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Wie man die Zeit anhält

Roman

Matt Haig

(123)
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Beschreibung

Wenn Liebe die Zeit besiegt

Seit kurzem lebt Tom Hazard wieder in London, wo er die faszinierende Camille kennenlernt. Auf Anhieb fühlt er sich zu ihr hingezogen. Doch er trägt ein Geheimnis in sich, von dem niemand etwas wissen darf: Tom sieht aus wie 40, in Wirklichkeit aber ist er schon über 400 Jahre alt. Er hat die Elisabethanische Ära in England, die Expeditionen von Captain Cook in der Südsee, das Paris der 20er-Jahre erlebt und regelmässig eine neue Identität angenommen. Eins war er dabei über die Jahrhunderte hinweg immer: einsam. Während er Camille nun näherkommt, verändert sich für ihn alles.

»Ein unglaubliches Buch, dessen überbordender Fantasie und erzählerischem Sog man sich kaum entziehen kann.«
Martina Propson-Hauck, Buchjournal Extra 01.04.2018

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 20.04.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783423433846
Verlag dtv
Originaltitel How To Stop Time
Dateigröße 1462 KB
Übersetzer Sophie Zeitz
Verkaufsrang 213

Kundenbewertungen

Durchschnitt
123 Bewertungen
Übersicht
72
32
17
2
0

Einfach nicht mein Buch
von sommerlese am 15.04.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

In diesem Roman geht es um den Einzelgänger Tom Hazard, der aussieht wie Anfang 40, aber wegen einer besonderen Veranlagung, welche sich Anagerie nennt, nur sehr langsam altert. In Wahrheit ist er um die 400 Jahre alt. Alle acht Jahre ändert er seinen Aufenthaltsort, aktuell arbeitet er in London als Geschichtslehrer, dieser Job... In diesem Roman geht es um den Einzelgänger Tom Hazard, der aussieht wie Anfang 40, aber wegen einer besonderen Veranlagung, welche sich Anagerie nennt, nur sehr langsam altert. In Wahrheit ist er um die 400 Jahre alt. Alle acht Jahre ändert er seinen Aufenthaltsort, aktuell arbeitet er in London als Geschichtslehrer, dieser Job passt perfekt, schliesslich hat er viele Ereignisse selbst miterlebt. Tom gefällt es in London und mag auch seine Kollegin, die Französischlehrerin Camille sehr. Damit ändert sich sein Leben gewaltig. "Die Menschen, die du liebst, sterben nie." Zitat Seite 331 Toms Leben ist kein Glücksfall, sondern eher ein Fluch, denn um ihn herum sterben alle geliebten Menschen, nur er überlebt und sein Leben verläuft recht einsam. Dieser Roman ist anders als ich es erwartet habe. Rein vom Sprachstil her lässt er sich flüssig lesen und einige Botschaften sind schön formuliert. Echte angekündigte philosophische Sätze habe ich aber nicht entdecken können und auch die Handlung konnte mich nicht packen. Die Liebesgeschichte mit Rose war für mich der einzige Aspekt, den ich gern gelesen habe. Sie wagt den Schritt, gemeinsam mit Tom diese ungewöhnliche Beziehung zu gehen. Sie bekommen ein Kind und werden ständig von den Blicken anderer Menschen verfolgt. Als Rose stirbt, beschliesst Tom, nie wieder Gefühle für einen anderen Menschen zuzulassen. Doch dann taucht Camille auf. Eigentlich hätte die Erzählung durch die Zeitwechsel recht spannend werden können, schliesslich springt Matt Haig ständig in eine andere zeitliche Epoche der letzten 450 Jahre und wir sehen von Kapitel zu Kapitel verschiedene historische Ereignisse und Persönlichkeiten wie William Shakespeare oder F. Scott Fitzgerald an uns vorbeiziehen. Doch so richtig tief wird leider nicht auf auf den Zeitgeist oder das Lebensgefühl eingegangen, die Eindrücke sind recht oberflächlich und hangeln sich an Toms Leben und seinem Selbstmitleid entlang. Das wirkt auf mich nicht überzeugend, es deprimiert und zieht sich leider von Szene zu Szene durch das ganze Buch. Obwohl ich den Erzählstil und die Botschaft mit der sinnvoll zu nutzenden Zeit mochte, war das einfach nicht mein Buch.

Schön und traurig zugleich
von einer Kundin/einem Kunden am 19.01.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Matt Haig hat mit "Wie man die Zeit anhält" etwas wirklich besonderes geschaffen. Mit wunderschönen Worten verpackt er eine Geschichte, die gleichzeitig auch als Gesellschaftskritik gesehen werden kann. Er spricht Themen an die schon Vergangenheit sind und gleichzeitig so aktuell wie nie sind. Das was manche Menschen als langatm... Matt Haig hat mit "Wie man die Zeit anhält" etwas wirklich besonderes geschaffen. Mit wunderschönen Worten verpackt er eine Geschichte, die gleichzeitig auch als Gesellschaftskritik gesehen werden kann. Er spricht Themen an die schon Vergangenheit sind und gleichzeitig so aktuell wie nie sind. Das was manche Menschen als langatmig bezeichnen würden, ist für mich einfach nur Poesie. Wie andere die schönsten Früchte für einen Kuchen auswählen, so wählt er seine Worte. Es ist vielleicht nicht das spannendste seiner Bücher, aber es ist dennoch wunderschön. Dabei wagt er sich an düstere und emotionale Themen. Trauer, Depression, Schmerz. Wer die Geschichte von Matt Haig kennt, weiß, dass er sich damit auskennt. Manch einer mag in diesen Worten Trost finden. Dieses Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Vielleicht auch über das eigene Leben. Und wie wertvoll unsere Zeit ist. Denn wir haben nicht hunderte Jahre Zeit.

von einer Kundin/einem Kunden am 08.01.2021
Bewertet: anderes Format

Lassen Sie sich auf das Thema ein und genießen Sie die 400-jährige Lebensgeschichte von Tom Hazard. Taschentücher nicht vergessen!


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