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Wie man wird, was man ist

Memoiren eines Psychotherapeuten

Irvin D. Yalom

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Beschreibung

Sehr persönliche Erinnerungen, geschrieben mit der Offenheit, die ihn als Psychotherapeuten so besonders und letztlich weltberühmt machten.

Irvin D. Yalom widmete sein Leben dem seelischen Leid anderer, in diesem Buch erzählt er von sich und den Umbrüchen, die ihn und seine Arbeit geprägt haben. Er berichtet von der Kindheit in prekären sozialen Verhältnissen, dem Minderwertigkeitsgefühl in jungen Jahren, der frühen Eigenwilligkeit, aber auch von den Kämpfen der verschiedenen psychotherapeutischen Schulen in den 1960er Jahren, den Anfängen der Studentenrevolte, der Menschenrechts- und Frauenbewegung, Drogen und Esoterik, und auch Berühmtheiten wie Viktor Frankl oder Rollo May kommen zu Wort.

Entstanden ist so das Porträt eines Mannes, der sein Leben in Gänze ausgekostet und gleichzeitig mit extremen Sinn gefüllt hat - von ausgelassenen Flitterwochen auf dem Motorrad durch Frankreich bis zur therapeutischen Arbeit mit Krebspatienten und dem Reflektieren über den eigenen Tod.

»Dieses letzte Buch ist noch einmal ein Geschenk.«

Irvin D. Yalom wurde 1931 als Sohn russischer Einwanderer in Washington, D.C. geboren. Er gilt als einer der einflussreichsten Psychoanalytiker in den USA und ist vielfach ausgezeichnet. Seine Fachbücher gelten als Klassiker. Seine Romane wurden international zu Bestsellern und zeigen, dass die Psychoanalyse Stoff für die schönsten und aufregendsten Geschichten bietet, wenn man sie nur zu erzählen weiss.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 640 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 20.11.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783641172039
Verlag Random House ebook
Originaltitel Becoming Myself. A Psychiatrist's Memoir.
Dateigröße 8997 KB
Übersetzer Barbara V. Bechtolsheim

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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Becoming Myself
von einer Kundin/einem Kunden am 20.01.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Kompromisslos offen erzählt der weltberühmte Psychotherapeut und Romanautor Irvin D. Yalom sein Leben. Spannend und auch immer wieder erstaunlich sind seine Kindheit und Jugend, sein Weg in die Welt der Wissenschaft und Literatur. Er spannt den Bogen weit; dem Leser öffnet sich ein fulminanter Kosmos. "Denn wie ich dem Ende näh... Kompromisslos offen erzählt der weltberühmte Psychotherapeut und Romanautor Irvin D. Yalom sein Leben. Spannend und auch immer wieder erstaunlich sind seine Kindheit und Jugend, sein Weg in die Welt der Wissenschaft und Literatur. Er spannt den Bogen weit; dem Leser öffnet sich ein fulminanter Kosmos. "Denn wie ich dem Ende näher und näher komme, wandere ich im Kreis, immer weiter dem Anfang zu" zitiert er Charles Dickens und lässt uns teilhaben an seinem reichen Leben. Eine faszinierende und anregende Lektüre!

Ein kleines Buch mit großem Inhalt
von einer Kundin/einem Kunden aus Weeze am 25.12.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„Die Geschenkausgabe mit der abgerundeten Ecke: anspruchsvolle Haptik, hochwertiges Papier, mit Lesebändchen, kleines Format“ heißt es in der Beschreibung. Als ich das Buch dann zum ersten Mal in Händen halte, bin ich noch ein wenig skeptisch. Nicht aufgrund des Inhalts, denn von Irvin D. Yalom las ich bereits einiges und war vo... „Die Geschenkausgabe mit der abgerundeten Ecke: anspruchsvolle Haptik, hochwertiges Papier, mit Lesebändchen, kleines Format“ heißt es in der Beschreibung. Als ich das Buch dann zum ersten Mal in Händen halte, bin ich noch ein wenig skeptisch. Nicht aufgrund des Inhalts, denn von Irvin D. Yalom las ich bereits einiges und war von seinen philosophisch psychologischen Romanen ebenso begeistert, wie von den Büchern, in denen er über seine Arbeit als Psychotherapeut berichtet. Inhaltlich bewege ich mich hier auf sicherem Terrain, davon bin ich überzeugt. Aber dies ist nun das erste Buch, das ich in einer dieser kleinen Ausgaben besitze, die gerade einmal 10 x 14.6 cm bemisst und 640 Seiten zwischen 2,8 Zentimetern beherbergt. Niedlich finde ich das Buchformat, das sich so einfach für unterwegs in Handtasche oder Rucksack packen lässt und schließe es gleich in mein Herz. Aber ob sich dieses Buch auch komfortabel lesen lässt? Ich bezweifle dies ein wenig, bin aber dennoch bereit es einfach mal auszuprobieren: Und ich bin überrascht, ja sogar begeistert. Denn dieses Buchformat scheint wie für meine Hände gemacht, auch wenn ich diese nicht unbedingt als zierlich bezeichnen würde. Das Buch liegt angenehm darin und ist keineswegs zu klein. Auch die Schrift ist nicht in einem Maße verkleinert worden, dass es mir unangenehm auffallen würde. Eher sorgt dieses spezielle Format dafür, dass sich das Lesen dieses Buches von den üblichen Größen abhebt und zu einem besonderen Leseerlebnis werden lässt. Hinzu kommt natürlich auch, dass der Inhalt dieses Buches für mich ein besonderer ist, weil es sich um die Autobiografie eines von mir sehr geschätzten Autoren handelt. Irvin D. Yalom gibt in „Wie man wird, was man ist – Memoiren eines Psychotherapeuten“ Einblick in seinen beruflichen Werdegang, nimmt aber auch mit in seine Kindheit und in gibt Privates preis. Das alles macht er aus der Sicht eines Mitte achtzigjährigen Mannes, wobei das Wissen eines in Psychologie und Philiosphie bewanderten Menschen mit reichhaltiger Lebenserfahrung aus ihm spricht. Durch ihn erlebt man ein Stück Geschichte der Psychotherapie und wie sein Einsatz auch die Gruppentherapie im Laufe der Jahre etablieren konnte. Aber es ist keine Selbstlobhudelei, die aus ihm spricht, sondern man lernt einen sympathischen Mann kennen, der berichtet, der manchmal unkonventionell sein kann, aber auch zu seinen Fehlern steht und in schwierigen Lebenslagen selbst gelegentlich Hilfe bei anderen Psychotherapeuten gesucht hat. Außerdem lernt man den über Achtzigjährigen kennen, der mit den Einschränkungen des Älter Werdens und den damit verbundenen Sorgen zu tun hat. Hierbei von Ängsten zu sprechen, wäre unpassend, denn sein insgesamt doch eher lockerer Umgang mit dem Alter und seinen Gedanken über das Ende des Lebens, die sich wohl aus seiner langjährigen Arbeit mit todkranken Patienten entwickelt haben, finde ich beeindruckend. „Ich sage mir oft: die Realität des Todes mag uns zerstören, aber die Vorstellung vom Tod kann uns retten. Es bringt die Erkenntnis auf den Punkt, dass wir nur eine Chance zu leben haben und deshalb in Fülle leben und am Ende möglichst wenig bedauern sollten. Meine Arbeit mit den Todkranken brachte mich schrittweise dazu, gesunde Patienten mit ihrer Sterblichkeit zu konfrontieren, um ihnen dadurch zu helfen, ihre Lebensweise zu ändern. Oft bedeutet dies einfach, den Patienten zuzuhören und ihnen ihre begrenzte Lebenszeit bewusster zu machen.“ (S. 344) Trotz teilweise ernster Themen handelt es sich bei diesem Buch jedoch nicht um eines, das einen bedrückt zurück lässt, wenn man es beendet hat. Vielmehr fühlt man sich durch erhellende Gedanken angeregt, sie weiter zu denken. Ein kleines Buch mit großem Inhalt und für mich ein Highlight in diesem Jahr.

von einer Kundin/einem Kunden am 19.09.2020
Bewertet: anderes Format

Werdegang, Beweggründe, bunt mit Anekdoten gefüllt zur Psychotherapie und Philosophie. Genau das will ich von einer Biographie: Das Wissen mitnehmen, was die Person zur Person gemacht hat ... oder schon immer war!


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