Vaterbilder im Wandel

Sozialpsychologische Überlegungen

Luigi Zoja

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Beschreibung

Luigi Zoja zeichnet den Wandel des Vaterbildes von der Antike bis in die Gegenwart nach. Er zeigt dabei auf, wie kulturelle und gesellschaftliche Transformationen das Rollenverständnis von Mann und Frau verändern, weshalb auch tradierte Vaterbilder einem ständigen Wandel unterliegen. Zoja begreift Vaterschaft – im Gegensatz zur Rolle der Mutter – vor allem als kulturelles Phänomen, das von der Gesellschaft beeinflusst ist. Ausgehend von der Analyse biblischer und mythischer Vatergestalten über solche des 19. Jahrhunderts bis hin zum modernen Vater analysiert der Autor Facetten dieses Archetyps, skizziert historische Entwicklungen und liefert psychologische Hintergründe zum Verständnis aktueller Entwürfe der Vaterrolle. Damit leistet das Buch einen wichtigen Beitrag zur gegenwärtigen Debatte über die Identitätskrise des Vaters.

»›Vaterbilder im Wandel‹ ist eine komplexes, interessantes Buch über die Entwicklung der Bilder von Vätern im Laufe der Geschichte und deren Beeinflussung von der jeweiligen Gesellschaft. [...] Aber was ist jetzt noch zeitgemäss? Zoja bietet selbst keine Lösung, wie das Vaterbild heute aussehen sollte, aber er stellt mit seinem zeitlichen Abriss eine Suchbewegung dar, die zur Auseinandersetzung anregt.«
Bianca Keller, Deutsche Hebammen Zeitschrift 5-2019

»Zoja beschreibt historische Entwicklungen und liefert psychologische Erklärungen, um aktuelle Entwürfe der Vaterrolle und die Diskussion um die ›Identitätskrise‹ des Vaters besser verstehen zu können.«
Netz. Zeitschrift für Pflege und Adoptivkinder Schweiz Nr. 3, 2018

»Der Autor thematisiert in seinem Buch das Rollenverständnis von Mann und Frau sowie den Wandel des Vaterbildes von der Prähistorie über Antike und Neuzeit bis heute. Dabei geht er auf historische und biologische Einflussfaktoren ein, die das Vaterbild prägten und bis heute prägen.«
Impulse für Gesundheitsförderung März 2019

»Da Vaterschaft als soziales Konstrukt und nicht als genetische Grundausstattung anzusehen ist, beschreibt er anhand der Vaterbilder bei Homer, Vergil und im Christentum deren Einflüsse und deren Wandlungen durch historische Veränderungen wie Reformation, Französische und industrielle Revolution, wie es zu den Veränderungen im Vaterbild bis hin zu den heutigen Einschränkungen und Auflösungen der Vaterrolle und den neuen Ansprüchen an diese Rolle kam.«
Wolfgang Jergas, Socialnet.de am 11. Oktober 2018

Luigi Zoja, geboren 1943, ist Psychotherapeut (eigene Praxis) in Mailand sowie Lehranalytiker und Dozent am C.G.Jung-Institut in Zürich. Zahlreiche Buchveröffentlichungen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 310
Erscheinungsdatum 01.04.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8379-2787-0
Reihe Sachbuch Psychosozial
Verlag Psychosozial
Maße (L/B/H) 21.1/14.6/2.5 cm
Gewicht 450 g
Übersetzer Rita Seuss

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  • Inhalt

    Vorwort zur deutschen Ausgabe von 2018
    Vorwort von Jörg rasche
    Dank
    Einleitung

    Kapitel 1 – Prähistorie
    1. Die Säugetiere: ein Tierreich ohne Vater
    2. Die Sexualität der Grossaffen
    3. Der prähistorische Horizont des Vaters
    4. Der Entwicklungssprung zum Vater
    5. Lucy wächst

    Kapitel 2 – Mythos und klassische Antike
    1. Patriarchat und Matriarchat
    2. Der historische Horizont des Vaters
    3. Hektor
    4. Odysseus
    5. Der Mythos des Vaters als des alleinigen Erzeugers
    6. Aeneas

    Kapitel 3 – Die Neuzeit und der Niedergang des Vaters
    1. Vom römischen Vater über den Sohn zur Französischen Revolution
    2. Die Ernüchterung durch den Krieg
    4. Der Sturz des öffentlichen Vaters

    Kapitel 4 – Der Vater heute
    1. Das Verschwinden des Vaters
    2. Die Abdankung des Vaters: Flucht in die Vergangenheit
    3. Die Abdankung des Vaters: Flucht in die Zukunft
    4. Das Verschwinden der Geste des Emporhebens
    5. »Brotverdiener«
    6. Die Suche nach dem Vater

    Schlussbemerkung

    Anmerkungen
    Bibliographie
    Register