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Serhij Zhadan

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Beschreibung

Serhij Zhadan, 1974 im Gebiet Luhansk/Ostukraine geboren, studierte Germanistik, promovierte über den ukrainischen Futurismus und gehört seit 1991 zu den prägenden Figuren der jungen Szene in Charkiw. Er debütierte als 17-Jähriger und publizierte zwölf Gedichtbände und sieben Prosawerke. Für Die Erfindung des Jazz im Donbass wurde er mit dem Jan-Michalski-Literaturpreis und mit dem Brücke-Berlin-Preis 2014 ausgezeichnet (zusammen mit Juri Durkot und Sabine Stöhr). Die BBC kürte das Werk zum »Buch des Jahrzehnts«. Zhadan lebt in Charkiw.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 300
Erscheinungsdatum 11.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-42805-4
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 21.6/13.1/2.7 cm
Gewicht 400 g
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Juri Durkot, Sabine Stöhr

Kundenbewertungen

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"Internat" - ein hartes, aber sehr berührendes Buch!
von einer Kundin/einem Kunden aus Kloten am 21.02.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich wurde schon lange nicht mehr von einem Buch so sehr berührt. Anzunehmenderweise ein weitgehend autobiografischer Text, wie anders könnte der Autor so entsetzliche Kriegsschauplätze so akribisch beschreiben? Wenn man sich dann aber all den fast unerträglichen Beschreibungen von Leid und Schmerz hingegeben hat, wird man mit Si... Ich wurde schon lange nicht mehr von einem Buch so sehr berührt. Anzunehmenderweise ein weitgehend autobiografischer Text, wie anders könnte der Autor so entsetzliche Kriegsschauplätze so akribisch beschreiben? Wenn man sich dann aber all den fast unerträglichen Beschreibungen von Leid und Schmerz hingegeben hat, wird man mit Situationsvergleichen belohnt, die einem zum Schmunzeln bringen, einfach unglaublich!

Es lohnt sich, sich mit dieses Buch zu beschäftigen
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 14.12.2019

Mir gefällt das Buch. Es erzählt über den unerklärten Krieg In der Ostukraine und den Versuch, dem sinnlosen Sterben zu trotzen. Das Buch ist so aufgebaut, dass es keinen Autor gibt. Es gibt Pascha, den Lehrer an der Frontlinie, wir sehen die Lage mit seinen Augen. Es lohnt sich, das Buch zu lesen.


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