Stalingrad

Roman

KIWI Band 423

Theodor Plievier

(2)
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Beschreibung

Theodor Plieviers Roman »Stalingrad«, in 26 Sprachen übersetzt und seit seinem Erscheinen ein Bestseller, ist unbestritten das bedeutendste dokumentarische Epos über den Zweiten Weltkrieg. Es verdankt seine unübertroffene Authentizität dem Umstand, dass Plievier, damals Emigrant in Moskau, die Überlebenden der 6. Armee in Gefangenenlagern interviewen konnte. Seine schonungslose Beschreibung der Schlacht und des Versagens der militärischen Führung ist nicht nur eine politische und moralische Abrechnung mit dem Grössenwahn und der Menschenverachtung des Hitlerregimes, sondern auch ein entschiedenes Plädoyer für den Frieden und ein Appell gegen das Vergessen. Plieviers Roman ist eine fesselnde Montage aus Fakten und eindringlich entworfenen Einzelschicksalen, die Victor Klemperer zu der Überzeugung gelangen liess, »dass dieses Buch zu den dauernden klassischen Werken zählen wird«.

Theodor Plievier wurde 1892 als Sohn eines Arbeiters in Berlin geboren. Mit 17 Jahren Flucht aus dem Elternhaus. 1914-1918 in der Kriegsmarine, Teilnahme am Matrosenaufstand. Anarchistisches Engagement als »Volksredner, Publizist, Verleger linksgerichteter Schriften«. 1929 erste Buchveröffentlichungen, 1933 Emigration. 1934-1945 Exil in der damaligen UdSSR, 1945 Rückkehr in die sowjetische, 1947 Flucht in die amerikanische Besatzungszone. Plievier starb 1955 in der Schweiz.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 22.01.2018
Herausgeber Hans-Harald Müller
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Seitenzahl 464 (Printausgabe)
Dateigröße 1292 KB
Sprache Deutsch
EAN 9783462411812

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Kundenbewertungen

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Das Buch sollte Pflichtlektüre in den Schulen sein. "Stalingrad"
von einer Kundin/einem Kunden aus Velpke am 29.07.2020

Bin noch nicht durch. Muß mal zwischendurch was entspannendes lesen. Zu der Zeit war ich gerade geboren. Später war der Krieg vorbei. Alles wurde besser, Viele Kriegerwitwen leben nicht mehr. Da scharren heute wieder massenweise Millitaristen mit den Stiefeln, aber auch die fernlenkenden Krieger brauchen nicht mehr mit PC- Bal... Bin noch nicht durch. Muß mal zwischendurch was entspannendes lesen. Zu der Zeit war ich gerade geboren. Später war der Krieg vorbei. Alles wurde besser, Viele Kriegerwitwen leben nicht mehr. Da scharren heute wieder massenweise Millitaristen mit den Stiefeln, aber auch die fernlenkenden Krieger brauchen nicht mehr mit PC- Ballerspielen Menschen und Kriegsgerät zerstören. Die wollen das real machen!

von einer Kundin/einem Kunden am 10.03.2020
Bewertet: anderes Format

Der Autor Theodor Plivier hat die Kämpfe um Stalingrad 1942/1943 aus der Sicht deutscher Soldaten genau geschildert. Sein nüchterner Stil macht das Buch spannend. Es ist erstaunlich, dass dieses Buch bereits 1945 veröffentlicht worden ist, kurz nach der Beendigung des Krieges.

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