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Das Imago-Projekt

Roman

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Für die letzten freien Menschen, die in einem Schwarm aus 28 Grossraumschiffen durch die Galaxis ziehen, ist die zerstörte Erde nur noch eine ferne Erinnerung. Verfolgt von gnadenlosen Feinden stossen sie auf eine Intelligenz, die fremder nicht sein könnte: Eine gigantische Sphäre umhüllt einen Stern. Wer immer dort lebt - er beweist schon beim Erstkontakt, dass er der Menschheit weit überlegen ist. Aber die Kommunikation mit der Sphäre gestaltet sich schwierig und Hinweise auf ein sogenanntes Imago-Projekt deuten auf eine verstörende Wahrheit hin. Das Militär rüstet zum Kampf gegen die Sphäre, doch Kara Jeskon glaubt fest an ihren Traum, dass es jenseits der Konflikte auch die Chance auf Frieden gibt. Kann sie den Kontakt zur geheimnisvollen Sphäre nutzen, um der Menschheit eine Zukunft zu eröffnen, die sie mit sich selbst und dem Universum versöhnt?
Portrait
Robert Corvus, 1972 geboren, lebt in Köln. Der Diplom-Wirtschaftsinformatiker war in verschiedenen internationalen Konzernen als Strategieberater und Projektleiter tätig. Corvus ist Metalhead, Kinofan und Tänzer. Er veröffentlichte zahlreiche Romane in den Reihen »Das schwarze Auge« und »Battletech« sowie einen apokalyptischen Vampirthriller. Mit der Trilogie »Die Schattenherren« und dem Einzelroman »Schattenkult« etablierte er sich auf der dunklen Seite der Fantasy. Zuletzt erschienen sein Science-Fantasy-Roman »Feuer der Leere« sowie sein High-Fantasy-Epos »Drachenmahr«. Die »Schwertfeuer-Saga« ist seine neuste epische Fantasyserie.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 496
Erscheinungsdatum 03.04.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-70482-3
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 20,5/13,5/4,3 cm
Gewicht 570 g
Buch (Paperback)
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Kundenbewertungen

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Philosophischer habe ich Science Fiction noch nicht erlebt.
von einer Kundin/einem Kunden aus Neckartenzlingen am 04.05.2018

Es ist eine unvorstellbare Reise, auf die der Autor uns hier mitnimmt. War schon der Raumschiff-Schwarm der letzten Menschen in ?Feuer der Leere? unglaublich, so folgt in diesem Roman eine ursprünglich von Menschen geschaffene künstliche Intelligenz, die alles in den Schatten stellt, was wir bisher aus Literatur und Film... Es ist eine unvorstellbare Reise, auf die der Autor uns hier mitnimmt. War schon der Raumschiff-Schwarm der letzten Menschen in ?Feuer der Leere? unglaublich, so folgt in diesem Roman eine ursprünglich von Menschen geschaffene künstliche Intelligenz, die alles in den Schatten stellt, was wir bisher aus Literatur und Film kennen. Kernfrage des Buches ist: Was macht den Menschen zum Menschen? Wann hört er auf, ein Mensch zu sein oder bleibt er das für immer? Und auf ?Nebenschauplätzen? muss Diplomatie dafür sorgen, dass die Menschen in ihrer Gemeinschaft ? so verschieden die Kulturen auf den einzelnen Schiffen auch sein mögen ? weiter existieren kann. Keiner der Charaktere ist schwarz oder weiß. Alle haben ihre Stärken und Schwächen, die man mögen kann oder auch nicht. Sie machen Fehler oder werden zu Helden, sind innerlich zerrissen und müssen Entscheidungen treffen, die sie innerlich verändern. Waren die verschiedenen Kulturen auf den einzelnen Schiffen des Schwarms in Teil 1 ein interessanter Fakt, prallen sie in diesem Roman auf heftigste Weise aufeinander. Es ist überhaupt kein Raum für Langeweile in der gesamten Handlung. Überlegt man während der gesamten Zeit noch, wie dieses Abenteuer enden könnte, welche Allianzen und Beziehungen sich bilden und behaupten können, wirft der Autor uns im vorletzten Kapitel in eine Welt, die ich mir beim besten Willen nicht hätte selbst ausmalen können. Er lässt die Protagonisten tief in ihre Sehnsüchte und Hoffnungen eintauchen, weckt beim Leser Verständnis für ihre Ängste und wirft immer wieder zutiefst philosophische Fragen auf. Ich weiß gar nicht so recht, wie ich das alles in Worte fassen soll ? ihr müsst euch selbst auf diese Reise begeben. Auf jeden Fall solltet ihr aber ?Feuer der Leere? vorher lesen. Zum einen ist auch das ein großartiger Science Fiction Roman, aber vor allem versteht man den ein oder anderen Zusammenhang einfach besser, wenn man die Vorgeschichte der einzelnen Charaktere kennt. Von mir gibt es 5 Sterne, obwohl mir auch in diesem Buch das Ende ein klein wenig überhastet erschien. Aber das kann man verschmerzen, weil es viele Dinge gibt, die einen über?s Lesen hinaus beschäftigt. Jeder, der Science Fiction mag, darf hier ohne Bedenken zugreifen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Robert Corvus uns noch weiter mit dem Schwarm durch die Weiten des Universums und unserer Vorstellungskraft reisen lassen würde. Raum für eine Fortsetzung gibt es allemal. Fazit: Was macht uns zum Menschen und wann hören wir auf, Mensch zu sein? In den unendlichen Weiten des Universums muss sich die Menschheit mit sich selbst auseinander setzen und Grenzen überschreiten, um weiter existieren zu können. Philosophischer habe ich Science Fiction noch nicht erlebt.

Was definiert das Menschsein?
von Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 03.05.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Die letzten freien Menschen, die sich in einem Schwarm von 28 Großraumschiffen zusammengetan haben, müssen vor ihren Feinden in den Rotraum fliehen. Dabei geraten sie in den Fokus einer fremdartigen Intelligenz, die sie Sphäre nennen. Diese gigantische Sphäre umhüllt einen Stern, jedoch nimmt sie Kontakt zu den Menschen auf,... Die letzten freien Menschen, die sich in einem Schwarm von 28 Großraumschiffen zusammengetan haben, müssen vor ihren Feinden in den Rotraum fliehen. Dabei geraten sie in den Fokus einer fremdartigen Intelligenz, die sie Sphäre nennen. Diese gigantische Sphäre umhüllt einen Stern, jedoch nimmt sie Kontakt zu den Menschen auf, vor allem zu den sogenannten Befreiern der ESOX. Diese Gruppe will sich aus dem Überwachungsgriff der anderen Schiffe gewaltsam befreien und wieder ihrem Zentralcomputer zu alter Macht verhelfen. Mithilfe der Sphäre hoffen sie ihr Ziel zu erreichen, auch wenn das die Abspaltung vom Schwarm bedeuten würde. Nach ?Feuer der Leere? entführt der Autor die Leser wiederum in die Welt der letzten Menschen und ihres Schwarms. Die Handlung baut jedoch nicht auf dem ersten Band auf, sondern bildet eine eigene Geschichte. Aber dennoch begegnen wir einigen Charaktere aus dem ersten Band. So auch Kara Jeskon, eine Koexistenzialistin, die daran glaubt, dass es neben dem Weg der Gewalt eine Chance auf ein friedliches Zusammenleben der Spezies gibt. Während Kara im ersten Buch noch etwas unreif erschienen ist, muss sie diesmal beweisen, wie ernst es ihr mit ihren Idealen ist und was sie bereit ist zu tun, um diese umzusetzen. Bei dem Raumschiffen stehen diesmal die ESOX und auch die SQUID im Vordergrund, welche nicht unterschiedlicher sein können. Die Mitglieder der ESOX setzten bis vor fünf Jahren auf Implantate und eine enge Verbindung und Abhängigkeit von ihrem Zentralcomputer, der ihnen eine technisch hohe Effizienz und persönliche Leistungssteigerung ermöglichte. Die Menschen der anderen Raumschiffe sahen hierbei eine Gefahr für das Menschsein und besetzten damals die ESOX und kappten mit Waffengewalt den Einfluss des Zentralrechners. Die SQUID dagegen ist das einzige Schiff des Schwarms, welches selbst ein lebender Organismus darstellt. Das als Gütige Mutter bezeichnete Schiff ist ein Kind des Rotraums. Ihre Bewohner zeichnen sich dadurch aus, dass sie keine technischen, sondern ausgeprägte biologische Mutationen aufweisen. Ein Teil der ESOX, darunter Aneste, streben den früheren Zustand auf der ESOX an, und zwar mit Waffengewalt und Guerillamethoden. Anfangs konnte ich Anestes Beweggründe noch nachvollziehen, aber dann wurde sie mir aufgrund ihres brennenden Hasses auf die Besatzer immer unsympathischer. Umso gespannter war ich natürlich, ob es zu einem Zusammentreffen von Aneste und Kara kommen wird und wie dieses dann verlaufen wird. Um ihr Ziel zu erreichen,ist Aneste bereit, sich mit der fremden Intelligenz zu verbünden, die ihr ihre Hilfe anbietet. Aber da schnell klar wird, dass die Sphäre den Menschen haushoch überlegen ist, habe ich mich gefragt, welches Ziel sie dabei wirklich verfolgt. Das was dann die Protagonisten erleben und erfahren, ist eine spannende Reise zu den Fragen der Menschheit und was die Menschen ausmacht ? und ob und wie menschlich Superintelligenzen sein können. Diese Reise bringt nicht nur die SQUID und die ESOX an ihre Grenzen, sondern könnte zu einer Gefahr für den ganzen Schwarm werden. Gelungen fand ich auch, dass wir diesmal mit der PAYARA ein bisher unbekanntes Schiff des Schwarms näher kennenlernen. Für dessen Bewohner ist es das höchste Ziel, sich in Kämpfen Meriten zu erwerben, mit denen sie sich brüsten können. Ich muss gestehen, ich hatte ein wenig Schwierigkeiten mit dieser Zielsetzung. Vor allem war es aber ein spannender Kontrast zu Karas Bestrebungen, auf Diplomatie statt auf Waffen zu setzen. Dank der vielschichtigen Darstellung seiner Figuren und den tiefschürfenden Fragen, die viel Raum für eigene Überlegungen und Reflexionen bieten, schaffte es Robert Corvus wieder, einen für mich äußerst spannenden und unterhaltsamen Roman zu schreiben. Mir hat ?Feuer der Leere? schon sehr gut gefallen, aber ?Das Imago-Projekt? konnte noch etwas draufsetzen. Daher hoffe ich sehr, dass wir noch weitere Geschichten rund um den Schwarm lesen werden, denn Potenzial gibt es in jedem Fall noch genug.

Sehr gutes Buch das zum Nachdenken anregt
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Salzuflen am 01.05.2018

Dieses Buch schliesst fast nahtlos an den Vorgänger "Feuer der Leere" an und verfolgt weiter das Schicksal der letzten grossen Ansammlung von Menschen auf den Grossraumschiffen des Schwarms. Doch statt eines eindeutigen Gegners treffen sie hier auf eine geheimnisvolle Sphäre. Diese scheint technologisch sehr weit fortgeschritten, aber die Frage... Dieses Buch schliesst fast nahtlos an den Vorgänger "Feuer der Leere" an und verfolgt weiter das Schicksal der letzten grossen Ansammlung von Menschen auf den Grossraumschiffen des Schwarms. Doch statt eines eindeutigen Gegners treffen sie hier auf eine geheimnisvolle Sphäre. Diese scheint technologisch sehr weit fortgeschritten, aber die Frage ob sie friedlich oder feindlich gesinnt ist ist nicht so leicht zu beantworten. Die Rätsel stellen den Schwarm vor ganz neue Herausforderungen, die durch Rebellen in den eigenen Reihen auch noch verkompliziert werden. Ein sehr gutes Buch, dessen Kernfrage tatsächlich nicht der Überlebenskampf der Menschheit ist, sondern die Frage was "Mensch sein" überhaupt definiert. Es ist keine seichte Kost vor der unendlichen Kulisse des Weltraumes sondern eine realistische Betrachtung dessen was Menschen und ihre Technik in der Zukunft ausmachen könnte, mit all den Vorteilen, aber auch den Problemen. Mir hat dieses Buch viel gegeben, und es lässt mich auch Tage nach dem Lesen nicht los. Ich werde es sicher noch das eine oder andere Mal lesen.