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Der Spion des Dogen

Roman

Ein farbenprächtiges Abenteuer aus Venedigs Glanzzeit
Venedig 1568. Eine boshafte Intrige bringt den angesehenen, lebenslustigen Geschäftsmann Davide Venier über Nacht um sein Vermögen ¿ und in die berüchtigten Bleikammern, das Gefängnis der Serenissima. Doch eines Tages erhält er ein überraschendes Angebot: Straferlass gegen Spionagedienste für den Dogen. Gleich der erste Auftrag könnte brisanter kaum sein: Rüstet sich das Osmanische Reich, Venedigs Erzfeind, für einen Krieg?
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 29.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-21723-1
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/11,8/2,7 cm
Gewicht 306 g
Verkaufsrang 4.123
Buch (Taschenbuch)
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Der Spion des Dogen
von Literaturlounge eu aus Gießen am 02.04.2019

Ich habe lange keinen Historischen Roman mehr gelesen. Das war nun einer der Gründe, weswegen ich mir einen solchen als nächsten rausgesucht habe. Da lag dieses Buch auf meinem wohl bekannten und genährten SUB und mich reizte die Story. Spion und Venedig, das klingt doch schon mal interessant. Also... Ich habe lange keinen Historischen Roman mehr gelesen. Das war nun einer der Gründe, weswegen ich mir einen solchen als nächsten rausgesucht habe. Da lag dieses Buch auf meinem wohl bekannten und genährten SUB und mich reizte die Story. Spion und Venedig, das klingt doch schon mal interessant. Also las ich mich mal eben an diesen Spion ran. Man lernt Davide Venier kennen, einen Lebemann, der aus reichem Haus kommt und ein gut gehendes Geschäft hat. Er hat nebenbei eine Affäre mit einer reichen verheirateten Frau, deren Mann aber eigentlich schwul ist. Ein Skandal zur damaligen Zeit. Es ist eigentlich alles perfekt bis er eines Abends von der Inquisition festgenommen und in die Bleikammern von Venedig gebracht wird. Dort lernt er Hasan kennen, ein Mithäftling, der ihm das Schachspiel beibringt und ihn in Selbstverteidigung unterweist. Nach einem Jahr erhält er die Chance freizukommen, wenn er sich als Spion für Venedig zur Verfügung stellt. Sein Gegenspieler ist Crollio aus dem Osmanischem Reich, der in Venedig angekommen ist. Er muss aber auch einige andere Aufgaben erfüllen, welche ihm der Kanzler anvertraut. Dabei hilft ihm nicht nur seine Bildung, sondern auch seine „Ausbildung“ durch Hassan, mit dem er nach dem Aufenthalt in den Bleikammern befreundet bleibt. Es ist ein Historischer Roman, welcher sich recht gut lesen lässt. Auch wenn er am Anfang vielleicht ein wenig langatmig ist, da man erst einmal die verschiedenen Personen kennenlernen muss. Stefan Maiwald, macht dies immer in dem er sie langsam in die Geschichte einbaut und dazu noch etwas erklärt. Was, wie ich finde, eine gute Möglichkeit ist, zumal er es recht flüssig und klar erklärt. Nur bei Crollio ist er etwas genauer, wobei es bei diesem Charakter auch wichtig ist, da man seine Handlungen und Beweggründe ansonsten nicht nachvollziehen könnte. Die Kapitel sind im Schnitt 10 Seiten lang, wobei er auch dort immer wieder eine kleine Unteraufteilung macht, wenn die Person oder der Ort sich wechselt. Dies ist recht schnell zu verstehen und man kommt damit sehr gut zurecht. Was mich ein wenig gestört hat, waren die vielen Rezepte die man zwischendurch immer wieder im Buch erklärt bekommen hat. Wenn sie nachkochbar sind, wäre es mir lieb gewesen sie im Anhang als übersichtliche Zusammenfassung zu haben. Es war mir teilweise auch etwas zu schnell, wie sich Davide zum Beispiel in Istanbul befreit hat und wie er wieder nach Venedig zurückgekommen ist. Das ist im Besonderen für mich zu schnell gegangen. Ich kann es nicht nachvollziehen, dass der Autor für die Bleikammern wesentlich mehr Seiten zur Verfügung gestellt hat, wie für das Abenteuer in Istanbul. Aber, und dies ist mir immer sehr wichtig, es ist nie unlogisch, denn man kann der Argumentation und der Geschichte jederzeit sehr gut folgen. Ich finde es ist ein gelungenes erstes Werk im Bereich des Historischen Romans. Ich denke, dass sich diese Geschichte auch sehr gut weiter entwickeln kann. Das was ich zu bemängeln habe, liegt vielleicht daran, dass die meisten Historischen Romane die ich lese 600 Seiten und mehr haben, und dieser doch mit knapp 400 Seiten ein eher schmales Buch in diesem Genre ist. Masse ist aber definitiv kein Qualitätsmerkmal. Ich freue mich, weitere Geschichten mit Davide und seinen Freunden in Venedig zu lesen.

Toller historischer Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Klagenfurt am Wörthersee am 04.01.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Tatsächlich ist dieses erste Buch aus einer Reihe von Spionage-Romanen rund um den Venezianer Davide Venier ein grandioser Auftakt. Die Schreibweise ist derart einfach und eingänglich, dass das Buch auch in kürzester Zeit gelesen werden kann - also durchaus auch in einem Tag, was aber nur heißen soll, dass... Tatsächlich ist dieses erste Buch aus einer Reihe von Spionage-Romanen rund um den Venezianer Davide Venier ein grandioser Auftakt. Die Schreibweise ist derart einfach und eingänglich, dass das Buch auch in kürzester Zeit gelesen werden kann - also durchaus auch in einem Tag, was aber nur heißen soll, dass die Kombination aus Schreibstil und Handlung ausgesprochen fesselnd ist. Tatsächlich ist der Schreibstil trotzdem an manchen Stellen (und sicher auch nur für manche Leser) eigentümlich - ein gewisser Hang des Autors zu sprachlichen Wendungen, deren Nutzung heute nicht mehr alltäglich ist, kann kaum übersehen werden. Gerade das macht aber auch einen Teil dessen aus, dass man sich beim Lesen auch wirklich in diese Zeit und auch die gerade im Kopf sich abspielende Handlung hineinversetzt fühlt... Ausgezeichnetes Einstiegswerk in eine vergangene Zeit...

von einer Kundin/einem Kunden aus Dinslaken am 22.09.2018
Bewertet: anderes Format

Ein toller historischer Schmöker,gut recherchiert und mit einer Prise Humor. Toll verwebt Stefan Maiwald historische Fakten mit dem neuen Spion Venedigs.