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Die Charité: Hoffnung und Schicksal

Roman. Originalausgabe

Die Charité Band 1

Ulrike Schweikert

(111)
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Beschreibung

Drei bewegende Frauenschicksale in den Zeiten der Cholera

Die Charité – Schauplatz des täglichen Kampfs um Leben und Tod, um Einfluss und Macht.

Berlin, 1831. Seit Wochen geht die Angst um, die Cholera könne Deutschland erreichen – und als auf einem Spreekahn ein Schiffer unter grauenvollen Schmerzen stirbt, nimmt das Schicksal seinen Lauf. In der Charité versuchen Professor Dieffenbach und seine Kollegen fieberhaft, Überträger und Heilmittel auszumachen: ein Wettlauf gegen die Zeit. Während die Ärzte um das Überleben von Hunderttausenden kämpfen, führen drei Frauen ihren ganz persönlichen Kampf:

Gräfin Ludovica, gefangen in der Ehe mit einem Hypochonder, findet Trost und Kraft in den Gesprächen mit Arzt Dieffenbach. Hebamme Martha versucht, ihrem Sohn eine bessere Zukunft zu bieten, und verdingt sich im Totenhaus der Charité. Die junge Diakonisse Elisabeth entdeckt die Liebe zur Medizin und - verbotenerweise - zu einem jungen Arzt ...

Ein Stück Geschichte, ein Campus im Herzen Berlins: Die Charité ist das wohl berühmteste Krankenhaus Deutschlands.

Roman auf hohem Niveau.

Ulrike Schweikert arbeitete nach einer Banklehre als Wertpapierhändlerin, studierte Geologie und Journalismus. Seit ihrem fulminanten Romandebüt «Die Tochter des Salzsieders» ist sie eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen historischer Romane. «Die Charité. Hoffnung und Schicksal» schaffte es in die Top 10 Bestsellerliste. Ulrike Schweikert lebt und schreibt in der Nähe von Stuttgart.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 496
Erscheinungsdatum 26.06.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-27451-0
Reihe Die Charité-Reihe 1
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 21.1/13.6/4.8 cm
Gewicht 595 g
Auflage 8. Auflage

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
111 Bewertungen
Übersicht
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Tolles Buch
von S.M am 16.02.2021

Ich war sehr begeistert von dem Buch. Die Charaktere waren mir sympathisch und das ganze Geschehen interessant. SPOILER! Der Teil in dem Elisabeth in der psychiatrischen Abteilung ist, ist wirklich erschreckend aber doch sehr lesebedürftig. Denn all das hat es wirklich gegeben. Insgesamt ein lesenswertes Buch

von einer Kundin/einem Kunden am 07.02.2021
Bewertet: anderes Format

Im weltberühmten Krankenhaus in Berlin spielen sich 1831 dramatische Szenen ab, Cholera, Tod und Angst. Die Schicksale der Menschen und ProtagonistInnen sind so bildhaft und real gezeichnet, dass man das Buch nicht mehr aus den Händen legen kann. Sehr spannend.

Schwachpunkt: Protagonisten
von Nina aus München am 03.02.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

SPOILER!!! Leider ist schon zu Beginn klar, dass ich mit keinem der Charaktere des Buches wirklich warm werden kann. Elisabeth wird oft als Frau mit Helfersyndrom dargestellt. Ihrer Schwester und dem (ungeborenen) Kind konnte sie nicht helfen, so wie vielen anderen auch nicht. Ihr Betritt zur Diakonisse ist mir ein Rätsel... SPOILER!!! Leider ist schon zu Beginn klar, dass ich mit keinem der Charaktere des Buches wirklich warm werden kann. Elisabeth wird oft als Frau mit Helfersyndrom dargestellt. Ihrer Schwester und dem (ungeborenen) Kind konnte sie nicht helfen, so wie vielen anderen auch nicht. Ihr Betritt zur Diakonisse ist mir ein Rätsel, denn sie betont immer wieder, dass sie sich nicht heiraten lassen will. Denn eine Ehe würde sie einschränken. Die Schwesternschaft scheint dabei aber mindestens genauso einengend und mit Regeln versehen wie eine Ehe. Sie verhält sich am Anfang des Buches reifer als im letzten Drittel. Ihre Affäre mit dem Arzt nimmt sie leichtfertig hin und lässt sogar zu, dass dieser einfach die Station wechselt. Natürlich folgt sie ihm. Einige ihrer Worte stehen im absoluten Gegensatz zu ihren Taten. Martha scheint mir noch die klügste Frau des Buches zu sein. Auch wenn der Austausch der Babies moralisch gesehen fragwürdig ist, kann man ihr leicht verzeihen, denn sie scheint wirklich nur das Beste im Sinn zu haben. Auch kümmert sie sich nach bestem Gewissen um ihren Sohn August. Sie hilft Elisabeth ständig und scheint die wahre Heldin der Geschichte zu sein. Gräfin Ludovica ist die schlimmste Person des Buches. Die Affäre mit dem (später verheirateten) Arzt Dieffenbach ist so verwerflich und ziellos, dass man es kaum mit ansehen kann. Besonders Mitgefühl hat man mit Dieffenbach´s Frau, die schnell versteht was Ludovicas Interesse an ihrem Ehemann bedeutet. Beide, sowohl die Gräfin als auch der Arzt, verhalten sich schrecklich und ekelhaft. Der Tod Ludovicas hat mich nicht berührt. Immerhin hat sie bei Dieffenbach´s Geständnis bezüglich ihrer Tochter etwas Gefühl gezeigt. Das ist der auch das Mindeste. Die Charaktere haben für mich das Buch sehr schlecht gemacht, denn abgesehen von Martha mochte ich keinen. Ich empfand das Verhalten der Menschen als dumm und sogar richtig nervig. Das Thema Cholera war zu Beginn sehr wichtig und präsent, doch so schnell es gekommen ist so schnell war es auch wieder weg. Das Lesen war ein ständiges Auf und Ab, der rote Faden, der sich eigentlich durch das Buch ziehen sollte schien an manchen Stellen durchschnitten. Leider nur mittelmäßig.


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