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Achtzehn Hiebe

Roman

Assaf Gavron

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Beschreibung

Alles begann mit den Liebesgeschichten zwischen zwei britischen Soldaten und zwei jüdischen Mädchen im Palästina des Jahres 1946. Eitan Einoch ist Taxifahrer im heutigen Tel Aviv. Als junger Mann machte er Karriere in der Hightech-Branche, dann hat er innerhalb einer Woche drei Terroranschläge überlebt und wurde kurzfristig berühmt. Nun, zehn Jahre später, ist er geschieden, fiebert den Tagen entgegen, an denen er seine Tochter sehen darf, geht an zwei Abenden die Woche zum Boxen und unterhält seine Fahrgäste. Doch alles ändert sich, als er den Auftrag bekommt, eine charmante alte Dame täglich zum Friedhof zu fahren. Die Lebensgeschichte von Lotta Perl fasziniert ihn, und jeden Tag erfährt er ein bisschen mehr über ihre grosse Liebe zu dem britischen Soldaten, den sie gerade begraben hat, und über das Leben in Palästina kurz vor der Gründung des Staates Israel. Als Lotta plötzlich spurlos verschwindet, will Eitan herausfinden, was geschehen ist, jetzt, in Tel Aviv, und damals in Haifa …

"Spannung und Atmosphäre verbinden sich in Assaf Gavrons 'Achtzehn Hiebe' zu kriminalistischer Exzellenz." Heinz Sichrovsky / News

Assaf Gavron wurde 1968 geboren, wuchs in einem Dorf nahe Jerusalem auf, studierte in London und Vancouver und lebt heute mit seiner Familie in Tel Aviv. Er hat mehrere Romane und einen Band mit Erzählungen veröffentlicht, wurde ausgezeichnet u.a. mit dem Bernstein-Preis und dem Prix Courrier, und ist in Israel Bestsellerautor.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 26.02.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-630-87563-7
Verlag Luchterhand
Maße (L/B/H) 21.8/14.9/4 cm
Gewicht 656 g
Originaltitel Schmone-esre malkot
Übersetzer Barbara Linner

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Ein Roman über die Liebe und die Geschichte eines zerrissenen Landes
von einer Kundin/einem Kunden am 09.10.2020

Eitan hatte als junger Mann Karriere in der Hightech-Branche gemacht, war glücklicher Ehemann und Familienvater. Heute - er hat drei Terroranschläge überlebt, sein Familienglück ist zerbrochen - ist er Taxifahrer in Tel Aviv. Aus der Not hat er eine Berufung gemacht und unterhält seine Fahrgäste mit Geschichten über seine Stadt.... Eitan hatte als junger Mann Karriere in der Hightech-Branche gemacht, war glücklicher Ehemann und Familienvater. Heute - er hat drei Terroranschläge überlebt, sein Familienglück ist zerbrochen - ist er Taxifahrer in Tel Aviv. Aus der Not hat er eine Berufung gemacht und unterhält seine Fahrgäste mit Geschichten über seine Stadt. Eines Tages erhält er den Auftrag, Tag für Tag Lotta, eine alte Dame, zum Friedhof zu fahren, wo sie kürzlich ihren Geliebten beerdigt hat. Das Ungewöhnliche: Lottas Liebe war Engländer, stationiert in Palästina während des britischen Mandats, eine Liebe, die nicht sein durfte. Doch eines Tages ist Lotta spurlos verschwunden, und Eitan macht sich auf die Suche nach ihr. Gavrons Roman erzählt die Geschichte einer Liebe und offenbart kaleidoskopisch die schwierige Lage in einem Land, in dem Freundschaft und Liebe innerhalb der gehärteten politischen und gesellschaftlichen Fronten dramatische Folgen hatte. Spannend, aber auch witzig und mit spritzigen Dialogen versehen.

Achtzehn Hiebe der Vergangenheit
von Buecherseele79 am 30.04.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eitan Einoch ist geschieden, lebt als selbstständiger Taxifahrer im heutigen Tel Aviv und hat immer eine Geschichte zur Stadt für die Fahrgäste auf Lager. Sein Leben erhält eine Wendung als eine ältere Dame, Lotta Perl, bei ihm als regelmäßigen Fahrgast ihre Fahrt zum Friedhof bucht. Auf diesen Fahrten erfährt Eitan dass Lotta... Eitan Einoch ist geschieden, lebt als selbstständiger Taxifahrer im heutigen Tel Aviv und hat immer eine Geschichte zur Stadt für die Fahrgäste auf Lager. Sein Leben erhält eine Wendung als eine ältere Dame, Lotta Perl, bei ihm als regelmäßigen Fahrgast ihre Fahrt zum Friedhof bucht. Auf diesen Fahrten erfährt Eitan dass Lotta Angst hat vor einem Mordanschlag, auch ihr Geliebter ist wohl unter mysteriösen Umständen gestorben. Dann verschwindet Lotta plötzlich und Eitan geht auf Spurensuche, mit seinem ehemaligen besten Freund Bar... Dieses Buch ist eine gelungene Mischung aus Roman, Historisch sowie Krimi, mir hat diese Mischung im Gesamtteil sehr gut gefallen. Hin und wieder gibt es die eine oder andere Überlänge, aber die kann man, in meinen Augen, problemlos mitlesen bzw. hält nicht großartig auf. Der Schreibstil an sich fand ich sehr schön, ruhig, interessant, spannend und auf den Punkt. Der Autor baut nicht nur Spannung in dieses Buch, sondern auch Gefühl, einen Hauch von Erotik, von Zeitgeschichte, aber auch wie das Leben von Eitan sich in Tel Aviv abspielt, wie sein Alltag aussieht – alles in einer sehr interessanten Geschichte verpackt. Die Protagonisten habe ich, mehr oder weniger, in mein Herz geschlossen. Gerade Eitan, auch „Das Krokodil“ genannt, konnte mich restlos begeistern. Ich mag seine ruhig Art, seine Leidenschaft für das Taxifahren, seine Bescheidenheit aber auch sein Wissen über seine Stadt Tel Aviv. Dies hat der Autor sehr gekonnt und interessant für den Leser umgesetzt. Bei der älteren Dame Lotta sowie ihren 3 Freunden aus der Zeit 1946, da war ich immer am raten und überlegen, denn der Autor spielt gekonnt mit Verwirrungen, Überraschungen aber auch Wahrheit oder Lüge, man kann sich nie sicher sein wie sicher man in dieser Geschichte steht. Die Vergangenheit von Lotta und ihrer jüdischen Freundin Ruti, mit den zwei britischen Soldaten Edward und James, 4 Menschen die sich zur Zeit der britischen Mandatszeit abspielt, fand ich hier sehr spannend und toll umgesetzt, man lernt in dieser Geschichte noch einiges über das Land und die Entstehung kennen. Ein Buch welches sich nicht nur verschiedenen Genre bedient, sondern auch hinter die Kulissen von Freundschaft, wahrer Liebe, kurzweiliger Liebe und Erotik schaut. Die Geschichte zeigt die Entstehung von junger Liebe und Freundschaft und wie sich mit der Zeit, mit dem eigenen Erlebten sich die Ansichten ändern, man um Vergebung bitten möchte, seine alte Liebe wieder neu entdeckt oder die Geheimnisse alles zerstören. Wer hier eine komplette Auflösung von Eitan und Bar erwartet wird von Ende des Buches wohl eher enttäuscht sein. Auch hier behält es sich der Autor Klarheit zu verschaffen, aber ich fand dies nicht dramatisch. Denn Eitan und Bar sind so gesehen „Hobbydetektive“ und ihnen standen nicht allerlei Möglichkeiten zur Verfügung. Es bleibt hier dem Leser selbst überlassen was er glauben möchte, was er denkt wie sich die ganze Geschichte wirklich zugetragen hat. Der Titel „Achtzehn Hiebe“ passt perfekt und wird in diesem Buch auch sehr genau erläutert. Ich persönlich bin von diesem Buch sehr angetan und kann es auf jeden Fall empfehlen!

"Wir liebten unsere Dreistigkeit, wir liebten es, gegen den Strom zu schwimmen..." (174)
von Miri am 23.04.2019

Ich habe dieses Buch kurz vor meiner Reise nach Tel Aviv entdeckt und es war golden richtig, es als Reiselektüre mitzunehmen. Das moderne Tel Aviv wird durch die Augen des Taxifahrers Eitan geschildert, Stadtteile werden durchgequert, Straßennamen erklärt, Persönlichkeiten der Geschichte Israels erläutert, das "Beste-Schawarma" ... Ich habe dieses Buch kurz vor meiner Reise nach Tel Aviv entdeckt und es war golden richtig, es als Reiselektüre mitzunehmen. Das moderne Tel Aviv wird durch die Augen des Taxifahrers Eitan geschildert, Stadtteile werden durchgequert, Straßennamen erklärt, Persönlichkeiten der Geschichte Israels erläutert, das "Beste-Schawarma" Laden wird empfohlen (übrigens schmeckt wirklich toll, mein Favorit ist jedoch das an der Ecke Dizengoff-Frishman :-) ), das Leben und Werte der einfachen Menschen werden geschildert (finde ich toll, dass das Thema politisches Israel nicht dominiert, sondern eher das Leben derer gezeigt wird, die im Frieden ihre eigenen Tragödien wie Ehestreitigkeiten, Sexleben, Arbeit usw. erleben). Jedoch wird das Politische nicht komplett außer Acht gelassen, mit der alten Dame Lotte und ihrer Freunde kommen die Erinnerungen an die Zeit der Gründung Israels und das Leben gemischter Paare (Briten mit Jüdinnen) in Israel Ende 40er-anfangs 50er ans Licht. Die Geschichte beginnt sich zu verweben als der erste der Gruppe stirbt...was ist passiert? Amateurdetektive Eitan und Bar sorgen für witzige Dialoge und Situationen. Ein Liebesroman, ein Krimi, ein Reiseführer...dieses Buch verbindet Vieles und es macht wirklich Spaß. Authentisch und nicht nur für die, die ins Land reisen möchten, sondern für alle, die nicht nur das politische Israel kennenlernen wollen. Vielleicht findet man auch durch dieses Buch, dass die Medien Großteils einseitige Sichtweise darbieten. Meine absolute Empfehlung.


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