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Die Ermordung des Commendatore Band 2

Eine Metapher wandelt sich. Roman

Die Ermordung des Commendatore 2

(21)
Lesen Sie in ›Die Ermordung des Commendatore Band 2: Eine Metapher wandelt sich‹ wie die Geschichte des jungen Malers weitergeht.

Mit dem Porträt der 13-jährigen Marie wächst allmählich das Selbstvertrauen des jungen Malers in seinen eigenen Stil. Die wiedergewonnene Sicherheit hilft ihm, das Ende seiner Ehe zu verarbeiten. Während der Sitzungen freunden sich das Mädchen und der Maler an. Er ist beeindruckt und erschrocken zugleich von Maries Klugheit und Scharfsinn. Mit ihr kehrt die Erinnerung an seine kleine Schwester zurück, deren Tod er nie überwunden und nach der er in jeder Frau gesucht hat. Auch in seiner eigenen, die, wie er erfährt, schwanger ist. Als Marie verschwindet, ist er fest davon überzeugt, dass dies im Zusammenhang mit dem Gemälde ›Die Ermordung des Commendatore‹ steht und dass nur das Gemälde und sein Maler ihm den Weg weisen können, um Marie zu finden. Ein Weg, der durch eine Luke in eine andere Welt führt.
›Eine Metapher wandelt sich‹ ist die Fortsetzung von Band 1 ›Eine Idee erscheint‹ des Romans ›Die Ermordung des Commendatore‹
Portrait
Haruki Murakami wurde 1949 in Kyoto, Japan geboren und wuchs in Kobe auf. Seine Eltern sind Lehrer für japanische Literatur. Nach abgeschlossenem Studium der Theaterwissenschaften und des Drehbuchschreibens verließ er 1975 die Waseda-Universität in Tokio und entdeckte sein aufkeimendes Interesse an amerikanischer Literatur und Musik. Im Jahr 1974 gründete er den Jazzclub "Peter Cat", den er sieben Jahre lang betrieb.
Sein erster Roman, "Hear the Wind sing" (1979), brachte ihm den Gunzou-Förderpreis ein. Zusammen mit "Pinball", 1973 (1980, beide wurden nur ins Englische übersetzt) und "Wilde Schafsjagd" (1982, dt. 1991), für den er mit dem Norma-Förderpreis ausgezeichnet wurde, bildet dieser Roman die sogenannte "Trilogie der Ratte".
Zu Murakamis weiteren Veröffentlichungen zählen "Hard-Boiled Wonderland und das Ende der Welt" (1984, dt. 1995), "Naokos Lächeln" (1987, dt. 2001), "Tanz mit dem Schafsmann" (1988, dt. 2002), "Gefährliche Geliebte" (1992, dt. 2000), "Der Elefant verschwindet" (1993, dt. 1995) und "Als ich eines Tages im April das 100%ige Mädchen sah" (dt. 1996).
In den 80er Jahren war er dauerhaft in Europa ansässig (u. a. in Frankreich, Italien und Griechenland), bevor er von 1991 an mit seiner Ehefrau vier Jahre lang in den USA lebte, wo er in Princeton lehrte und den Roman "Mister Aufziehvogel" verfasste (1994–95, dt. 1998), für den er den Yomiuri-Literaturpreis erhielt. Nach dem Erdbeben von Hanshin und dem Gas-Attentat auf die Tokioter U-Bahn von 1995 kehrte Murakami nach Japan zurück, wo er zunächst Opfer des Attentats und schließlich auch Mitglieder der Aum-Shinrikyo-Sekte interviewte. Die Interviews erschienen in Japan in zwei Bänden; der zweite, "The Place that was promised" (1998), wurde mit dem Preis der Kuwabara Takeo-Akademie ausgezeichnet. Eine Auswahl aus beiden Büchern wurde 2002 als deutschsprachige Ausgabe unter dem Titel "Untergrundkrieg" veröffentlicht.
Von Haruki Murakami erschienen seitdem "Sputnik Sweetheart" (1999, dt. 2002), "Nach dem Beben" (1997, dt. 2003), "Kafka am Strand" (2002, dt. 2004), die Kurzgeschichtensammlung "Blinde Weide, schlafende Frau" (dt. 2006), der Roman "Afterdark" (dt. 2005) und das Sachbuch "Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede" (dt. 2007). Zu den jüngsten Veröffentlichungen zählen "1Q84, Buch 1&2" (dt. 2010) und Buch 3 (dt. 2011) sowie die von Kat Menschik illustrierten Erzählungen "Schlaf" und "Die Bäckereiüberfälle". Die Neuübersetzung von Murakamis literarischem Durchbruch "Gefährliche Geliebte" (mit dem neuen Titel "Südlich der Grenze, westlich der Sonne") erschien 2013.
Zu den Preisen, die Murakami in jüngerer Zeit erhielt, gehören der Frank O’Connor Internationale Kurzgeschichtenpreis (Irland, 2006) der Franz-Kafka-Preis (Tschechien, 2006) und der Asahi-Preis (Japan, 2006).
Zudem hat Murakami Werke diverser amerikanischer Autoren ins Japanische übertragen, darunter Bücher von F. Scott Fitzgerald, Raymond Carver, John Irving und Raymond Chandler. Seine eigenen Werke wurden bislang in mehr als vierzig Sprachen übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 500 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.04.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783832189891
Verlag DUMONT Buchverlag
Dateigröße 1418 KB
Übersetzer Ursula Gräfe
Verkaufsrang 1.134
eBook
Fr. 30.00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
15
5
1
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 07.11.2018
Bewertet: anderes Format

Der zweite Teil der "Ermordung des Commendatore", eine tolle Fortsetzung. Wirklich zu empfehlen.

von einer Kundin/einem Kunden am 06.08.2018
Bewertet: anderes Format

Wenn man den 1.Teil gelesen hat, möchte man wissen wie es weitergeht. Ja ein Murakami ...seltsam eigenartig und schräg. Aber so das aufhören auch nicht möglich ist, ich mag das.

Murakami in Bestform
von einer Kundin/einem Kunden am 20.05.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der zweite Teil der Ermordung des Commendatore knüpft nahtlos an den ersten Band an. Unser Protagonist hat sich auf Wunsch des sonderbaren Menshiki dazu bereit erklärt ein Porträt der jungen Marie anzufertigen. In Züge dessen erkennt er immer mehr Parallelen zwischen ihr und seiner jung verstorbenen Schwester. Als Marie... Der zweite Teil der Ermordung des Commendatore knüpft nahtlos an den ersten Band an. Unser Protagonist hat sich auf Wunsch des sonderbaren Menshiki dazu bereit erklärt ein Porträt der jungen Marie anzufertigen. In Züge dessen erkennt er immer mehr Parallelen zwischen ihr und seiner jung verstorbenen Schwester. Als Marie dann eines Tages spurlos verschwindet, setzt er alles daran sie zu finden. Wirkte der erste Band über weite Strecken noch wie ein umfangreicher Prolog, so zeigt Murakami hier alles, was ihn zu einem der bedeutendsten Autoren der Gegenwart macht. Seine Gabe Realität und Fantasie auf eine Art und Weise zu vermischen, die einerseits völlig plausibel wirkt, aber gleichzeitig der Absurdität so viel Platz lässt, dass man als Leser_in völlig in seinen Bann gezogen wird, ist unerreicht. Am Ende bleibt eine berührende Geschichte über Verlust, die Macht der Kunst und die Möglichkeit neu anzufangen.