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Der restliche Sommer

Roman

»Max Scharnigg schreibt kluge, magische, lichtdurchflutete, einzigartige Geschichten.« Mariana Leky

Ein verliebter Stilkolumnist, der sich einen einzigen Fehltritt leistet. Ein mysteriöser Anschlag, der in Wirklichkeit ein Leben rettet. Und eine Frau, die sich plötzlich daran erinnert, wer sie einmal sein wollte. Geschichten von Liebe und Unbehagen - in einer Zeit, die grundsätzlich eine Zumutung ist.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783455003000
Verlag Hoffmann und Campe
Dateigröße 734 KB
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Kundenbewertungen

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"Das Aufstehen gehörte schon unter normalen Umständen nicht zu seinen Stärken..."
von einer Kundin/einem Kunden am 11.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ja, Tins Stärke ist wirklich nicht das Aufstehen, besonders jetzt, nachdem ihn Sara verlassen hat. Mit der er zwar zusammen gewohnt hat, aber nicht als Paar gelebt hat. Außerdem liegt er im Krankenhaus, als Opfer eines Sprengstoffanschlags wird bei ihm gleich noch eine nötige Darmoperation durchgeführt. Sonja, frisch geschieden und... Ja, Tins Stärke ist wirklich nicht das Aufstehen, besonders jetzt, nachdem ihn Sara verlassen hat. Mit der er zwar zusammen gewohnt hat, aber nicht als Paar gelebt hat. Außerdem liegt er im Krankenhaus, als Opfer eines Sprengstoffanschlags wird bei ihm gleich noch eine nötige Darmoperation durchgeführt. Sonja, frisch geschieden und ausgerechnet Paartherapeutin, trifft mit ihren Aussagen in einem Radio-Interview über Ehe im allgemeinen, und ihren Ex-Mann Paul im besonderen mehr als nur einen Nerv beim Publikum und landet einen veritablen Quoten-Hit in den sozialen Netzwerken. Paul, langjähriger Verfasser einer Kolumne mit Kultstatus über verloren gegangenes gutes Benehmen, und Männer, die noch Gentleman sind, ist jetzt mit der o.g. Sara zusammen, und heftigst verliebt mit ihr in Portugal auf Reisen. Man muss Max Scharnigg einfach bewundern: Wie er diese scheinbar banale Ausgangssituation zu einer rundum gelungenen Geschichte macht, mit welcher Leichtigkeit und gleichzeitigen Ernsthaftigkeit, ist mehr als lesenswert! Dazu kommt eine ordentliche Portion Wortwitz, abgerundet mit Notizen zu Alltagssituationen, ironisch und bissig, großartig "Tobias, der heute auf dem besten Weg war, Sekretär jener Partei zu werden, die er schon damals zwischen den Bügelfalten seiner Hemden und Hosen entdeckt hatte..." "Eigentlich sollten sie Warnhinweise auf junge Gesichter kleben: Achtung, könnte Spuren ihrer eigenen Geschichte enthalten!" Einfach ein wunderbares Buch...

Enttäuschend banal
von Circlestones Books Blog am 01.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„Der Fingerabdruck eines Paares liegt in einer Sprache, die nur ein anderer Mensch auf der Welt wirklich vollkommen richtig entschlüsseln konnte.“ (Zitat Seite 196) Inhalt Paul Neulich schreibt seit zwölf Jahren als August Sternberg eine konservative Ratgeber Kolumne über gutes Benehmen. Als ihm die Redaktion mitteilt, dass er nicht mehr in... „Der Fingerabdruck eines Paares liegt in einer Sprache, die nur ein anderer Mensch auf der Welt wirklich vollkommen richtig entschlüsseln konnte.“ (Zitat Seite 196) Inhalt Paul Neulich schreibt seit zwölf Jahren als August Sternberg eine konservative Ratgeber Kolumne über gutes Benehmen. Als ihm die Redaktion mitteilt, dass er nicht mehr in die zukünftige, moderne Blattlinie passt, verbringt er gerade mit der Performance Künstlerin Sara Almeida eine Auszeit in Portugal. Zwölf Jahre lang war Paul mit der Paartherapeutin Dr. Sonja Wilms verheiratet, bevor er sie verlassen hat. Sara wiederum war zuvor mit dem mit introvertierten Informatiker Tin Hasenglock zusammen, der gemeinsam mit zwei Freunden eine sehr erfolgreiche Social-Media-Community entwickelt hatte, Harpf.com. Persönliche Erlebnisse am Beginn dieses Sommers leiten Veränderungen ein … Thema und Genre Dieser Roman ist eine Momentaufnahme im Leben der Protagonisten, gesellschaftskritisch und mit ironischer Betrachtung der Entwicklungen im Social Media Bereich und Journalismus. Er handelt aber auch von der Frage „wer war ich früher, wer will ich heute sein“, die sich wohl jeder irgendwann im Laufe des Lebens stellt. Charaktere Die Protagonisten haben eines gemeinsam, sie träumen sich die eigene Situation schön, spielen ihre Rollen, reagieren, statt zu agieren. Erst als der Autor sie mehr oder weniger wichtige Situationen erleben lässt, setzen Veränderungen ein. Doch selbst manche dieser Ereignisse sind im Grunde banal, nur in ihrem persönlichen Empfinden bedeutend. Dadurch bleibt man auch als Leser ein unbeteiligter Beobachter. Handlung und Schreibstil Der Zeitrahmen der Handlung beschränkt sich auf die ersten Sommerwochen, alle weiteren Details aus dem Leben der jeweiligen Person erfährt der Leser, indem der Autor ihn durch die personale Erzählform an den Gedanken und Erinnerungen seiner Figuren teilhaben lässt. Die einzelnen Kapitel betreffen abwechselnd Paul, Sara, Sonja, Tin; der jeweilige Name ist die Überschrift. Ein einziges Kapitel ist aus Sicht des Nachrichtenchefs des Magazins, für das Paul schreibt, erzählt. Die fließende, leicht zu lesende Sprache zeigt einige interessante Metapher, zum Beispiel beobachtet Paul ein Moskito in einem Spinnennetz. Interessant ist es auch, die Gedanken und Überlegungen der Protagonisten zu lesen, die oft im Gegensatz zum sichtbaren Verhalten und Handeln stehen. Fazit In der Realität sind die Dinge, die den vier Personen passieren, zwar wichtig, aber nicht so außergewöhnlich, wie sie es für sich selbst empfinden. Der Autor macht sich nicht die Mühe, auf die Auswirkungen der Ereignisse einzugehen, er bleibt vage, bei einem „vielleicht, vielleicht auch nicht“. Der ironisch gemeinten Gesellschaftskritik fehlen leider Humor und Ironie, dadurch versickert alles in 240 schnell zu lesenden Seiten von enttäuschender Mittelmäßigkeit.

von einer Kundin/einem Kunden am 03.05.2018
Bewertet: anderes Format

Eine abgefahrene Geschichte, ein feiner Humor und eine ganz unnachahmliche Art zu schreiben...was will man eigentlich mehr? Eigentlich nichts, oder? Also dann unbedingt lesen.