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Die letzte wahre Geschichte

Roman

Zubaida, junge Paläontologin aus Bangladesch, trifft in Harvard in dem Amerikaner Elijah ihre grosse Liebe, heiratet jedoch aus Verpflichtung ihrer Familie und den Traditionen gegenüber ihren Jugendfreund Rashid. Doch bald schon entflieht sie den familiären Zwängen und Rashids Erwartungen. Als sie einige Zeit für eine humanitäre Organisation in den berüchtigten Abwrackwerften von Chittagong arbeitet, trifft sie Elijah wieder – dort, wo Arbeiter unter katastrophalen Bedingungen ihr Leben riskieren, erleben die beiden die leidenschaftliche Erfüllung ihrer Liebe. Und Zubaida, die als Baby adoptiert wurde, stösst ausgerechnet hier auf Spuren ihrer verloren geglaubten Eltern und einer mysteriösen Schwester. Auf der Suche nach den eigenen Wurzeln muss sie die schwierigste Entscheidung ihres Lebens treffen.

Eine Geschichte von Liebe und Verlust vor dem bewegten Hintergrund der Geschichte Bangladeschs.

Portrait

Tahmima Anam, 1975 in Dhaka in Bangladesch geboren, wuchs in Paris, New York und Bangkok auf, studierte an der Harvard University und lebt in London. Ihr von der Presse vielbeachteter Erstling Zeit der Verheissungen (A Golden Age) war ein grosser internationaler Erfolg: »(…) nicht nur ein spannender historischer Roman, sondern auch ein üppig angerichtetes Bollywood-Drama.«

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.02.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783458749233
Verlag Insel Verlag
Dateigröße 2611 KB
Übersetzer Anke Caroline Burger
eBook
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Kundenbewertungen

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Eine Frau auf der Suche
von einer Kundin/einem Kunden aus Brunsbüttel am 04.05.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Das ist die Geschichte von Zubaida aus Bangladesch, die als Baby von einer wohlhabenden Familie adoptiert wurde. Sie hatte die Möglichkeit in den USA zu studieren und Ausgrabungen zu machen. Sie lernt Elijah kennen und sie verlieben sich ineinander. Trotzdem beugt Zubaida sich dem Willen der Familie und kehrt... Das ist die Geschichte von Zubaida aus Bangladesch, die als Baby von einer wohlhabenden Familie adoptiert wurde. Sie hatte die Möglichkeit in den USA zu studieren und Ausgrabungen zu machen. Sie lernt Elijah kennen und sie verlieben sich ineinander. Trotzdem beugt Zubaida sich dem Willen der Familie und kehrt nach Bangladesch zurück, um einen Jungen zu heiraten, dem sie versprochen war. Doch schon kurz nach der Hochzeit bereut sie es. Ihr Mann hat große Anforderungen, denen sie sich nicht gewachsen fühlt. Da bietet sich ihr die MögMöglichleit für eine Nichtregierungsorganisation zu arbeiten. Ihr Weg führt sie zu den Abwrackwerften in Chittagong, wo unter schlimmsten Bedingungen gearbeitet wird. Hier ist ein Menschenleben nicht viel wert. Zubaida kann Elijah nicht vergessen und sie trifft ihn auch wieder. Außerdem ist sie auf der Suche nach ihren Wurzeln. Diese Geschichte ist eine Gradwanderung zwischen den Kulturen. Sie zweigt auf, wie schwer es sein kann, zwischen Tradition und Moderne zu leben. Sie gewährt uns einen Einblick in das Leben der Ärmsten: die Ausbeutung, das Elend und die Macht der Oberschicht. Sehr intensiv und sprachgewaltig führt uns die Autorin durch die Lebensgeschichte von Zubaida. Man erfährt viel über eine uns fremde Kultur. Das habe ich als sehr bereichernd empfunden. Auch der Erzählstil hat mir gefallen und besonders auch die Perspektive. Leider gab es aber auch Strecken, die ich eher als zäh empfunden habe, ein bisschen Straffung hätte in meinen Augen manchmal gut getan. Dennoch eine wunderbare Geschichte, die ich gerne gelesen habe und ich kann sie weiterempfehlen. Sie ist außergewöhnlich.

Auf d3er Suche nach der Suche nach der eigenen Identität
von einer Kundin/einem Kunden aus Hahnenbach am 18.04.2018
Bewertet: Einband: Paperback

In der Vergangenheit habe ich schon viele schöne Bücher vom Insel Verlag gelesen. Nun schloss sich mit dem Roman "Die letzte Wahre Geschichte" von Tahmima Anam erneut ein außergewöhnlicher Roman an. Dieses Buch der Kategorie "Schöne Literatur" hat wirklich alles, was mir ein Roman bieten muss. Zuerst erwarte ich eine... In der Vergangenheit habe ich schon viele schöne Bücher vom Insel Verlag gelesen. Nun schloss sich mit dem Roman "Die letzte Wahre Geschichte" von Tahmima Anam erneut ein außergewöhnlicher Roman an. Dieses Buch der Kategorie "Schöne Literatur" hat wirklich alles, was mir ein Roman bieten muss. Zuerst erwarte ich eine gute und ausgefeilte - in diesem Fall ist es ein blumige - Sprache. Dazu eine interessante Handlung und was für mich ebenfalls von Bedeutung ist: Das Gelesene muss meinem Denken Weite und Nahrung geben. All das finde ich in dem vorligenden Buch. Erzählt wird das Leben der Paläontologin Zubaida aus Bangladesch. Verbinden wir dieses Land allgemein mit Armut, so hatte sie das Glück, als Adoptivkind in einer wohlhabenden Familie - die es auch dort gibt - aufzuwachsen und in den USA studieren zu dürfen. Sie führt ein Leben zwischen zwei völlig unerschiedlichen Welten. Schon lange ist für sie klar, dass sie ihren Jugendfreund heiraten und ein traditionelles Leben führen wird. Doch was nicht geplant war ist, dass sie sich in den USA Hals über Kopf in den Amerikaner Elijahr verliebt und eine wunderbare Zeit mit ihm verlebt. Trotzdem geht sie aus Loyalität zurück nach Bangladesch und heiratet. Doch schon wenige Tage nach der Trauung weiß sie, diese Eheschließung war ein Fehler. Obwohl die geplante Eheschließung ihrer Beziehung mit Elijahr ein Ende setzte, versprachen sie sich beim Abschied, mit Hilfe der modernen Technik immer wieder persönliche Botschaften zu schicken, was ihre Verbindung nie ganz abreißen lässt. Seite 142: "In diesem Augenblick musste ich an das zurückdenken, was du mir über das Verlangen der Seele gesagt hattes, Elijah. Über die Einsamkeit, immer im eigenen Körper gefangen zu sein, während der Geist doch nichts mehr will als Gemeinschaft." Wir erleben die Aufs und Abs in Zubaidas Alltag. Ihre Mutter kämpft für die Rechte von vergewaltigten Frauen, zieht sogar für deren Rechte vor Gericht - doch Zubaida wirkt seltsam gleichgültig angesichts des Leides ihres Volkes. Die Autorin entführt uns in den Luxus der Oberschicht des Landes als auch in die bitterste Armut der dortigen Menschen, die nicht einmal lesen und schreiben können. Vor unseren Augen entfaltet sich auf der einen Seite die Schönheit des Landes und großer Reichtum der Oberschicht, als auch das schreckliche Bild der Wertlosigkeit eines Menschenlebens bei Armut. Wer jetzt an die guten Armen denkt, die sich gegenseitig helfen, ist im Irrtum. So wie reiche Bewohner von Bangladesch ihre Landsleute in den Fabriken oder beim Abwracken ausgemusterter Schiffe ausbeuten, so betrügen die Armen des Landes, ohne eine Spur von schlechtem Gewissen oder Mitgefühl diejenigen, die noch schwächer sind als sie selbst. Den größten Teil der Handlung lesen wir aus der Sicht von Zubaida und sehen die handelnden Personen mit ihren Augen. Das Ende des Romans ist offen und lässt der Phantasie des Lesers viel Raum. Mich hat dieses Buch sehr beeindruckt und ich wollte es nicht aus der Hand legen weil es für mich alles vereinbart, was ich von "Schöner Literatur" erwarte.

Die letzte wahre Geschichte
von Gelinde am 04.03.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Die letzte wahre Geschichte, von Tahmima Anam Cover: Es zeigt uns eine andere Kultur und ein anderes Leben. (Wie auch im Buch beschrieben). Inhalt: Zubaida, eine junge Frau aus der gehobenen gesellschaftlichen Schicht von Bangladesch, hat in Amerika studiert (Paläontologie), sie ist kurz vor der Abreise um nach einem fossilen Wal (Bindeglied zwischen Meer... Die letzte wahre Geschichte, von Tahmima Anam Cover: Es zeigt uns eine andere Kultur und ein anderes Leben. (Wie auch im Buch beschrieben). Inhalt: Zubaida, eine junge Frau aus der gehobenen gesellschaftlichen Schicht von Bangladesch, hat in Amerika studiert (Paläontologie), sie ist kurz vor der Abreise um nach einem fossilen Wal (Bindeglied zwischen Meer und Land) zu suchen. Da trifft sie Elijah und verliebt sich in ihn. Doch dann scheint ihr damit scheint ihr Glück aufgebraucht zu sein. Die Trennung von Elijah verfolgt sie. Bei den Ausgrabungen geht einiges schief, zurück in Bangladesch heiratet sie ihren Jugendfreund und auch ihre eigenen persönlichen Wurzeln geben ihr plötzlich Rätsel auf. Meine Meinung: Als ich mit dem Buch fertig war, habe ich gedacht: eine tolle Geschichte. Aber während des Lesens empfand ich es sehr langatmig und das Ganze hat sich recht zäh entwickelt. Die Erzählweise ist so ruhig, unspektakulär und irgendwie so salbungsvoll, der Funke sprang einfach nicht auf mich über und die Emotionen kamen überhaupt nicht bei mir an. Ja wir haben einiges über die Lebensweise in Bangladesch erfahren, aber irgendwie ist nichts bei mir hängen geblieben. (Ich möchte es ein bisschen vergleichen: wie wenn der Pfarrer in der Kirche eine Predigt mit monotoner Stimme hält, dann kann sich das gesagte auch nicht im Kopf festsetzen oder ankommen). Was mich auch sehr gestört hat: Im Mittelteil ging die Kommunikation von Zubaida und Elijah fast ausschließlich über Songtexte, und die waren dann nur in Englisch. Dadurch ist mir viel vom Sinn dieser Kommunikation verloren gegangen. Am Ende schließt sich dann der Kreis. Autorin: Tahmima Anam, geb. 1975 in Dhaka in Bangladesch, studierte an der Harvard University und lebt in London. Mein Fazit: Eine großartige Geschichte, nur leider konnte mich der Erzählstil so überhaupt nicht erfassen und/oder berühren. Deshalb von mir 3,5 Sterne.