von Einsamkeit und Trauer. Sein Protagonist Arthur Maxley geht auf den Straßen und Bars in San Francisco umher, um seinen bedrohlichen Träumen und Ängsten zu entfliehen. Eine unruhige Sehnsucht nach der Liebe seiner Mutter befällt ihn oft. Die poetische Sprache lässt das große ... Das Frühwerk von John Williams ist eine Geschichte von Einsamkeit und Trauer. Sein Protagonist Arthur Maxley geht auf den Straßen und Bars in San Francisco umher, um seinen bedrohlichen Träumen und Ängsten zu entfliehen. Eine unruhige Sehnsucht nach der Liebe seiner Mutter befällt ihn oft. Die poetische Sprache lässt das große Talent John Williams erkennen.

Wie ein Gewitter...
von einer Kundin/einem Kunden aus Leiblfing am 16.05.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Diese schmale Novelle umfasst gerade mal 148 Seiten und ist das Erstlingswerk des Autors von "Stoner". Wie im Klappentext verraten wird, entstand das Werk nach einem Flugzeugabsturz im Dschungel, wo er wochenlang schwer verletzt festsaß. Arthur Maxley bezeichnet sich selbst als Träumer und Außenseiter. Mit Sicherheit ist er k... Diese schmale Novelle umfasst gerade mal 148 Seiten und ist das Erstlingswerk des Autors von "Stoner". Wie im Klappentext verraten wird, entstand das Werk nach einem Flugzeugabsturz im Dschungel, wo er wochenlang schwer verletzt festsaß. Arthur Maxley bezeichnet sich selbst als Träumer und Außenseiter. Mit Sicherheit ist er keine Identifikationsfigur, nicht mal für sich selbst. Von einem Kindheitstrauma schwer gezeichnet, lässt er sich in seinem Leben ziellos treiben, ohne darin zurecht zu kommen. Bereits auf den ersten Blick wirkt er alles andere als normal. Wir begleiten ihn lediglich einen Abend und eine Nacht lang. Maxley entschließt sich zu einem Treffen mit seinem Vater, zu dem er ein unausgesprochen belastetes Verhältnis hat und das ungut und abrupt endet. Mit steigendem Alkoholpegel und der Gesellschaft einer flüchtigen Bekanntschaft nähert sich die Geschichte unaufhaltsam einem dramatischen Höhepunkt. In diesem frühen Werk von John Williams ist bereits das große Erzähltalent erkennbar, die Fähigkeit Situationen zu beschreiben und Emotionen rüberzubringen. So herrscht eine düstere, unheilschwangere Atmosphäre vor, die in mitreißenden Bildern transportiert wird. Der Leser ahnt, dass Schreckliches passieren muss, dass die angestauten, unterdrückten Gefühle des Protagonisten irgendwann außer Kontrolle geraten müssen und sich dann entladen werden, wie ein Gewitter. "Jetzt aber stürzte die Erinnerung auf ihn ein wie eine Flut, die zu lange aufgestaut und zurückgehalten worden war, wodurch sie schrecklich an Kraft und Wucht gewonnen hatte." Seite 41 Dieses kleine Büchlein lässt mich vor allem durch seine sprachliche Brillanz, begeistert zurück. Ein ganz großes, absolut lesenswertes Debüt eines leider bereits verstorbenen Autors. Die restlichen vorliegenden Romane werde ich mir noch besorgen.

[...] bis das rote Meer, das vor seinen Augen wogte, von gnädiger Dunkelheit verdrängt wurde, bis er, er selbst, von der Dunkelheit verschlungen wurde und er nichts mehr war und nichts mehr fühlte ...
von einer Kundin/einem Kunden am 26.10.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Psyche des Hauptprotagonisten wird von Williams auf 150 Seiten so ausführlich ausgearbeitet, dass ich das Gefühl bekam, ich hätte eine Nacht mit dem mir von seinem Leben und seinen Ängsten erzählenden Hauptprotagonisten verbracht. Es ist meisterlich, wie Williams seinen Text auf dem Trauma und dem daraus resultierenden Chara... Die Psyche des Hauptprotagonisten wird von Williams auf 150 Seiten so ausführlich ausgearbeitet, dass ich das Gefühl bekam, ich hätte eine Nacht mit dem mir von seinem Leben und seinen Ängsten erzählenden Hauptprotagonisten verbracht. Es ist meisterlich, wie Williams seinen Text auf dem Trauma und dem daraus resultierenden Charakterzügen eines Menschen aufbaut. In seinem Debüt "Nichts als die Nacht" schlummert bereits das literarische Talent Williams´, dem es später gelingen wird, zu Weltruhm zu gelangen. Wie sagte der Kritiker-Pabst Reich-Ranicki immer: "Fabelhaft!"

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