Einladung zur Enthauptung

Nabokov: Gesammelte Werke Band 4

Vladimir Nabokov

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Beschreibung

«In Übereinstimmung mit dem Gesetz wurde Cincinnatus C. das Todesurteil im Flüsterton mitgeteilt.» Ein Mann sitzt im Gefängnis, auf die Hinrichtung wartend; er träumt, phantasiert, erinnert sich, schreibt und hat Angst. Das Verbrechen, das er auf dem Schafott büssen soll, ist seine Existenz als Einzelgänger.
Der grosse Erzähler Vladimir Nabokov hat mit diesem frühen Roman eine der bittersten Satiren der Weltliteratur geschrieben.

Vladimir Nabokov wird am 22. April 1899 in St. Petersburg geboren. Nach der Oktoberrevolution flieht die Familie 1919 nach Westeuropa. 1919-1922 in Cambridge Studium der russischen und französischen Literatur. 1922-1937 in Berlin, erste Veröffentlichungen, meist unter dem Pseudonym W. Sirin. 1937-1940 nach der Flucht aus Nazideutschland in Südfrankreich und in Paris, seit 1940 in den USA. 1961-1977 wohnt Nabokov im Palace Hotel in Montreux. Er stirbt am 2. Juli 1977.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 272 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.09.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783644000704
Verlag Rowohlt Verlag
Originaltitel Invitation to a Beheading
Dateigröße 983 KB
Übersetzer Dieter E. Zimmer

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Eine lesenswerte Geschichte
von Magnolie aus Buchloe am 09.11.2006
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Einladung zur Enthauptung ist ein mitfühlend geschriebener Roman. Der Protagonist erzählt aus seiner Sicht die Geschehnisse im Gefängnis und die Nerven reizende Zeit vor seiner Enthauptung. Er leidet sehr darunter, dass anscheinend alle den Termin der Enthauptung kennen und er alleine unwissend ist. Er möchte einfach alles h... Die Einladung zur Enthauptung ist ein mitfühlend geschriebener Roman. Der Protagonist erzählt aus seiner Sicht die Geschehnisse im Gefängnis und die Nerven reizende Zeit vor seiner Enthauptung. Er leidet sehr darunter, dass anscheinend alle den Termin der Enthauptung kennen und er alleine unwissend ist. Er möchte einfach alles hinter sich bringen. Er möchte wissen, wann alles zu Ende geht. Als dann ein angeblicher Mitgefangenen zu ihm kommt und ihm die Gesellschaft leisten will, kann er ihn nicht leiden und wird noch gereizter. Die Sprache des Romans ist gut und raffiniert geschrieben und man will mit jeder Zeile, genau so wie der Protagonist, wissen, wann es endet. Er tut dem Leser leid, da es bis Ende nicht ganz klar wird, warum er eigentlich verhaftet wurde und sogar hingerichtet werden soll. Er hatte ein unerfülltes und armseliges Leben, aber seine Enthauptung wird gleichzeitig sein größter Triumph sein. Das Buch ist für die Literatur Liebhaber ein lesenwertes Buch.

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