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Ein wenig Glück

Roman


Ein Bahnübergang, eine heruntergelassene Schranke, ein blinkendes rotes Licht und kein Zug. Drei, fünf, acht Minuten … und kein Zug. Mary Lohan hat ihren sechsjährigen Sohn, Federico, und Juan, seinen Schulfreund, im Auto. Sie wollen ins Kino. Ihr Auto ist das dritte in der Warteschlange. Der erste Wagen umfährt die Schranke und überquert die Gleise, der zweite ebenso. Die Kinder singen vergnügt, der Filmbeginn rückt näher, und kein Zug ist in Sicht. Also los, auch sie wird es wagen. Die Schranke ist schon lange ein Ärgernis. Ob ein Zug überhaupt kommt, ist ungewiss.

Zwanzig Jahre nach der Katastrophe kehrt Mary zurück in die Vergangenheit, aus der sie geflohen ist.

Zwischen herbeigesehnten Begegnungen und erschütternden Enthüllungen begreift sie endlich, dass ihre Rückkehr vielleicht so etwas wie ein wenig Glück bedeutet.

Portrait
Piñeiro, Claudia
Claudia Piñeiro, geboren 1960 in Buenos Aires, ist der Shootingstar der argentinischen Literatur. Nach dem Wirtschaftsstudium wandte sie sich dem Schreiben zu, arbeitete als Journalistin, schrieb Theaterstücke, Kinder- und Jugendbücher und führte Regie fürs Fernsehen. Ihre Romane sind auf den Bestsellerlisten zu finden und werden in mehrere Sprachen übersetzt und verfilmt. Für Die Donnerstagswitwen erhielt sie 2005 den Premio Clarín; 2010 wurde sie mit dem LiBeraturpreis ausgezeichnet.

Gerhold, Stefanie
Stefanie Gerhold, geboren 1967 in München, lebt in Berlin. Sie übersetzt Literatur aus dem Spanischen, u. a. Manuel Vázquez Montalbán sowie die Werkausgabe von Max Aub. 1999 erhielt sie den Übersetzerpreis der Spanischen Botschaft in der Kategorie junge Übersetzer.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 19.02.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-293-20788-2
Verlag Unionsverlag
Maße (L/B/H) 19/11,6/2,2 cm
Gewicht 229 g
Originaltitel Una suerte pequeña (2015)
Auflage 1
Übersetzer Stefanie Gerhold
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 18.11.2018
Bewertet: anderes Format

Eine Mutter die mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird und mit verschiedenen Gefühlen kämpft. Eine Geschichte in der es um Vergebung und Glück geht. Besonders und gefühlvoll.

von einer Kundin/einem Kunden am 15.07.2018
Bewertet: anderes Format

Pineiro schafft es ein wirklich schwieriges Thema fesselnd, bewegend und vor allem auf eine sehr schöne Art und Weise zu verpacken. Ein absolut lesenswerter und berührender Roman.

Ein Buch über Verlust, Trauer und die Liebe einer Mutter
von einer Kundin/einem Kunden am 09.01.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Handlung & Umsetzung Durch den Prolog wird man direkt in die Handlung geworfen. Es wird angeschnitten, was vor Jahren passiert wird, und die Protagonistin wird wieder mit diesem schicksalshaften Tag konfrontiert. Dadurch dass der Prolog immer wieder wiederholt wird und sich nur durch kleine Ergänzungen, wie zum Beispiel der Geruch der... Handlung & Umsetzung Durch den Prolog wird man direkt in die Handlung geworfen. Es wird angeschnitten, was vor Jahren passiert wird, und die Protagonistin wird wieder mit diesem schicksalshaften Tag konfrontiert. Dadurch dass der Prolog immer wieder wiederholt wird und sich nur durch kleine Ergänzungen, wie zum Beispiel der Geruch der Situation, von den vorangegangenen Versionen unterscheidet, macht es die Geschichte noch spannender. So richtig interessant wird es dann bei der Wendung, dass sie tatsächlich wiedererkannt wird, als sie in ihre alte Heimat zurückkehrt. Völlig unerwartet, weil sie sich eigentlich sehr verändert hat. Das konfrontiert sie einmal mehr mit der Vergangenheit. Charaktere Von den Charakteren erfährt man nicht allzu viel, weil es vordergründig um Gedanken und Gefühle geht. Am meisten um die Gedanken und Gefühle der Protagonistin, die widerstreitend sind und dem Leser erst im Lauf der Geschichte so richtig klarwerden. Schreibstil & Gestaltung Unter normalen Umständen wäre mir dieses Buch wahrscheinlich gar nicht aufgefallen, weil ich es äußerlich nicht sonderlich ansprechend finde. Und auch der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, weil die Geschichte fast ausschließlich im Fließtext geschrieben ist. So werden die Gedanken und Gefühle der Protagonistin wie in einem Tagebuch beschrieben. Auf Dauer können die fehlenden Absätze etwas anstrengend sein, aber man gewöhnt sich recht schnell daran. Fazit: "Ein wenig Glück" ist ein tolles Buch über Gefühle und darüber, wie sehr einen die Vergangenheit beeinflussen kann. Die Protagonistin kämpft anfangs noch dagegen an, merkt jedoch bald, dass sie sich ihr stellen muss, um eine Zukunft zu haben.