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Artemis

Roman

Andy Weir

(24)
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Beschreibung

Jazz Bashara ist kriminell. Zumindest ein bisschen. Schliesslich ist das Leben in Artemis, der ersten und einzigen Stadt auf dem Mond, verdammt teuer. Und verdammt ungemütlich, wenn man kein Millionär ist. Also tut Jazz, was getan werden muss: Sie schmuggelt Zigaretten und andere auf dem Mond verbotene Luxusgüter für ihre reiche Kundschaft. Als sich ihr eines Tages die Chance auf einen ebenso lukrativen wie illegalen Auftrag bietet, greift Jazz zu. Doch die Sache geht schief, und plötzlich steckt Jazz mitten drin in einer tödlichen Verschwörung, in der nichts Geringeres auf dem Spiel steht, als das Schicksal von Artemis selbst.

»Weir entwirft ein sehr realistisches Szenario, wie eine dauerhafte Besiedlung unseres Trabanten im Alltag funktionieren kann ...«

Andy Weir war bereits im Alter von fünfzehn Jahren als Programmierer und später als Softwareentwickler für diverse Computerfirmen tätig, bevor er mit seinem Roman Der Marsianer einen internationalen Megabestseller landete. Seither widmet er sich ganz dem Schreiben und beschäftigt sich in seiner Freizeit mit Physik, Mechanik und die Geschichte der bemannten Raumfahrt - Themen, die sich auch immer wieder in seinen Romanen finden. Sein Debüt Der Marsianer wurde von Starregisseur Ridley Scott brillant verfilmt.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 432 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 05.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783641224394
Verlag Random House ebook
Dateigröße 4251 KB
Übersetzer Jürgen Langowski
Verkaufsrang 42426

Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
6
12
4
0
2

Kein Geniestreich
von einer Kundin/einem Kunden am 18.01.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wollte wieder einmal einen SF-Roman auf der Höhe der Zeit lesen. Der Film „Der Marsianer“ hatte mir dank Matt Damon ganz gut gefallen, sodass ich auf Andy Weir aufmerksam geworden war. Die Rezensionen waren weit über 50 % hervorragend, die recht ansprechende Heyne-TB Ausgabe erhöhte den Kaufanreiz. „Ein spektakuläres Abenteuer... Wollte wieder einmal einen SF-Roman auf der Höhe der Zeit lesen. Der Film „Der Marsianer“ hatte mir dank Matt Damon ganz gut gefallen, sodass ich auf Andy Weir aufmerksam geworden war. Die Rezensionen waren weit über 50 % hervorragend, die recht ansprechende Heyne-TB Ausgabe erhöhte den Kaufanreiz. „Ein spektakuläres Abenteuer in der nahen Zukunft, ein hochspannender Zukunftsthriller“, so der Klappentext. Welche Enttäuschung! Stilistisch katastrophal – hier mag wohl auch die Übersetzung eine Rolle spielen -, eine simpel konstruierte Story mit simplen Charakteren in fantasieloser Umgebung. Schon die hochdramatisch gemeinte Anfangsszene war mau, die Beschreibung der futuristischen Mondstadt samt Umgebung („Luna ist eine fiese alte Schlampe“) platt und langweilig. Die Begegnung der nervigen Ich-Erzählerin aus der Unterschicht mit einem Milliardär, einem „der stinkendsten Stinkreichen der Stadt“, für den sie Zigarren (!) schmuggelt, und dessen Geschäftspartner wird sich auch in einer Utopie nie nur annähernd so abspielen. Aufgrund des holzschnittartigen Spannungsaufbaus und der klischeehaften Beschreibungen, v.a. aber wegen der unglaublichen Metaphern, habe ich nach 3 Kapiteln aufgehört zu lesen. Beispiele gefällig? „R. ist ein gutaussehender Mann, 2 m groß und blond wie Hitlers feuchter Traum“. „Das Gebräu schmeckte wie Satans brennende Rosette“. „Die Russin I. sah mich mit gerunzelter Stirn an, als hätte ich ihr gerade in den Bortsch gepinkelt.“ Auch die restlichen 14 Kapiteln, die ich nur noch überflog, waren auf diese Art gespickt. Mag sein, dass man auch diese Geschichte actionreich verfilmen wird, zu lesen ist sie ein Horror. Um auch etwas Positives festzustellen: Technisch mag vieles stimmen, z.B. Materialeigenschaften, Verhalten von Gasen unter Mond-Bedingungen, Schwerkraft etc. Dort hat der gehypte Autor („Wissenschaftsfreak“ ) wohl seine Stärken. Dies allein reicht aber nicht für ein gutes Buch. Seine Vorbilder sind Robert A. Heinlein, Arthur C, Clarke und Isaak Assimow, ohne Zweifel Top-SF-Autoren. Von deren Niveau ist Andy Weir jedoch meilenweit entfernt.

Underdog-Artemis mischt den Mond gründlich auf
von einer Kundin/einem Kunden am 31.10.2020

Wie im "Marsianer" eine mit allen Wassern gewaschene Hauptfigur, diesmal das weibliche Pendant. Klug, gerissen und witzig, lässt sie sich nie unterkriegen, auch wenn sie das Talent besitzt, mit viel Engangement das Falsche zu tun...aber auf dem Mond kann das tödlich sein ! Nachdem Jazz blöderweise die Werkstatt ihres Vaters in d... Wie im "Marsianer" eine mit allen Wassern gewaschene Hauptfigur, diesmal das weibliche Pendant. Klug, gerissen und witzig, lässt sie sich nie unterkriegen, auch wenn sie das Talent besitzt, mit viel Engangement das Falsche zu tun...aber auf dem Mond kann das tödlich sein ! Nachdem Jazz blöderweise die Werkstatt ihres Vaters in die Luft gejagt hat, sitzt sie mittellos schon fast auf der Straße - da scheint ein Sabotageauftrag eines Milliardärs die Chance zu sein, ihrem Leben eine neue Wendung zu geben. Doch trotz brillianter Planung geht schnell alles richtig schief, und bald hängt die Existenz der ersten Mondkolonie am seidenen Faden. Ständige überraschende Wendungen, Katastrophen und sehr witzige Dialoge machen "Artemis" zu einem spannenden Lesevergnügen !

Jugendroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 13.06.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Eine Geschichte voll mit technischen Details. Die Fiktion des Lebens in einer Stadt auf dem Mond ist realistisch und gut gelungen. Wer ist das Zielpublikum? Die Gedanken und Worte der Hauptfigur lassen auf einen Jugendroman schliessen. Was natürlich nichts schlechtes ist.

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