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Die Ladenhüterin

Roman

Sayaka Murata

(57)
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Beschreibung

Die literarische Sensation aus Japan: Eine Aussenseiterin findet als Angestellte eines 24-Stunden-Supermarktes ihre wahre Bestimmung. Beeindruckend leicht und elegant entfaltet Sayaka Murata das Panorama einer Gesellschaft, deren Werte und Normen unverrückbar scheinen. Ein Roman, der weit über die Grenzen Japans hinausweist.
Keiko Furukura ist anders. Gefühle sind ihr fremd, das Verhalten ihrer Mitmenschen irritiert sie meist. Um nirgendwo anzuecken, bleibt sie für sich. Als sie jedoch auf dem Rückweg von der Uni auf einen neu eröffneten Supermarkt stösst, einen sogenannten Konbini, beschliesst sie, dort als Aushilfe anzufangen. Man bringt ihr den richtigen Gesichtsausdruck, das richtige Lächeln, die richtige Art zu sprechen bei. Keikos Welt schrumpft endlich auf ein für sie erträgliches Mass zusammen, sie verschmilzt geradezu mit den Gepflogenheiten des Konbini. Doch dann fängt Shiraha dort an, ein zynischer junger Mann, der sich sämtlichen Regeln widersetzt. Keikos mühsam aufgebautes Lebenssystem gerät ins Wanken. Und ehe sie sichs versieht, hat sie ebendiesen Mann in ihrer Badewanne sitzen. Tag und Nacht.

" Es ist diese vollendete Entfremdung, von der diese herzbitterliche, absurd komische Groteske erzählt. " DIE ZEIT 20180709

Sayaka Murata wurde 1979 in der Präfektur Chiba, Japan, geboren. Für ihre literarische Arbeit erhielt sie bereits mehrere Auszeichnungen. Ihr Roman »Die Ladenhüterin« gewann 2016 mit dem Akutagawa-Preis den renommiertesten Literaturpreis Japans und war in mehr als einem Dutzend Ländern ein grosser Erfolg..
Ursula Gräfe hat Japanologie, Anglistik und Amerikanistik in Frankfurt am Main studiert. Seit 1989 arbeitet sie als Literaturübersetzerin aus dem Japanischen und Englischen und hat neben zahlreichen Werken Haruki Murakamis auch Autoren wie Yasushi Inoue und Hiromi Kawakami ins Deutsche übertragen.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 145
Erscheinungsdatum 09.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-351-03703-1
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 21.8/13.1/2 cm
Gewicht 272 g
Originaltitel Konbini Ningen
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Ursula Gräfe
Verkaufsrang 2700

Buchhändler-Empfehlungen

Grossartig!

Geraldine Chantal Daphne Dettwiler, Buchhandlung Basel

Nach beenden dieser Lektüre, gehe ich wohl nie wieder in einen Laden, ohne dabei an dieses Buch zu denken. Es war grossartig und hat unglaublich viel Spass gemacht zu lesen. Obwohl Inhaltlich nicht wahnsinnig viel passiert, passiert eben doch sehr viel. Wie das meistens so ist mit Büchern von japanischen Autoren. Dieses Buch zeigt auf sehr eindrückliche Art und Weise, wie fest die Vorurteile in Japan doch verankert sind. Besonders für Frauen. Wie man nur in die Gesellschaft passt, wenn man «normal» ist. Die Hauptperson, Keiko, nimmt uns mit in ihren Alltag als Angestellte in einem 24Stunden Konbini. Zwischen den Zeilen passiert so viel und ich konnte das Büchlein nicht zur Seite legen. Grossartig! Mit unerwarteten Wendungen. Zum Schmunzeln und Nachdenken. Unbedingt lesen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
57 Bewertungen
Übersicht
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Japan für Außenseiter
von Matthias Sahlmann aus Hagen am 01.02.2021

Ein nettes kleines Buch in dem es um Außenseiter (Autisten?) geht, die ihren Platz in der Welt in der sie leben suchen. Unsere Heldin arbeitet als Aushilfe in einem Supermarkt, weil die starren Regeln dort (wann wird was aufgefüllt, wie werden Kunden begrüßt etc.) ihr helfen, in der Masse der „normalen Menschen“ unterzutauchen. ... Ein nettes kleines Buch in dem es um Außenseiter (Autisten?) geht, die ihren Platz in der Welt in der sie leben suchen. Unsere Heldin arbeitet als Aushilfe in einem Supermarkt, weil die starren Regeln dort (wann wird was aufgefüllt, wie werden Kunden begrüßt etc.) ihr helfen, in der Masse der „normalen Menschen“ unterzutauchen. Ein wenig traurig, manchmal auch lustig. Nett geschrieben (oder übersetzt, oder Beides)... aber... unter einer „literarischen Sensation“ verstehe ich doch etwas Anderes. Jedenfalls hatte ich viel Freude an dem kleinen Buch. Ich bezweifele aber, dass ich mich in 10 Jahren noch daran erinnern werde. Es gibt Nichts zu meckern, muss man aber nicht unbedingt gelesen haben, fürchte ich. Andererseits: Was muss man schon gelesen haben. Ein kleiner Einblick in die japanische Gesellschaft und Kultur.

Interessante Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 01.01.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein sehr interessantes Buch über eine Außenseiterin, deren Freunde und Familie stets besser wissen, was ihr gut tut und was nicht, die in der "normalen Welt" aber eigentlich gar nicht so glücklich ist. Ich fand das Buch packend, selbst, wenn an sich kaum Action stattfindet. Beim Lesen empfindet man eine Mischung aus Belistigung... Ein sehr interessantes Buch über eine Außenseiterin, deren Freunde und Familie stets besser wissen, was ihr gut tut und was nicht, die in der "normalen Welt" aber eigentlich gar nicht so glücklich ist. Ich fand das Buch packend, selbst, wenn an sich kaum Action stattfindet. Beim Lesen empfindet man eine Mischung aus Belistigung Wut und Verwunderung über die Gesellschaft und ihre Außenseiter. Empfehlenswert!

von einer Kundin/einem Kunden am 31.12.2020
Bewertet: anderes Format

Eine skurrile Geschichte, die einen die japanische Gesellschaft näherbringt und zeigen möchte, wie Außenseiter versuchen in ihr zu leben.


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