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Hatten wir nicht mal Sex in den 80ern?

Roman

Timo Blunck

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Beschreibung


»Sie rauchen ohne Filter, ich lebe ohne Filter.«

Nachdem eine Party-Nacht in der Notaufnahme endet, stellt Schröders Schwester ihn vor die Wahl: »Entweder Therapie, oder ich sags Mama.« So findet er sich auf der Couch der Kette rauchenden Psychologin Dr. Schulz wieder und erzählt ihr sein Leben: Von den Saunapartys der Hippie-Eltern. Von der ersten Liebe, die tragisch endete. Von ausverkauften Konzerten seiner Band Villa Hammerschmidt. Von Mardi Gras in New Orleans, Kneipenschlägereien in London und bizarren Orgien in Hamburg. Und natürlich von Sophia, der Frau, für die er alles tun würde. Dumm nur, dass es Knirpsi gibt – Schröders bösen Zwilling, der in seinem Kopf wohnt und nie aufhört, ihn zu wilden Exzessen anzustiften …



»Es geht – klar! – viel um Sex, viel um Drogen, all das aber auf höchst unterhaltsame Art.«

Timo Blunck, geboren 1962 in Hamburg, ist Musiker, Sänger, Komponist, Produzent und Autor. Ab 1981 war er Bassist der international erfolgreichen Avantgarde-Punkband Palais Schaumburg. Zur gleichen Zeit gründete Blunck mit Detlef Diederichsen die Band Die Zimmermänner, mit denen er heute noch aktiv ist. Nach Stationen in England und den USA betreibt Blunck seit 2001 in Hamburg die Firma BLUT, die Musik für Filme, Events und Werbung produziert. Die Optimistin ist Bluncks zweiter Roman nach Hatten wir nicht mal Sex in den 80ern?, zu dem es auch ein begleitendes musikalisches Soloalbum gab.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 05.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-27137-1
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 21.8/13.9/4.5 cm
Gewicht 659 g

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Klasse Debüt!
von einer Kundin/einem Kunden am 19.12.2018

Jede Menge Drogen, Sex, Partys und immer ist Musik mit dabei. Timo Blunck ist ein klasse Debütroman gelungen, der den Leser mit auf die wilde Reise quer durch das Leben der Hauptfigur nimmt und beinahe in einen wahren Rausch versetzt. Auch die dazugehörige Platte, deren Titel den Kapiteln des Buches entsprechen, ist genauso höre... Jede Menge Drogen, Sex, Partys und immer ist Musik mit dabei. Timo Blunck ist ein klasse Debütroman gelungen, der den Leser mit auf die wilde Reise quer durch das Leben der Hauptfigur nimmt und beinahe in einen wahren Rausch versetzt. Auch die dazugehörige Platte, deren Titel den Kapiteln des Buches entsprechen, ist genauso hörenswert wie die Playlists des Autoren auf Spotify. Eine schöne Idee, die auch gut umgesetzt wurde.

Nicht, dass ich wüsste!
von einer Kundin/einem Kunden am 28.05.2018

Timo Blunck war Bassist der deutschen, wegweisenden und ganz schön abstrakten Neue Deutsche Welle Formation 'Palais Schaumburg' und 'Die Zimmermänner' ( mit Diedrich Diedrichsen!), danach Solokarriere und Musikproduzent für Werbung und Film. Das bedeutet: Jede Menge Sex, Drugs und New Wave! Natürlich ist das keine Biographie, di... Timo Blunck war Bassist der deutschen, wegweisenden und ganz schön abstrakten Neue Deutsche Welle Formation 'Palais Schaumburg' und 'Die Zimmermänner' ( mit Diedrich Diedrichsen!), danach Solokarriere und Musikproduzent für Werbung und Film. Das bedeutet: Jede Menge Sex, Drugs und New Wave! Natürlich ist das keine Biographie, die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verwischen genauso, wie in den Büchern von Heinz Strunk, Rocko Schamoni oder auch FIL. Dafür drückt Blunck aufs Gaspedal und beschreibt drastisch und lustig sein sexsüchtiges Alter Ego, mitsamt bösem eingebildeten Zwilling.

HATTEN WIR NICHT MAL SEX IN DEN 80ern? - Eine atemlose Zeitreise durch nahezu fünf Jahrzehnte zwischen Fiktion und Authentizität
von j.h. aus Berlin am 07.03.2018

Schröder ist Musiker seit den frühen Jahren des Punk. Und seine Lebenseinstellung hat er über die Jahre so beibehalten. Doch als eine durchfeierte Nacht im Frühjahr 2018 erst bei seiner Schwester Esther und dann in der Notaufnahme endet, ist Esthers Drohung eindeutig: "Entweder Therapie oder ich sags Mama!". Und so beginnt Schrö... Schröder ist Musiker seit den frühen Jahren des Punk. Und seine Lebenseinstellung hat er über die Jahre so beibehalten. Doch als eine durchfeierte Nacht im Frühjahr 2018 erst bei seiner Schwester Esther und dann in der Notaufnahme endet, ist Esthers Drohung eindeutig: "Entweder Therapie oder ich sags Mama!". Und so beginnt Schröder wider Willen mit Therapiesitzungen bei der kettenrauchenden (das einzige bei Schröder nicht vorhandene Laster) Psychologin Dr. Schulz. Ihr beichtet er nun sein Leben: Saunapartys der Hippie-Eltern, tragische erste Liebe, Mardi Gras in New Orleans, Kneipenschlägereien in London oder bizarre Orgien in Hamburg. Und an allem ist eigentlich Knirpsi schuld - Schröders böser Zwilling im Kopf (Mr. Hyde also irgendwie), der ihn zu allem anstiftet, was man außerhalb der Konzerte mit der erfolgreichen Band Villa Hammerschmidt noch tun könnte … Neben fiktiven (oder leicht verfremdet) dargestellten Personen machen zahlreiche Stars den als atemlose und nicht chronologische Zeitreise angelegten Roman von Timo Blunck (*1962) zu einem faszinierenden Leseerlebnis über aufregende Jahre zwischen einem Sommer in Dänemark 1968 und der Psychologencouch im Hamburg des Frühjahrs 2018. Schon allein der Bandname "Villa Hammerschmidt" deutet an, dass Timo Blunck (ab 1981 Sänger der Avantgarde-Punkband "Palais Schaumburg") einiges aus eigenem bewegten Leben beisteuert. Durchaus passend ist der Roman in A- und B-Seite gegliedert. Und im Mittelpunkt stehen natürlich die legendären 1980er Jahre: "Die 80er - müssen ja toll gewesen sein. Ich kenne kein anderes Jahrzehnt, in dem so viele Menschen hängen geblieben sind. Vergiss die 60er - Hippies waren nie gesellschaftsfähig und auch nie richtig hip. Und heutzutage sind die 60er ja sowieso eher 'Mad Men', und das beweist nur meine These - halt jetzt kommt die These: Die 80er haben so eine lange Halbwertszeit, weil sie so abgrundtief spießig waren. Das passt so gut in unsere Zeit, und deshalb sind Schlips und Seitenscheitel so populär, nicht weil sie 80er sind, sondern weil sie spießig sind. Genauso wie die Musik." (S. 213) Doch etwas fehlte auch in den 80ern: die kurze Zeit später "erfundene" political correctness, die dem menschlichen Miteinander schon bald immer neue dogmatische Schranken auferlegte, deren Fehlen hier noch lustvoll zelebriert werden darf. Das in der HARDCORE-Reihe des HEYNE-Verlags erschienene Buch ist eine anspielungsreiche und niemals langweilige Zeitreise für die Generation der in den 1960ern Geborenen, die hier zahlreiche - vielleicht auch absichtsvoll verdrängte - Erinnerungen wiederfinden wird!


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