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Narren und Sterbliche

Der Winter 1595 ist kalt. Das macht auch den Mitgliedern der Theatertruppe von William Shakespeare zu schaffen, einer von vielen in London. Die Stadt ist seit längerem vom Theaterfieber ergriffen, neu entstandene Schauspielhäuser vor den Toren der Stadt fassen Tausende Zuschauer, die sich mit Bühnenstücken, Tanz, Zoten und dressierten Bären unterhalten lassen. Halbseidenes Gesindel sind diese Schauspieler in den Augen der puritanischen Obrigkeit, die alle Bühnen verbieten will. Aber viele im Hochadel lieben das Theater, und auch die Königin tut es.
Zur Hochzeit einer hochgestellten Dame soll die Truppe ein neues Stück auf die Bühne bringen, eine Komödie mit dem Titel «Der Sommernachtstraum». Mit von der Partie: Richard, William Shakespeares jüngerer Bruder, vom Älteren wenig geliebt und auf der Bühne nur in Frauenrollen geduldet.
Dann geschieht eine Katastrophe: Ein konkurrierendes Schauspielhaus lässt das Stück stehlen. Aber Richard weiss, wie die Uraufführung zu retten ist. Er wird das Stück zurückstehlen und damit William dazu bringen, ihn endlich zu respektieren, ihm endlich eine Männerrolle zu geben – und dann fehlt ihm zu seinem Glück nur noch die Hand der schönen Silvia …
Ein ungeheuer spannender und farbiger historischer Roman über Eifersucht, Verrat, Liebe und die Kunst, wie ihn nur Bernard Cornwell schreiben kann.
Rezension
Vielleicht der grösste Autor historischer Abenteuergeschichten, den die Gegenwart kennt.
Portrait
Bernard Cornwell

 Bernard Cornwell, geboren 1944 in London und aufgewachsen in Essex, arbeitete nach seinem Geschichtsstudium an der University of London lange als Journalist bei der BBC, wo er das Handwerk der gründlichen Recherche lernte (zuletzt als «Head of Current Affairs» in Nordirland). 1980 heiratete er eine Amerikanerin und lebt seither überwiegend in den USA. Weil er dort keine Arbeitserlaubnis bekam, verwirklichte er seinen lang gehegten Wunsch, Bücher zu schreiben. Im englischen Sprachraum gilt er als unangefochtener König des historischen Abenteuerromans. Seine Werke wurden in über 20 Sprachen übersetzt; Gesamtauflage: Mehr als 20 Millionen Exemplare. Die Queen zeichnete ihn mit dem «Order of the British Empire» aus.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 512 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 24.07.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783644200586
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 1695 KB
Übersetzer Karolina Fell
Verkaufsrang 23.825
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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3
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0

von einer Kundin/einem Kunden am 09.01.2019
Bewertet: anderes Format

Kurzweilige und spannende Geschichte zu den Zeiten von William Shakespeare und dessen Theaterkarriere.

Der Raub des Sommernachtstraums
von einer Kundin/einem Kunden aus Memmingen am 02.11.2018
Bewertet: Medium: H?rbuch (MP3-CD)

Im Winter 1595 bekommt es die Schauspielertruppe um William Shakespeare und seinen Bruder Richard nicht nur mit der Kälte zu tun, sondern auch mit Konkurrenz. Diese ist sich nicht zu schade, ein neues Manuskript von Shakespeare zu stehlen. Dabei handelt es sich um „Der Sommernachtstraum“, der zur Hochzeit einer... Im Winter 1595 bekommt es die Schauspielertruppe um William Shakespeare und seinen Bruder Richard nicht nur mit der Kälte zu tun, sondern auch mit Konkurrenz. Diese ist sich nicht zu schade, ein neues Manuskript von Shakespeare zu stehlen. Dabei handelt es sich um „Der Sommernachtstraum“, der zur Hochzeit einer Adeligen uraufgeführt werden soll. Die Schauspieler besitzen zwar die Gunst der Königin, aber das hilft Shakespeare wenig. Nur sein gutaussehender Bruder Richard, der endlich aus seinen Frauenrollen heraus will, wittert hier seine Chance, zu einer männlichen Hauptrolle zu kommen. Er will das Manuskript zurückholen und seinem Bruder so beweisen, dass er mehr kann, als nur schöne Rollen zu spielen. Ganz nebenbei trifft Richard auf die junge und patente Sylvia, die er umgarnt und für sich zu gewinnen hofft. Doch gelingt Richards Plan? Schon äußerlich haben die beiden Brüder wohl keine Ähnlichkeit. William ist herrisch und gängelt seinen Bruder Richard und der ist von diesem abhängig. Widerlich, dass William seinen Bruder in ein Jungenbordell geschickt hat. Wie kann er ihm dies antun? Später nähern sich die beiden an, doch meist ist William nicht sonderlich nett zu seinem Bruder und gibt ihm Frauenrollen. Vielleicht ändert sich etwas, wenn Richard der Diebstahl des Skriptes gelingt. Dieses zentrale Thema beherrscht das Hörbuch „Narren und Sterbliche“, in dem Bernard Cornwell geschickt Geschichte mit Fantasie verwebt. Besonders aufgefallen ist mir die detailgenaue Beschreibung von Kleidung, Gepflogenheiten am Theater und vieles mehr. Die Sprache ist der Zeit angepasst, manchmal deftig, aber auch humorig und leicht zu verstehen. Der Autor scheint eine besondere Liebe zur Theaterwelt zu haben, das spricht aus jeder Zeile. Die Geschichte ist zudem spannend und lebt auch vom Sprecher Frank Stieren. Er gibt jedem Charakter eine eigene Stimme und macht sie somit unverwechselbar. Besonders die Männer in Frauenrollen waren sehr lustig, aber sicherlich nicht immer leicht zu sprechen. Ich habe mit Richard mitgefiebert, mitgelitten und hätte William Shakespeare wegen seines ungerechten Verhaltens seines Bruders gegenüber schütteln können. Ich befand mich mitten in der Theaterwelt, dem kalten Winter Londons und der Stimmung innerhalb der bunten Künstlertruppe, so dass die Zeit für mich lebendig wurde. Es hat viel Spaß gemacht, diesen historischen Roman zu hören und daher fällt es mir leicht, fünf Sterne zu vergeben.

von Narren und Sterblichen
von einer Kundin/einem Kunden am 03.09.2018
Bewertet: Medium: H?rbuch (MP3-CD)

„Narren und Sterbliche“ von Bernhard Cornwell erschien als Hörbuch im Verlag Audiobuch Verlag OHG am 24 Juli 2018 Das Cover ist sehr schön und die Feder bekommt später in der Geschichte noch eine Bedeutung. Richard ist Mitglied der Schauspiel Truppe seines berühmten Bruders William Shakespeare. Sein Leben war bisher nicht einfach,... „Narren und Sterbliche“ von Bernhard Cornwell erschien als Hörbuch im Verlag Audiobuch Verlag OHG am 24 Juli 2018 Das Cover ist sehr schön und die Feder bekommt später in der Geschichte noch eine Bedeutung. Richard ist Mitglied der Schauspiel Truppe seines berühmten Bruders William Shakespeare. Sein Leben war bisher nicht einfach, als Junge ist vor seinem brutalem Lehrherren zu William geflohen. William lässt ihn nur Frauenrollen übernehmen. Die Schauspiel Truppe steht kurz vor der Aufführung eines neuen Stückes zur Hochzeit, der Enkeltochter Lord Chamberlains, ihres Gönners. Doch diese Stück wird von einer rivalisiernden Gruppe gestohlen, die Aufführung ist gefährdet. Richard schlägt seinem Bruder vor das Stück wiederzubeschaffen, doch als Gegenleistung möchte er in Zukunft Männerrollen übernehmen.... Der Autor schafft es eindrucksvoll historische Personen und Fiktion miteinander zu verweben, so hat man das Gefühl bei den Proben und Aufführungen dabei zu sein. Bernhard Cornwell gibt einen besonderen Einblick in die Zeit in der Männer noch Frauenrollen spielten. Es ist die Zeit in der England von den Puritanern beherrscht wurde, geschützt nur durch die Vorliebe der englischen Königin Elisabeth I für das Schauspiel. In dieser Zeit schossen die Schauspielhäuser wie Pilze aus dem Boden und die Konkurrenz untereinander stieg an, besonders für gute Stücke. Der Leser bekommt einen farbigen Einblick in das Leben der einfachen und adligen Menschen im 16. Jahrhundert. Der Schreibstil ist detailliert und flüssig zu lesen / hören. Der Sprecher Frank Stiernen, setzt seine Stimme ausdrucksstark ein, eindrucksvoll schafft er es seine Stimmfarbe zu ändern je nachdem wer gerade spricht, sehr lustig fand ich die Intonation der Frauenrollen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet mit Leben gefüllt und wirken dadurch authentisch. William Shakespeare wirkt eher griesgrämig und seinem Bruder gegenüber rivalisierend. Richard der als Ich -Erzähler in der Geschichte fungiert, ist dagegen sehr sympathisch, aus seiner Kindheit und Vergangenheit erfährt der Leser einiges. Richard ist geprägt von seinem Leben, er ist ehrgeizig, talentiert und angetrieben endlich eine Männerrolle zu spielen. Fazit: Die Geschichte hat mich gut unterhalten, der Einblick in die Zeit da Männer noch Frauenrollen spielten war großartig. Es geht um Eifersucht, Verrat und Liebe ausdrucksstark gelesen von Frank Stiernen. Meine absolute Leseempfehlung für Fans von historischen Geschichten.