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Das Glas-Universum

Wie die Frauen die Sterne entdeckten

Dava Sobel

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Beschreibung

Es war die Zeit, in der Edison mit seiner elektrischen Glühbirne für Aufsehen sorgte, als Frauen an der amerikanischen Ostküste erstmals die Gestirne erkundeten. Ein Professor der Harvard University engagierte sie Anfang der 1880er-Jahre zunächst als "Computer" - als Rechnerinnen - am Observatorium. Darunter nicht nur Familienmitglieder von Astronomen, sondern auch Absolventinnen der neuen Frauen-Colleges und begeisterte Sternbeobachterinnen. Und sie leisteten wahrlich Erstaunliches: Die ledige Mutter und ehemalige Haushälterin Williamina Fleming etwa machte durch ihre Berechnungen allein schon an die 300 Sterne ausfindig. Die Pfarrerstochter Antonia Maury entwickelte eine eigene Klassifikation der Planeten, die heute als Grundstein der modernen Astrophysik gelten kann. Doch wenige der Harvard-Frauen fanden später die verdiente Anerkennung auf einer eigenen Forschungsstelle. Dem Wirken der ambitionierten Wissenschaftlerinnen ein Denkmal zu setzen ist daher Dava Sobels Anliegen mit ihrem neuen, spannend erzählten Buch.

»Sobel hat eine exzellent recherchierte Wissenschaftsgeschichte verfasst (…).«, Deutschlandfunk Kultur "Lesart", 03.02.2018

Dava Sobel ist eine vielfach ausgezeichnete Wissenschaftsredakteurin der New York Times. Weltweit bekannt wurde sie als Autorin des Bestsellers »Längengrad«, mit dem sie eine völlig neue und überaus erfolgreiche Form des populären Wissenschafts-Sachbuchs begründete. Im Berlin Verlag erschienen auch die Romane »Planeten« und »Galileos Tochter«. Dava Sobel lebt in East Hampton und in New York.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 464 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.11.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783827079510
Verlag Berlin Verlag
Dateigröße 19968 KB
Übersetzer Thorsten Schmidt, Christiane Wagler
Verkaufsrang 45950

Kundenbewertungen

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Das schwache Geschlecht und die Astrophysik
von einer Kundin/einem Kunden am 15.05.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Observatorium der Harvard Universität hat ab Mitte des 19. Jahrhunderts mehr als jedes andere zum Fortschritt der Astronomie und Kosmologie beigetragen. Wesentlich daran beteiligt eine Gruppe junger Astronominnen, die Pionierinnen auf diesem Gebiet waren. Pioniere der anderen Art waren die Direktoren Eduard C. Pickering und ... Das Observatorium der Harvard Universität hat ab Mitte des 19. Jahrhunderts mehr als jedes andere zum Fortschritt der Astronomie und Kosmologie beigetragen. Wesentlich daran beteiligt eine Gruppe junger Astronominnen, die Pionierinnen auf diesem Gebiet waren. Pioniere der anderen Art waren die Direktoren Eduard C. Pickering und Harlow Shapely, die die Frauenbildung und das Frauenstudium vorantrieben - wenn auch nicht ganz uneigennützig als Sparmaßnahme für ihr Institut. In dieser Zeit erkundete Henrietta Leavitt die Leuchtkraft und Lichtkurven der Cepheiden. Annie Jump Cannon untersuchte die Spektren, die für die Bestimmung der Abstände zu anderen Galaxien von entscheidender Bedeutung sind und Cecilia Payne entwickelte Methoden zur Bestimmung der Zusammensetzung von Sterne. Dava Sobel schreibt zugegebenermaßen mit einigen Längen, über das Leben und die Motivation dieser Astronominnen, ihren männlichen Kollegen und den wohlhabenden Sponsoren des Observatoriums.

von einer Kundin/einem Kunden am 26.05.2018
Bewertet: anderes Format

Spannendes Sachbuch über den Platz der Frauen in der Astronomie-Forschung.Er ist größer als vermutet Dava Sobel ist als Wissenschaftsjournalistin perfekt für das Thema. Lohnt sich.

Wie Frauen zu Sternenbeobachterinnen wurden
von einer Kundin/einem Kunden am 28.12.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Diese Buch liest sich nicht wie ein Roman. Dava Sobel erzählt die Geschichte der ersten Sternenbeobachterinnen ohne Ausschmückungen und romantischer Verstrickungen.


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