Die Jangada

Die Andere Bibliothek Band 406

Kings And Kingston W. H. G. Jules Verne

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Beschreibung

Der Waldkapitän Torres, ein Sklavenjäger, ist im Besitz eines geheimnisvollen, verschlüsselten Briefes. Ein Guariba stiehlt ihm im Schlaf das Etui aus Metall, in dem sich der Brief befindet. Torres verfolgt den Affen. Der Affe wird von Manoel Valdez erschossen, der mit seinem Freund Benito Garral im Wald unterwegs ist. Torres gelangt wieder in den Besitz des Etuis und erfährt, dass Benitos Vater Joam Garral nach Brasilien reisen will. Joam Garral ist der Eigentümer einer Hazienda und einer Plantage in der Nähe, die jenseits der brasilianischen Grenze in Peru am linken Ufer des Amazonas liegen. Die Hazienda liegt wenige Kilometer flussabwärts des Dorfes Iquitos. Joam Garral wurde vor 23 Jahren als junger Mann halbverhungert im Urwald aufgefunden und von dem Portugiesen Magalhaes, dem Begründer der Hazienda, gesundgepflegt und in die Familie aufgenommen. Joam Garral heiratete Magalhaes Tochter Yaquita und übernahm erfolgreich die Leitung der Hazienda, reiste jedoch niemals nach Brasilien. Ihre Tochter Minha will den Regimentsarzt Manoel Valdez heiraten. Die Hochzeit soll nach der Idee von Yaquita bei den Schwiegereltern, die in Belém leben, gefeiert werden. Für die Reise lässt Joam Garral ein riesiges Floss, die Jangada, bauen, auf dem ein komplettes Dorf einschliesslich Kirche Platz findet.
Jules Verne (1828-1905) war ein französischer Schriftsteller.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 332 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.12.2017
Sprache Deutsch
EAN 9788026880981
Verlag E-artnow
Dateigröße 2004 KB

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Kundenbewertungen

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Klassische Abenteuergeschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 26.09.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Wer kennt nicht Romane wie „In 80 Tagen um die Welt“ oder „20.000 Meilen unter den Meeren“? Klassiker der Weltliteratur, von manchen fälschlicherweise als Kinderliteratur verkannt. „Die Jangada“ ist ein weitgehend (auch mir bisher) unbekannter Roman Vernes, dessen deutsche Übersetzung aus dem Jahre 1882 für diese Ausgabe überarb... Wer kennt nicht Romane wie „In 80 Tagen um die Welt“ oder „20.000 Meilen unter den Meeren“? Klassiker der Weltliteratur, von manchen fälschlicherweise als Kinderliteratur verkannt. „Die Jangada“ ist ein weitgehend (auch mir bisher) unbekannter Roman Vernes, dessen deutsche Übersetzung aus dem Jahre 1882 für diese Ausgabe überarbeitet und dem Originaltext dadurch angenähert wurde. Das Ergebnis ist, typisch für die „Andere Bibliothek“, ein optischer, haptischer und einfach ein Lesegenuss, der sowohl Freunde klassischer Reiseberichte als auch mehr naturwissenschaftlich-technisch interessierte begeistern kann. Ich habe die Reise der „Jangada“, den Amazonas hinab, lesend mitgemacht und bin dabei regelrecht in der Geschichte versunken. Schön dass dieses literarische Juwel wiederentdeckt wurde: Danke „Andere Bibliothek“!

Eine abenteuerliche Reise kann beginnen
von Sikal am 19.01.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Nachdem ich zuletzt auch eine Biographie über Jules Verne gelesen hatte, wollte ich unbedingt wieder in einer seiner abenteuerlichen Geschichten versinken. Wer kennt sie nicht? Geschichten wie „In 80 Tagen um die Welt“ oder „20.000 Meilen unter den Meeren“ dürften wohl jedem geläufig sein. Es gibt jedoch auch ein fast unbeka... Nachdem ich zuletzt auch eine Biographie über Jules Verne gelesen hatte, wollte ich unbedingt wieder in einer seiner abenteuerlichen Geschichten versinken. Wer kennt sie nicht? Geschichten wie „In 80 Tagen um die Welt“ oder „20.000 Meilen unter den Meeren“ dürften wohl jedem geläufig sein. Es gibt jedoch auch ein fast unbekanntes Werk, welches nur 1882 einmal ins Deutsche übersetzt wurde – „Die Jangada“. Das Buch wurde nun aktualisiert, mit sämtlichen Abbildungen des französischen Originals versehen und ist nun in dieser hochwertigen Ausgabe erhältlich. Das in Leinen gebundene Buch steckt in einem Schuber und macht echt was her – also für „Jules-Verne-Freunde“ ein echtes Muss. Die Geschichte spielt zum Großteil auf einem eigens konstruierten Floß des peruanischen Plantagenbesitzers Joam Garrel, der mit seiner gesamten Familie und vielen Bediensteten sowie einem Pfarrer über Monate auf dem Amazonas reisen will, um die Hochzeit seiner einzigen Tochter zu feiern. Was die Familie nicht weiß, ist, dass Joam Garrel von vielen Jahren als Unschuldiger zum Tode verurteilt wurde und eigentlich auf der Flucht ist … Es kommt wie es kommen muss, ein mysteriöser Mann trifft auf die Reisegesellschaft, weiß um das Geheimnis und ist im Besitz eines Kryptogramms, welches die Unschuld Garrels beweisen würde. Doch dafür benötigt man erst mal den Schlüssel dazu … Viele Abenteuer hat die Familie zu bestehen, vieles passiert und immer wieder treffen die Reisenden auf Schwierigkeiten, die das Fortkommen gefährden. Die Beschreibungen des tropischen Regenwaldes sind derart fesselnd und bildhaft, als hätte Jules Verne diese Reise selbst gemacht. Natürlich war dies nie der Fall, umso beeindruckender sind diese Darstellungen. Eine sehr empfehlenswerte Ausgabe dieses neu entdeckten Jules Vernes, dem ich sehr gerne 5 Sterne gebe.


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