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Vergessene Seelen

Kriminalroman

Max Heller 3

Der dritte Fall für Max Heller - und sein ganz persönlicher Alptraum

Dresden 1948: Ein heisser Sommer, drei Jahre nach Kriegsende. Die grosse Währungsreform stürzt das besetzte und aufgeteilte Nachkriegsdeutschland in eine Krise. Inmitten der mühsamen Wiederaufbauarbeiten bekommt es Oberkommissar Max Heller mit dem Fall eines 14-jährigen Jungen zu tun, dessen Todesursache völlig unklar ist. War es ein Unfall, Mord oder sogar Selbstmord? Heller stösst bei seinen Ermittlungen auf eine Wand des Schweigens und wird dabei mit seinem ganz persönlichen Albtraum konfrontiert, den er längst vergessen geglaubt hatte.

Rezension
»Die Romane von Frank Goldammer sind ein absolutes Krimihighlight.«
Susann Fleischer, literaturmarkt.info 25.06.2018
Portrait

Frank Goldammer wurde 1975 in Dresden geboren und ist gelernter Maler- und Lackierermeister. Neben seinem Beruf begann er mit Anfang zwanzig zu schreiben, verlegte seine ersten Romane im Eigenverlag. Mit ›Der Angstmann‹, Band 1 der Krimiserie mit Max Heller, gelangte er sofort auf die Bestsellerlisten. Er ist alleinerziehender Vater von Zwillingen und lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 304 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.06.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783423433549
Verlag Dtv
Dateigröße 954 KB
Verkaufsrang 6.091
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Kundenbewertungen

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Düstere Nachkriegszeit
von Tina Bauer aus Essingen am 21.02.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch (MP3-CD)

Max Heller hat mit seiner Familie den Krieg nahezu unversehrt überstanden. Berlin steht vor der Teilung und die Flucht in den Westen wird erstmals hart von der SED und den Russen bestraft. Während die Aufräumarbeiten schleppend vorangehen steht Max Heller und sein Mitstreiter Oldenburg stehen vor einem Rätsel. Die... Max Heller hat mit seiner Familie den Krieg nahezu unversehrt überstanden. Berlin steht vor der Teilung und die Flucht in den Westen wird erstmals hart von der SED und den Russen bestraft. Während die Aufräumarbeiten schleppend vorangehen steht Max Heller und sein Mitstreiter Oldenburg stehen vor einem Rätsel. Die frische Leiche eines Vierzehnjährigen führt Heller in eine Familie, bei der harte Schläge und billiger Fusel an der Tagesordnung stehen. Heller stößt während seinen Ermittlungen auf eine dubiose Jugendbande die in mehrere Diebstähle verwickelt sind. Deren Anführer steht bei Heller ganz oben auf der Liste der Verdächtigen, welche sich als unendlich lang entpuppt. Aber Heller hat nicht nur mit den Widerständen der Verdächtigen zu kämpfen, sondern plagt sich jetzt auch noch mit seinem Sohn Klaus herum. Der, mittlerweile zum Ermittler bei der Partei aufgestiegen, kommt ihm ein ums andere Mal in die Quere. Im dritten Teil wird Heller körperlich und persönlich angegriffen und kämpft schier auf verlorenem Posten. Einzig sein unbändiger Wille, den Mord an dem Jungen und den weiterer nunmehr auftauchende Opfer aufzuklären, bringt ihn voran. Dramatisch begeben wir uns in die Nachkriegszeit und erfahren nach und nach von diversen Gräueltaten der rückgekehrten Soldaten, bangen mit den misshandelten Kindern und Ehefrauen und hoffen, das Heller seine Selbstzweifel und sein dunkles Erbe besiegen mag. Drogen, Gewalt und viel Leid pflastern den Weg der Ermittler. Der Druck seitens der Partei wächst und erleichtert nicht gerade die Arbeit. Goldammers Ermittler Heller beweist auch in diesem Fall, das sich Hartnäckigkeit und gute Menschenkenntnis lohnt. Wir erleben als Leser und Hörer Dresden im Hitzesommer 1948. Der Überlebenskampf der Menschen der Nachkriegszeit und deren Kampf mit den Besetzern machen uns nur allzu deutlich, dass sich diese Vergangenheit nicht mehr wiederholen darf. Freiheit und Frieden sind ein hohes Gut. Ich bin gespannt, wo die Reise Hellers auch nach dem Bau der Mauer hinführen wird. Vergessene Seelen wurde wie auch die ersten beiden Teile von Heikko Deutschmann ausgezeichnet vertont.

Klasse!
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 23.01.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Dresden im Sommer 1948. Der dritte Fall für Kriminaloberkommissar Max Heller ist wie schon die ersten beiden mitreißend geschrieben und es ist unmöglich das Buch aus den Händen zu legen. Der Autor schreibt so bildhaft, dass einem die vom Krieg zerstörte Stadt und die Figuren vor dem inneren Auge erscheinen... Dresden im Sommer 1948. Der dritte Fall für Kriminaloberkommissar Max Heller ist wie schon die ersten beiden mitreißend geschrieben und es ist unmöglich das Buch aus den Händen zu legen. Der Autor schreibt so bildhaft, dass einem die vom Krieg zerstörte Stadt und die Figuren vor dem inneren Auge erscheinen und man bekommt das Gefühl mitten in der Story zu stehen. Aber nicht nur die Schauplätze und Figuren sind dem Autor sehr gut gelungen, auch die Atmosphäre der Nachkriegszeit hat er aufs Beste eingefangen. Der Leser spürt in jedem Kapitel, jedem Satz, ja fast in jedem Wort die liebe des Autors zu seiner Heimatstadt. Das Buch beginnt eher etwas ruhiger, doch darf man sich da nicht täuschen lassen, denn die Spannung nimmt im Verlauf immer mehr Fahrt auf und man wird gefesselt von der Story. Gut gefallen haben mir persönlich auch die Dialoge die echt und lebendig wirken. Für „Mitermittler“ ist dieser Roman nicht einfach, denn durch immer wieder geschickt eingefügte Wendungen macht es der Autor fast unmöglich am Ende den richtigen Täter/In zu finden. Das ist großes Kino, so muss ein moderner Kriminalroman geschrieben sein. Fans des Genres und besonders Kriminalromane die in der Nachkriegszeit spielen kommen hier voll auf ihre Kosten. Ich war wieder sehr begeistert und es würde mich sehr freuen, diese Krimireihe von Frank Goldammer irgendwann einmal auf der großen Leinwand zu sehen. Ich freue mich auf jeden Fall auf Band 4 der Reihe „Roter Rabe“ der bereits am 21. Dezember 2018 erschienen ist. Insgesamt komme ich hier auf volle 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung!

Für die Fans von V. Kutscher, C. Rademacher oder A. Felenda .....
von einer Kundin/einem Kunden am 26.09.2018

Sommer, Dresden 1948 : Kommissar Max Heller wird zu einem Leichenfund gerufen. An einer gesicherten Baustelle ist ein Mann kopfüber in einen engen Schacht gestürzt und gestorben. Scheint es jedenfalls auf den ersten Blick - aber dann findet man einige Meter weiter die Leiche eines 14jährigen Jungen, der von... Sommer, Dresden 1948 : Kommissar Max Heller wird zu einem Leichenfund gerufen. An einer gesicherten Baustelle ist ein Mann kopfüber in einen engen Schacht gestürzt und gestorben. Scheint es jedenfalls auf den ersten Blick - aber dann findet man einige Meter weiter die Leiche eines 14jährigen Jungen, der von einem Kran gesprungen sein soll. Selbstmord ? Ein Unglücksfall ? Der Rücken des Jungen ist voller Striemen und die restliche Familie wird vom Vater terrorisiert. Doch ein Selbstmord ? Und dann überstürzen sich die Ereignisse... Pfiffiger Krimi aus den " Kindertagen " der DDR. Mit Max Heller erleben wir ein déja vue, denn die neuen Machthaber benutzen die gleichen Parolen wie die Nazis und ein neues Regime der Angst und des Misstrauens entsteht. Zum Schrecken des Kommissares gehört auch sein Sohn Klaus dazu ....